latest pop nights im Gastfeld:

Fr, 05., & Sa, 06.05., 20:30 Uhr

Ian Late Band

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Better late than never? Charmant reduziert, doch überaus kraftvoll, schleichen sich Ian Late’s persönliche und melancholische Songs an unserem emotionalen Schutzwall vorbei: Indie-Folkpop-Songs, die nicht nur in die Beine und Ohren gehen, sondern direkt ins Herz treffen. Bei seinen Auftritten fesselt Ian Late das Publikum mit seiner Stimme und seiner unverfälschten, authentischen Bühnenpräsenz.

 

Bereits 2011 hatten wir Ian bei seiner Straßenmusik in Berlin entdeckt und ihn inspiriert, außerhalb von Berlin aufzutreten. Seit Oktober 2012 spielte er viele Male mit riesigem Erfolg im Gastfeld, außerdem auf unserem Abend auf der Breminale 2013, dem Viertelvergnügen und auf SummerSounds 2015.

 

2012 brachte Ian Late eine selbstbetitelte 5-Track-EP heraus und 2014 eine zweite mit sechs Tracks. Gegenwärtig arbeitet er an einer weiteren Veröffentlichung, von der er mehrere Songs bei uns vorstellen wird. Seine Musik ist jetzt energetischer und tanzbarer als früher.

 

Ian und seine Band freuen sich schon sehr auf das Wiedersehen mit ihren zahlreichen Bremer Fans.

 

Line-up: Ian Late (lead vocals, guitar, harmonica), Markus Abendroth (electric guitar, vocals), Benjamin Kinder (bass guitar, vocals), Peter Thomas (drums, percussion)

 

http://ianlate.com

https://soundcloud.com/ianlate

https://www.youtube.com/watch?v=EuJpXkTqMSs  (Ian Late auf der Gastfeld Indie Pop Night der Breminale 2013)

 

 

Wir dürfen auf der Straße keine Plakate mehr kleben. Bitte notiert euch deshalb unsere Konzerttermine, da die Plakate euch nicht mehr daran erinnern können.

Fr, 19., & Sa, 20.05., 20:30 Uhr

Canyon Spree

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Canyon Spree ist eine vierköpfige, in Berlin ansässige Band, deren Musik auf vielerlei Weise zu beschreiben versucht wird: »surfadelic garage pop«, »acid western«, »apocalypse pop« und – reichlich seltsam – »medieval surf« (Mittelalter-Surf). Sehr spannend also, eine weitere Band, die einen souveränen Stil entwickelt, wobei Garage, Surf und Psych immerhin als richtungsweisende Parameter funktionieren.

 

Die Band ist international besetzt, Stéphanie (Gesang und Gitarre) kommt aus Frankreich, Karen (Bass) aus Kanada, David (Gitarre) aus Südafrika und Katharina (Drums) aus Deutschland. Die Anziehungskraft des Berliner Kreativitätsumfelds führte sie zusammen. Inspiriert von Horrorfilmen, Western und alten Roadmovies schreibt Stéphanie die Songtexte, die Melodien komponieren meist alle gemeinsam.

 

Im Mai 2015 veröffentlichte die im Sommer 2013 gegründete Band ihr Debüt-Album »Garden Of Evil« auf den französischen Labels Azbin Records und Beast Records. Die zwölf Songs hatte Canyon Spree im Herbst 2014 mit einer 24-Spur-Bandmaschine im Berliner Hit Fountain Studio aufgenommen. Im August letzten Jahres folgte die EP »Eye Myth«.

 

»Ich habe es wirklich genossen, diese Band zu sehen und zu hören«, schreibt der Rezensent der Website indieberlin.de, der kürzlich ein Konzert von Canyon Spree besuchte, »einige Songs machten mir Gänsehaut, weil sie just so perfekt in ihrer Komplexität und Einfachheit waren. Eine fantastische Darbietung von psychedelischem Garage-Rock.«

 

Foto © Andrea Shettler

 

https://canyonspree.bandcamp.com

https://soundcloud.com/canyon-spree

Support:

BR!X

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Das Bremer Duo, das im August 2013 im Gastfeld mit großem Erfolg das erste Mal öffentlich auftrat, spielt Electronic Trip Pop. Jetzt kommt BR!X mit neuen Songs im Gepäck.

 

https://soundcloud.com/brix-7

Fr, 09., & Sa, 10.06., 20:30 Uhr

In My Days

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»Diese Band klingt wie eine aufregende Reise und endlich wieder zuhause angekommen«, konstatiert MDR Sputnik. Schon als Schüler machten die drei Magdeburger Jungs Dennis, Charly und Tino gemeinsam Musik. Aus Grunge wurde bald Indiepop und bereits die erste Single wurde für TV-Trailer und TV-Spots verwendet.

