latest pop nights im Gastfeld:

Fr, 12.07., 20.30 Uhr

The Essex Green

 

Zwölf Jahre hat man von der legendären US-amerikanischen Indierockband nichts gehört, jetzt meldet sie sich in der Originalbesetzung wieder zurück, mit ihrem tollen vierten Album »Hardly Electronic«, das sie den Bremern gerne vorstellen möchte.

 

Gegründet 1998 in Brooklyn, New York, besteht die neo-psychedelische Band aus Jeff Baron, Sasha Bell und Chris Ziter, die auch die Songs schreiben, und ist spezialisiert auf eine einzigartige Mischung harmonischer Popmusik, inspiriert vom Pop und Folk der 1960er/1970er Jahre in der Tradition von The Left Banke und Fairport Convention. Bei ihren Live-Auftritten wird die Band von zwei weiteren Musikern, Lowell Thompson und Jeremy Frederick, unterstützt.

 

Nach einer selbstbetitelten 12-Track-EP 1999 veröffentlichte die Band im gleichen Jahr ihr Debütalbum »Everything Is Green«. Danach wechselte sie das Label und 2003 erschien bei Merge Records das zweite Album »The Long Goodbye«. Die Band absolvierte eine ausgiebige Welttournee, dann nahm sie die Arbeit an ihrem dritten Album »Cannibal Sea« auf, das im März 2006 herauskam und den einstweiligen Höhepunkt ihrer Karriere darstellte.

 

 

Jeff zog nach Pittsburgh, Chris nach Vermont und Sasha nach Montana, was wegen der großen Entfernungen eine Zusammenarbeit fast unmöglich machte. Dennoch gelang es ihnen schließlich, diese Herausfordeung zu meistern, und nahmen gemeinsam ein neues Album auf: »Hardly Electronic« – ein Werk von jener außerordentlich großen Klangvielfalt, für die The Essex Green schon immer bekannt war.

 

Fans werden den unverwechselbaren, charakteristischen Sound sofort erkennen: »stacks of harmonies, upbeat melodies telling melancholy tales, layers of keys and sparkling Telecasters. Their time-honored custom of fusing obsession with spontaneity has been refined through experience and wisdom.«

 

Sasha Bell sagt: »Ich liebe es zu singen, und tatsächlich glaube ich, dass meine Stimme jetzt stärker ist als je zuvor, und ich bin glücklich damit. Ich denke, wir sind bessere Musiker und ich denke, das wird sich zeigen. Das ist eines der wichtigsten Dinge, die ich mit diesem neuen Album realisieren kann: Wir sind älter, klüger und stärker.«

 

Tickets gibt es im VVK im Gastfeld und bei eventim.de/tickets für 10 € (ggfs zzgl. Gebühren).

 

https://essexgreen.com

https://www.youtube.com  (»Don’t Leave It In Our Hands«)

https://www.youtube.com  (»Sloane Ranger«)

https://www.youtube.com  (»The 710«)

Fr, 27., & Sa, 28.09., 20.30 Uhr

The Dead Lovers

 

Retro, sexy und absolut provokativ, immer extrem frisch und bösartig unwiderstehlich. Schon 2015 präsentierten wir sie das erste Mal, später auch auf der Breminale und auf SummerSounds. Nun kommen sie wieder, natürlich mit neuen Songs im Gepäck.

 

The Dead Lovers sind Lula und Wayne Jackson. Wayne aus Manchester ist vielen bekannt durch seine erste Band The Dostoyevskys, zwei Soloalben und seine Zusammenarbeit mit Paul van Dyk und Bela B. Aus Bayern kam Lula ‒ Sängerin, Songwriterin, Fotografin und TV-Moderatorin – nach Berlin, sie war unter anderem die letzte Duettpartnerin von Lee Hazlewood. Im Kreativdschungel Berlins trafen beide aufeinander.

