latest pop nights im Gastfeld:

Fr, 28.07., 20:30 Uhr

Lion O. King & The Royal Wildcats

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Keine Band hat so oft das Gastfeld gerockt wie die von Leon Ostrowski aka Lion O. King. Er ist Deutschlands genialster Songwriter und einer der aufregendsten Performer. Mit seiner früheren Band The Folks bzw. Leon & The Folks hat er drei supertolle Alben veröffentlicht: »One« (2009), »St. Harmonikon Revisited« (2011) und »Carry On« (2014).

 

Seit Januar 2016 bringt er unter dem Namen Lion O. King jeden Monat einen Song heraus, den er auf Bandcamp einstellt. Ein straffes Programm, das sich gelohnt hat: Zur Jahreswende erschienen die ersten Zwölf auf seinem Album »Dare To Love«.

 

Seine früheren Aufnahmen erinnern an staubige Highways, eine Zigarette im Mundwinkel und warmen Fahrtwind im Haar. Geblieben ist die Reibeisen-Stimme ‒ aber Lion O. King wäre nicht der König, wenn er sich nicht weiterzuentwickeln wüsste. Auf »Dare To Love« nimmt er uns mit durch verschiedene musikalische Landschaften, durch Synthesizerteppiche, durch Gitarrenklänge, mit einer Stimme, die erstaunlich wandelbar ist und teils an düsteren Pop der Achtziger, teils an die guten alten Zeiten des Blues erinnert. Niemals, ohne einen leisen Nachgeschmack von Straßenstaub und Tabak zu hinterlassen. Auf »Dare To Love« erzählt Lion O. King vom Leben, der Sehnsucht und der Wehmut, der Freiheit und natürlich der Liebe.

 

Zu diesem Konzert bei uns kommt die Band in ihrer alten Besetzung: Leon Ostrowski (vocals, rhythm guitar), Richard (›Ritchie‹) Zurke (lead guitar), Maurice Stenzel (bass) und Domenico Dobrovolskis (drums). Die Ende Juni erschienene neue EP »Rebellion« mit sechs Tracks wird sie im Gepäck haben.

 

https://lionoking.bandcamp.com

https://www.youtube.com/watch?v=dmyEftrLmvw (»Mr. Gold«, official video)

https://www.youtube.com/watch?v=yVXMEWwRI_M (live in Berlin)

http://www.youtube.com/watch?v=OuqVgvgc1iU (ab 6:51)

 

Foto © Helen Pente

 Sa, 12.08., ab 21:20 Uhr

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In diesem Jahr präsentiert Gastfeld latest pop die drei letzten Bands auf der Hügelbühne:

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King No-One

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»I′m tipping them for big things«, »Incredibly tight, really professional and a brilliant band«, »They just blew our socks off« – das sind Äußerungen dreier BBC-Moderatoren über die junge Newcomerband King No-One mit vielseitigem Songwriting-Talent. Die dynamischen Indierocker kommen aus Yorkshire, sie haben die Herzen von Musikfans im ganzen Vereinigten Königreich gefangen und begeistern die Massen mit ihren explosiven Live-Auftritten.

 

Ihr Auftritt auf SummerSounds 2017 ist der erste außerhalb ihres Heimatlandes.

 

https://www.youtube.com/watch?v=CLnIaG3VI-Q (»Alcatraz«)

https://www.youtube.com/watch?v=KQSS-4cWsqw (»Halo«)

https://www.youtube.com/watch?v=2T06sdckVUg (»Constellations«)

 22:40 Uhr

The Dead Lovers

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Wären The Dead Lovers ein Film, dann wären sie das Road Movie. Ihr authentischer Sound eint melodiöse Gesangsharmonien, die über dreckig-stampfenden Blues-Riffs liegen, gemischt mit einer Prise Folk. Er ist eine Reminiszenz an handgemachten Indie-Rock mit einer Nuance Americana, mitreißend und unwiderstehlich.