 

Die Band gewann mehrere Wettbewerbe, spielte Gigs im In- und Ausland und auf vielen Festivals, veröffentlichte EPs in den Jahren 2011, 2013 und 2015 und erlangte Airplay bei einer ganzen Reihe von Radiosendern. »In My Days greifen nach den Sternen«, vermerkte die Mitteldeutsche Zeitung.

 

Jetzt erscheint im Mai das Debütalbum, das die Band im Gepäck haben wird. Sie freut sich sehr darauf, endlich erstmals den Bremern ihre Musik vorstellen zu können.

 

https://soundcloud.com/inmydays

https://www.inmydays.com

https://www.youtube.com/watch?v=jyEUW_dTuoM (»Close To You«, official video)

Support:

The Monotrol Kid

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The Monotrol Kid ist das Alter Ego von Erik van den Broeck. Der belgische Musiker ist ein bemerkenswert talentierter Geschichtenerzähler und fesselt sein Publikum durch seine pointierten Beobachtungen aus dem Alltag, untermalt von packenden Folk-Americana-Klängen. Die Melodien von The Monotrol Kid ziehen die Hörer stets in ihren Bann, treffen sie im Innersten und bleiben einfach im Kopf. The Monotrol Kid wird Songs von seinem brandneuen Band-Album »Rain In The Face« spielen.

 

https://www.themonotrolkid.com

https://www.youtube.com/themonotrolkid

 

Foto © Jan Lipkens

Mi, 05.07., 19:30 Uhr

 19:30 Uhr

Bikini Jesus

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As soon as they meet, the dreadful Berlin weather turns into bright sunshine. Little is known about how exactly this works, but it seems to require a certain ritual involving reverb-drenched guitars, hypnotic bass lines, twisted drum beats and bittersweet vocals. Despite a lack of scientific evidence, Bikini Jesus continue to celebrate their climate-change voodoo in front of selected audiences.

 

Der überaus reizvolle Sound des 2013 gegründeten Berliner Quartetts entzieht sich einer Kategorisierung und bleibt ganz eigenständig, auch wenn es den melodieverliebten Dreampop, Shoegaze und hallgetränkte Surfgitarren als Einflüsse zu konstatieren gibt. Im Dezember 2015 erschien in limitierter Auflage die selbstbetitelte Debüt-CD mit sechs Tracks und selbst gedengeltem Metallcover. Gegenwärtig nimmt die Band ihre zweite CD auf.

 

https://bikinijesus.bandcamp.com

https://www.facebook.com/bikinijesusberlin

 21:00 Uhr

Newmen

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Die hessische Band Newmen steht für kompakten, warmen Elektropop. Spätestens seit ihrem Debütalbum »Rush Hush« im Jahr 2014 begeistern die fünf Jungs mit ihrem sehr besonderen Sound.

 

Handwerkliches Können trifft bei Newmen auf musikalische Leichtigkeit. Auf eine EP 2015 folgte im November 2016 eine Weitere, »Fond on Pond«. Noch in diesem Jahr soll das neue Album erscheinen. »Ziemlich hitzig, äußerst souverän, mit viel Bock auf Spaß«, urteilte das Intro Magazin über die Band, und interview.de befand: »Newmen ist die derzeit heißeste Newcomer-Band im Musikbusiness.«

 

Live schafft die Band es mit Leichtigkeit, ihre breitkomplexe Klangwelt auf die Bühne zu transportieren und Energien hin zu ekstatischen Noise-Attacken aufzubauen.

 

https://soundcloud.com/newmen-music

https://www.youtube.com/watch?v=qj2kZREGm4I (Musikvideo »Camping Goods«)

https://www.youtube.com/watch?v=Tj5biMZ7qfQ (Musikvideo »Aftersoon«)

https://www.youtube.com/watch?v=4qi8lH41o5Y (»Fond on Pond«, EP-Sampler)

  22:45 Uhr

Paper Thieves

Paper Thieves

 

Ein ganz zauberhafter Geheimtipp ist diese fünfköpfige Dream-Pop-/Alternative-Band aus Berlin, die ihre Wurzeln in Neuseeland, der Türkei und Deutschland hat. Ihre subtile, raffinierte Musik variiert zwischen Rock und Ambient Pop, sie ist eine vielschichtige Mischung aus souligem Gesang, neo-psychodelischen Gitarrenklängen und groovenden, erregenden Rhythmen.