 

Aus Liebe zum Vintage Sound reisten sie im 2013 nach San Diego, um in dem außergewöhnlichen The Lost Ark Studio ihr Debütalbum »Supernormal Superstar« aufzunehmen. Für einige Wochen war es ein Verschmelzen mit dem dortigen kreativen Umfeld, aber vor allem mit dem Fundus außergewöhnlicher und seltener Amps, Gitarren und Effektgeräte der 1950er und 1960er Jahre. 2014 erschien das Album, drei Jahre später kam das Nachfolgealbum, »Slow Black«, heraus, das The Dead Lovers ebenfalls in San Diego aufgenommen haben.

 

 

»Mal angenommen,« schrieb ein Rezensent, »The Cramps, Lee Hazlewood, The B-52s und The Black Keys wären zu einem Songwriting-Urlaub in einem kleinen Zelt verdonnert worden: so könnte das Ergebnis klingen!« Und der Radiosender FluxFM meint: »Wenn zwei so umtriebige Gestalten aufeinandertreffen, dann kann man als Hörer nur Anschnallen und ab geht’s . . . auf einen Roadtrip zum Beispiel. Dafür wäre das Album nämlich ideal. Ein treibendes Schlagzeug, gefährliche Westerngitarren, lasziver Gesang: Zündschlüssel rein, Gang einlegen und ordentlich Spaß haben . . .«

 

Tickets gibt es im VVK im Gastfeld und bei eventim.de/tickets für 9 € (ggfs zzgl. Gebühren).

 

https://www.youtube.com  (»The Storm«, official video)

https://www.youtube.com  (»Four Letter Word«, official video)

https://www.youtube.com  (»Rain«, official video

https://www.youtube.com  (»Big World«, official video)

https://www.youtube.com  [»Last Train To Memphis (I Want You)«]

https://www.youtube.com  (»Sand«, official lyric video)

http://thedeadlovers.tv

Fr, 25.10., 20.30 Uhr

Peluché

 

London’s hottest new band: Als genau das gelten Peluché in der englischen Indie-Szene. Die drei Süd-Londonerinnen haben mit ihrem Trip Jam ein neues Genre definiert. Ihre eigenwilligen Songs verbinden Elemente aus Funk, Psychedelia, Jazz, Latin, Soul und Dub auf einer starken Indie-Basis.

 

Im Herbst letzten Jahres erschien auf One Little Indian Records das Debütalbum »Unforgettable«: »This stunning album is a master class in rewriting music’s rulebooks«, schrieb Rolling Stone. Auch von anderen geschmackssicheren internationalen Medien wie Noiseyi-DQNME, The Line of Best Fit und The Guardian wird das Trio mit Lob überschüttet, letzterer beschreibt den Sound als »dub spaciousness and pop sensibility, one that John Peel might have played on his show circa 1981 . . . idiosyncratic but infectious . . . like Sade on 4AD«.

 

 Schillernde Latin-Bass-Grooves, subtile Instrumental-Schnörkel, Funk-Breakdowns und ein Hauch magischer Lyrik à la Kate Bush oder Cocteau Twins sorgen für eine unvergessliche Klangreise in die Tinderbox-Chemie einer Band mit einer kollektiven und zutiefst persönlichen musikalischen Vision. Ihr obsessiver und grenzenloser Konsum von völlig unterschiedlichen Stilen hat ihnen geholfen, genau dort anzukommen, wo sie sein müssen. Peluché hat eine Nachfrage nach Musik geschaffen, die nur sie erschaffen kann, und das ist ein sichereres Zeichen für Langlebigkeit als die meisten Bands mit dreifacher Erfahrung beanspruchen können.

 

 

Peluché besteht aus den drei Musikerinnen Amy Maskell (Gesang, Gitarre, Synthies), Rhapsody Gonzalez (Gesang, Bass) und Sophie Lowe (Gesang, Drums, Synthies). Alle drei Frauen brachten sich das Spielen ihrer Instrumente selbst bei. 2014 lernten sie sich kennen und formierten sich als Band. Nicht zuletzt durch die Liebe zum Jammen – das gewöhnlich im selbstgebauten Studio in einem Gartenhaus stattfand – entstand sehr schnell eine starke musikalische Verbindung zwischen den Dreien. Insofern überrascht es nicht weiter, dass Peluché die Grundlagen ihrer Songs live aufnehmen und auch ihre Konzerte immer ein Stück weit improvisiert sind.