 

Am 09. Juni erschien ihr zweites Album »Slow Black«.

 

https://www.youtube.com/watch?v=PbZulxXIJWs  (»The Storm«, official video)

https://www.youtube.com/watch?v=rQY37R3DAJc (»Four Letter Word«, official video)

https://www.youtube.com/watch?v=VGIVO5Q9fT4 (»Sand«, official lyric video)

 21:20 Uhr

FùGù Mango

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Fùgù Mango is the living proof that there is an alternative to distrust and withdrawal in our current times. From its Brussels home base, the group assembles and blends their melodies with African pulsations, turning the Belgian capital into a new point of convergence between afrobeat and pop. Comfortable as they are in both tropical and glacial climates, Fùgù Mango associate caressing vocals and feverish, tribal incantations, creating a cross-pollinated, musical compass pointing in every direction.

 

https://www.youtube.com/watch?v=7vj8F7A5PO0   (»Mango Chicks«)

https://www.youtube.com/watch?v=jN30u7C3O28  (»Blue Sunrise«, official lyric video)

https://www.youtube.com/watch?v=EC88RnV7uLc  (»No Silver Bullet«)

 

Foto © Nanna Dis

latest pop nights im Gastfeld:

Fr, 22., & Sa, 23.09., 20:30 Uhr

The Dead Lovers

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Im August noch auf SummerSounds ‒ präsentiert von latest pop ‒, jetzt kommen sie mit ihrer ausführlichen Show wieder in den intimen Rahmen des Gastfelds. Ihr Sound ist retro, sexy und absolut provokativ. Er stiehlt gleichermaßen aus den 50er, 60er und 70er Jahren, bleibt aber immer extrem frisch und bösartig unwiderstehlich.

 

The Dead Lovers ist eine Band um Lula und Wayne Jackson. Wayne aus Manchester ist vielen bekannt durch seine erste Band The Dostoyevskys, zwei Soloalben und seine Zusammenarbeit mit Paul van Dyk und Bela B. Aus Bayern kam Lula ‒ Sängerin, Songwriterin, Fotografin und TV-Moderatorin – nach Berlin, sie war unter anderem die letzte Duettpartnerin von Lee Hazlewood. Im Kreativdschungel Berlins trafen beide aufeinander.

 

Aus Liebe zum Vintage Sound nahmen sie in dem außergewöhnlichen The Lost Ark Studio in San Diego mit seinen seltenen Amps, Gitarren und Effektgeräten der 50er und 60er Jahre ihr Debütalbum »Supernormal Superstar« auf sowie auch das jetzt am 09. Juni erschienene Nachfolgealbum, »Slow Black«.

 

»Mal angenommen,« schrieb ein Rezensent, »The Cramps, Lee Hazlewood, The B-52s und The Black Keys wären zu einem Songwriting-Urlaub in einem kleinen Zelt verdonnert worden: so könnte das Ergebnis klingen!« Die Band, die bereits im Sommer 2015 im Gastfeld und auf unserem Abend auf der Breminale auftrat, freut sich sehr auf das Wiedersehen mit ihren zahlreichen Bremer Fans.

 

https://www.youtube.com/watch?v=PbZulxXIJWs  (»The Storm«, official video)

https://www.youtube.com/watch?v=rQY37R3DAJc (»Four Letter Word«, official video)

https://www.youtube.com/watch?v=VGIVO5Q9fT4 (»Sand«, official lyric video)

https://www.youtube.com/watch?v=VUNNdHz0iGY  (»Big World«, official video)

http://thedeadlovers.tv

Fr, 03., & Sa, 04.11., 20:30 Uhr

Ilgen-Nur & Band

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Ilgen-Nur, 21 Jahre jung, ist der kommende Shootingstar. Am 12. Mai erschien ihre Debüt-EP auf dem Leipziger Kassettenlabel Sunny Tapes, am folgenden Tag verschickten wir unsere Buchungsanfrage. Dann folgten die Artikel in Musikexpress & Co., die Ankündigungen ihrer Festivalauftritte von Watt en Schlick über c/o pop bis zum Reeperbahn-Festival und das Airplay.