 

Gegründet im Januar 2015, erschien im Sommer 2016 mit »headlights« die erste 5-Track-EP der Band. Im November präsentierten wir die Band mit großem Erfolg im Gastfeld. Derzeit arbeitet sie an ihrem ersten Album, das noch in diesem Jahr erscheinen soll. Ob Fusion-Festival oder Mauerpark-Spontankonzert: Die Paper Thieves stibitzen Papier und Atem.

 

https://paperthieves.bandcamp.com

https://soundcloud.com/paperthieves

https://www.facebook.com/Paperthieves

 

Foto  der Breminale © Henning Sklorz

Fr, 28.07., 20:30 Uhr

Lion O. King & The Royal Wildcats

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Keine Band hat so oft das Gastfeld gerockt wie die von Leon Ostrowski aka Lion O. King. Er ist Deutschlands genialster Songwriter und einer der aufregendsten Performer. Mit seiner früheren Band The Folks bzw. Leon & The Folks hat er drei supertolle Alben veröffentlicht: »One« (2009), »St. Harmonikon Revisited« (2011) und »Carry On« (2014).

 

Seit Januar 2016 bringt er unter dem Namen Lion O. King jeden Monat einen Song heraus, den er auf Bandcamp einstellt. Ein straffes Programm, das sich gelohnt hat: Zur Jahreswende erschienen die ersten Zwölf auf seinem Album »Dare To Love«.

 

Seine früheren Aufnahmen erinnern an staubige Highways, eine Zigarette im Mundwinkel und warmen Fahrtwind im Haar. Geblieben ist die Reibeisen-Stimme ‒ aber Lion O. King wäre nicht der König, wenn er sich nicht weiterzuentwickeln wüsste. Auf »Dare To Love« nimmt er uns mit durch verschiedene musikalische Landschaften, durch Synthesizerteppiche, durch Gitarrenklänge, mit einer Stimme, die erstaunlich wandelbar ist und teils an düsteren Pop der Achtziger, teils an die guten alten Zeiten des Blues erinnert. Niemals, ohne einen leisen Nachgeschmack von Straßenstaub und Tabak zu hinterlassen. Auf »Dare To Love« erzählt Lion O. King vom Leben, der Sehnsucht und der Wehmut, der Freiheit und natürlich der Liebe.

 

Eine brandneue EP mit sechs Tracks wird er im Gepäck haben.

 

https://lionoking.bandcamp.com

https://www.youtube.com/watch?v=dmyEftrLmvw (»Mr. Gold«, official video)

https://www.youtube.com/watch?v=yVXMEWwRI_M (live in Berlin)

http://www.youtube.com/watch?v=OuqVgvgc1iU (ab 6:51)

 

Foto © Helen Pente

Sa, 09.09., 20:30 Uhr

Glass Peaks

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Nach den drei britischen Newcomerbands, die latest pop auf SummerSounds 2016 und 2017 vorgestellt hat bzw. vorstellt, eine weitere mit großer Zukunft.

 

Vor etwas mehr als einem Jahr gegründet, erlangen Glass Peaks schnell den Ruf als eines der heißesten neuen Talente im Südosten Großbritanniens. Die vierköpfige Band aus Kent taucht in den Bereich des selbsternannten »melancholic alternative pop« ein, der sich herleitet von Einflüssen wie Joy Division und The Smiths und in dem der Sound von Zeitgenossen wie Ben Howard, Foals, The Maccabees und White Lies mitschwingt.

 

Obwohl ihre Einflüsse klar definiert sind, ist es offensichtlich, dass Glass Peaks dazu bestimmt sind, ihre eigene Art auf die Szene zu stempeln. Ihre Musik ist eine ernsthafte Verbindung zwischen roher, energetischer Leidenschaft und methodischem, nachdenklichem Ausdruck. Die Zahl ihrer Fans wächst beständig, die den Sound der Band lieben und begeistert sind von den kraftvollen Live-Shows. Die Band, die jetzt erstmals außerhalb UK tourt, spielt in Deutschland nur zwei Konzerte, in Berlin und im Gastfeld.

 

Hier noch einige Stimmen aus der Musikszene: »Glass Peaks make huge, catchy, riffy tunes« (Abbie McCarthy, BBC Radio 1), »Glass Peaks could quite easily go on to be one of next year’s break out bands« (louderthanwar.com), »This is the tip of the iceberg. Go see them live, they will kill it« (George Godfrey, Absolute Radio).