 

Alles ist bei Peluché im Fluss, entsteht aus dem Moment, aus der Jam, in der Genregrenzen keine Rolle spielen. So zum Beispiel die Single »To Be A Bird«, die aus der fast hüpfenden Basslinie entstanden ist: »Rhapsody hatte diese Bassline, die klang, als würde ein Vogel abheben. Sophie griff zur Klarinette und im Laufe der Jam hat der Song an Struktur gewonnen.« Durch diese Herangehensweise ist das Album »Unforgettable« eine Spielwiese für Entdecker – voller Spielfreude und Hingabe. Entstanden aus dem Moment und doch gekennzeichnet von einer besonderen Dauerhaftigkeit.

 

Die Band hat bereits ein weiteres Album aufgenommen.

 

Tickets gibt es im VVK im Gastfeld und bei eventim.de/tickets für 12 € (ggfs zzgl. Gebühren).

 

https://peluchebanduk.bandcamp.com

https://www.youtube.com  (»Keep Making Me Happy«, official video)

https://www.youtube.com  (»Figure Me Out«, official video)

https://www.youtube.com  (»To Be A Bird«, official video)

https://pelucheband.com

Mi, 06.11., 20.30 Uhr

Smokey Brights

 

Seattle’s SMOKEY BRIGHTS ist eine Geschichte von Liebe und Pizza. Ryan Devlin und Kim West trafen sich mit Anfang 20 zum ersten Mal beim Pizzabacken in einem Restaurant im Süden von Seattle. Da war Ryan schon eine Größe der lokalen  DIY-Rock-Szene im Nordwesten und Kim eine aufstrebende Jurastudentin.

 

Zusammen fingen sie bald an, Songs in Ryan’s Schlafzimmer aufzunehmen und kurz darauf blühte ihre Freundschaft in einer Liebesbeziehung auf. Ihre gemeinsame Affinität für Rock der 70er Jahre, Vintage-Synthesizer sowie das frühe MTV klingt noch heute im Pop der Band durch, die jetzt, ergänzt durch Drummer Nick Krivchenia und Bassist Luke Logan, ihren groovigen und mitreißenden Mix aus Northwest-Rock′n′Roll und Disco-Grooves zum ersten Mal nach Deutschland bringt.

 

Die Band kreiert etwas Dringendes, Spaßvolles und völlig Überraschendes – »something urgent, fun, and utterly surprising« –, besonders berühmt sind ihre spektakulären Live-Shows.

 

SMOKEY BRIGHTS brachte ihre erste LP, »Taste For Blood«, im Jahr 2014 heraus, die von dem legendären Radiosender KEXP mit häufigem Airplay unterstützt wurde. Die Band erregte die Aufmerksamkeit des aufstrebenden Labels Freakout Records, das 2016 ihre zweites Album »Hot Candy« veröffentlichte. In der Folge perfektionierte sie ihren Stil noch weiter und 2018 erschienen die beiden sensationell großartigen EPs »Come to Terms« und »Different Windows«, mit unterstützenden Auftritten in Clubs und auf Festivals quer durch die USA und UK.

 

 

Der Radiosender My Northwest konstatiert: »Smokey Brights’ music is off the charts something else. It’s jagged, upbeat rock and sexy, sad seventies that will turn, without warning, into a skittering, psychedelic, crushing crescendo climax. And that’s just scraping the surface.« Und das Music & Riots Magazine schreibt sehr treffend: »In the current rock world only a few number of bands have the unconventional art of doing something different and fresh, that pushes the listener to the limit and creates that strange and rare feeling of having something really genuine and raw. Smokey Brights are doing exactly that.«

 

Tickets gibt es im VVK im Gastfeld und bei eventim.de für 12 Euro (ggfs zzgl. Gebühren).

 

http://www.smokeybrights.com

https://smokeybrights.bandcamp.com

https://www.youtube.com  (Full Performance, Live on KEXP)

https://www.youtube.com  (»Different Windows«)

https://www.youtube.com  (»In Demand«)

https://www.youtube.com  (»Come to Terms«, acoustic)