 

»Jeder gute Coming-of-Age-Film braucht einen passenden Soundtrack«, schreibt ihre Agentur Melt!-Booking: »Mit der Musik von Ilgen-Nur würde man dafür auf jeden Fall die passende Wahl treffen. Sie ist direkt, ehrlich und du fühlst dich verstanden. Ein bisschen so wie ein Gespräch mit der besten Freundin. Ilgen-Nur ist 21 und vor einem Jahr aus der Nähe von Stuttgart nach Hamburg gezogen. Sie singt über Zukunftsängste, Unsicherheiten, aber auch schöne, kleine Dinge: Fahrrad fahren. Die Augenringe einer Person, die man mag. Verschmierten Lippenstift tragen und sich trotzdem wohl fühlen. Ilgen-Nur verbindet lässig Indiepop mit Slacker-Rock-Attitüde und DIY-Ästhetik. Das erinnert mal an Kate Nash, mal an Kurt Vile, Courtney Barnett oder auch Girlpool. »No Emotions« heißt Ilgen-Nurs erste EP. Für die Aufnahmen hat Ilgen-Nur sich bekannte Unterstützung aus dem Indierock-Business geholt: Aufgenommen und produziert wurde »No Emotions« von Max Rieger, der sonst mit Die Nerven oder All Diese Gewalt auf der Bühne steht. »I’m just trying to be cool« singt Ilgen-Nur in »Cool«, dem heimlichen Hit ihres Tapes. Aber groß anstrengen muss sie sich zum Coolsein wirklich nicht. Sie hat es schon perfekt drauf.«

 

https://ilgen-nur.bandcamp.com

 Support:

Aron Pfeil

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Aron ist der Songwriter und Frontman der Hamburger Band Granada, die mit großem Erfolg im März letzten Jahres im Gastfeld spielte. Seit kurzem trägt die Band seinen Namen, Aron Pfeil, der unverwechselbare Sound und die Besetzung seiner bisherigen Band sind geblieben.

 

Aron mischt jetzt seinen Sound mit der deutschen Sprache: Ein hanseatischer Britpopper – mit deutschen Lyrics. Als Support von Ilgen-Nur wird Aron solo einige seiner Songs vorstellen.

 

https://www.youtube.com/watch?v=wszB8W1anb8 (»Luxus«, Trailer)

Fr, 17., & Sa, 18.11., 20:30 Uhr

Story Telling Fishes

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Eine unserer tollsten und liebenswertesten Entdeckungen der letzten Monate.

 

Die Ursprünge dieser vierköpfigen Band aus Brandenburg, jetzt Leipzig, waren Konzerte, die Sänger Fish und Gitarristin Mado 2011 als Duo in Berliner Bars spielten. Daraus entstand ein facettenreiches Ensemble sehr unterschiedlich verwurzelter Musiker. Ihr poppiger Mix aus Blues, Folk und Soul bringt ergreifende und tanzbare Songs hervor, deren elegischer Gesang das Herz erreicht und gekonnt arrangiert das Tanzbein anspricht.

 

Die Band charakterisierte ihre Musik einmal mit den Worten, dass sie Bilder malt, vom Herzen kommt und Spaß macht, »sie transportiert Liebe«. Nach einer EP 2013 erschien im November 2016 das Debütalbum »Home«.

 

Line-up: Fish (Vocals, Ukulele), Mado (Gitarre), Memento (Bass), Matu (Drums)

 

https://storytellingfishes.bandcamp.com

http://www.storytellingfishes.de

https://play.spotify.com/album

 Support:

Sun Seekers

 

Im Vorprogramm die Premiere der tollen neuen Bremer Band Sun Seekers. Die vierköpfige Band – auf dem Foto fehlt der Percussionist – spielt Souly Indie Pop.