 

http://www.glasspeaks.band

Fr, 22., & Sa, 23.09., 20:30 Uhr

The Dead Lovers

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Ihr Sound ist retro, sexy und absolut provokativ. Er stiehlt gleichermaßen aus den 50er, 60er und 70er Jahren, bleibt aber immer extrem frisch und bösartig unwiderstehlich.

 

The Dead Lovers ist eine fünfköpfige Band um Lula und Wayne Jackson. Die Bandmitglieder kommen aus Manchester, Berlin und Luxemburg. Wayne aus Manchester ist vielen bekannt durch seine erste Band The Dostoyevskys, zwei Soloalben und seine Zusammenarbeit mit Paul van Dyk und Bela B. Aus Bayern kam Lula ‒ Sängerin, Songwriterin, Fotografin und TV-Moderatorin – nach Berlin, sie war unter anderem die letzte Duettpartnerin von Lee Hazlewood. Im Kreativdschungel Berlins trafen beide aufeinander.

 

Aus Liebe zum Vintage Sound reisten sie im Sommer 2013 nach San Diego, um in dem außergewöhnlichen The Lost Ark Studio ihr Debütalbum »Supernormal Superstar« aufzunehmen. Für einige Wochen war es ein Verschmelzen mit dem dortigen kreativen Umfeld, aber vor allem mit dem Fundus außergewöhnlicher und seltener Amps, Gitarren und Effektgeräte der 1950er und 1960er Jahre. Im Sommer 2014 erschien das Album, jetzt soll am 09. Juni das neue, »Slow Black«, herauskommen, das The Dead Lovers ebenfalls in San Diego aufgenommen haben.

 

»Mal angenommen,« schrieb ein Rezensent, »The Cramps, Lee Hazlewood, The B-52s und The Black Keys wären zu einem Songwriting-Urlaub in einem kleinen Zelt verdonnert worden: so könnte das Ergebnis klingen!« Die Band, die bereits im Sommer 2015 im Gastfeld und auf unserem Abend auf der Breminale auftrat, freut sich sehr auf das Wiedersehen mit ihren zahlreichen Bremer Fans.

 

https://www.youtube.com/watch?v=PbZulxXIJWs  (»The Storm«, official video)

https://www.youtube.com/watch?v=VUNNdHz0iGY  (»Big World«, official video)

http://thedeadlovers.tv

Fotoausstellungen im Gastfeld

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Augenblicke

Straßenfotografie von Susanne Baumgartner

 

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Susanne Baumgartner, geboren 1963, lebt in Burgdorf, Kanton Bern, Schweiz. Vor dreizehn Jahren hat sie angefangen zu fotografieren und vor sieben Jahren das Herz endgültig an die Street Photography verloren. Ihre Bilder sind eine fortlaufende Sammlung aus vielen Stunden bummeln und beobachten in Bern, London, Hamburg, München, Berlin, Mailand, New York oder Edinburgh. Von November 2013 bis Februar 2014 hatte sie ihre erste Ausstellung, »in the street«, präsentiert vom Gastfeld. Kurz darauf wurde sie bei dem renommierten Miami Street Photography Festival zur Finalistin gekürt.

 

Lucius Sombre, selbst Fotograf, schreibt über ihre Kunst:

»Finding a likeness in disconnected objects« ‒ der spezifische photographische Blick von Susanne Baumgartner ließe sich kaum treffender beschreiben. Hochgradig individuell entdeckt die Photographin in den Straßen Dinge, Zusammenhänge, Resonanzen, Echos, die trotz ihrer Alltäglichkeit noch niemand gesehen hat. Durch ihren Blick verwandelt sich die gesehene und sichtbare Welt. Das zentrierende, durch unsere Denk- und Wahrnehmungschemata vorgeprägte Sehen wird entthront. An seine Stelle tritt ein dezentrales Sehen, das sich nicht an die Funktionszusammenhänge unserer Welt gebunden fühlt, sondern Fragmente miteinander ins Spiel bringt und imaginäre Dialoge und Spiegelungen erzeugt. (. . .) In den Photos von Susanne Baumgartner ist die Welt nicht ein für alle Mal so, wie sie ist, sondern öffnet sich zu dem, was sie sein könnte. Für den Betrachter bedeutet dieser photographische Blick, dass er seinerseits lernen muss, produktiv zu sehen ‒ Sehgewohnheiten hinter sich zu lassen und Bilder zu entziffern, wie man ein Buch liest: durch die Kunst, aus Zeichen innere Bilder und Sinn zu erzeugen.«

 

Die Ausstellung läuft bis zum 31. Juli. Am Samstag, den 13. Mai, wird die Künstlerin ab 19 Uhr im Gastfeld sein.