Fr, 08., & Sa, 09.12., 20:30 Uhr

Berlin Syndrome

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There is this place – and everyone probably has one somewhere – that emits a magical aurora. You don’t exactly know why but you always find your way back to it. It is a place full of secrets and even if you think you know everything, small moments happen which surprise you. And for this there are two possibilities, maybe even more. You curse this place for it’s unbearable attraction. For how it fascinates people and manipulates them. For how they throw away their own lives and become sick. A facade, a lie . . . hypocritical. Or you fall in love with it and it becomes the love of your life. The best thing that ever happened to you, the best decision you ever made is to stay there because you can be happy and free . . . like you always wanted. It is some kind of paradise for the spirit and heart. A paradise . . . or hell?

 

– This is the Berlin Syndrome.

 

After founding the band in March 2014 the work of the five musicians Graeme Salt, Robert Meinel, Marcel Behrens, Mathias Wagner and Marvin Jiménez emerged pretty quickly. A fan base grew vastly in the first few weeks which supported the band in what they did. The summertime brought numerous gigs in clubs, bars and festivals. The band released their debut EP »All For The Good« in September 2014 and produced a professional music video to the title track.

 

The sound of the band is influenced by different genres, such as Indie, Alternative and Post Rock and creates a profound atmosphere which appeals especially in the bands live performances. Playful, tender guitars, profound drums and bass combined with Graeme’s sonorous vocals yield impressive dynamics within the songs.

 

http://berlinsyndrome.com

https://www.youtube.com (»All For The Good«, official video)

Fotoausstellungen im Gastfeld

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Augenblicke

Straßenfotografie von Susanne Baumgartner

 

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Susanne Baumgartner, geboren 1963, lebt in Burgdorf, Kanton Bern, Schweiz. Vor dreizehn Jahren hat sie angefangen zu fotografieren und vor sieben Jahren das Herz endgültig an die Street Photography verloren. Ihre Bilder sind eine fortlaufende Sammlung aus vielen Stunden bummeln und beobachten in Bern, London, Hamburg, München, Berlin, Mailand, New York oder Edinburgh. Von November 2013 bis Februar 2014 hatte sie ihre erste Ausstellung, »in the street«, präsentiert vom Gastfeld. Kurz darauf wurde sie bei dem renommierten Miami Street Photography Festival zur Finalistin gekürt.

 

Lucius Sombre, selbst Fotograf, schreibt über ihre Kunst:

»Finding a likeness in disconnected objects« ‒ der spezifische photographische Blick von Susanne Baumgartner ließe sich kaum treffender beschreiben. Hochgradig individuell entdeckt die Photographin in den Straßen Dinge, Zusammenhänge, Resonanzen, Echos, die trotz ihrer Alltäglichkeit noch niemand gesehen hat. Durch ihren Blick verwandelt sich die gesehene und sichtbare Welt. Das zentrierende, durch unsere Denk- und Wahrnehmungschemata vorgeprägte Sehen wird entthront. An seine Stelle tritt ein dezentrales Sehen, das sich nicht an die Funktionszusammenhänge unserer Welt gebunden fühlt, sondern Fragmente miteinander ins Spiel bringt und imaginäre Dialoge und Spiegelungen erzeugt. (. . .) In den Photos von Susanne Baumgartner ist die Welt nicht ein für alle Mal so, wie sie ist, sondern öffnet sich zu dem, was sie sein könnte. Für den Betrachter bedeutet dieser photographische Blick, dass er seinerseits lernen muss, produktiv zu sehen ‒ Sehgewohnheiten hinter sich zu lassen und Bilder zu entziffern, wie man ein Buch liest: durch die Kunst, aus Zeichen innere Bilder und Sinn zu erzeugen.«

 

Die Ausstellung läuft bis zum 31. Juli.