latest pop nights im Gastfeld:

Fr, 24.08., 20.00 Uhr

Agnestic

 

Bandpremiere!

Im Rahmen der Midissage der Fotoausstellung »Rural areas« (http://gastfeldgallery.de) gibt die neue Bremer Indiepop-Band AGNESTIC ihr allererstes öffentliches Konzert. Die Mitglieder der Band, die sich vor etwa sieben Monaten gründete, haben viel Bühnenerfahrung aus anderen Bandkonstellationen. Es sind Agnes, die komponiert, textet, Gitarre spielt und singt, Ivano an der Gitarre, David am Bass und Kai an den Drums. Seid gespannt!

 

https://soundcloud.com

Fr, 21., & Sa, 22.09., 20.30 Uhr

Strand Child

 

Entspannte, sonnendurchflutete Songs, die doch zugleich prickeln und perlen,  bringt die Band Strand Child ins Gastfeld. Mit eingängigen Gitarrenriffs, hellen Melodien und nachdenklichen Lyrics setzen sie jedem lauen Spätsommerabend die Krone auf. Die in Berlin ansässige Indie-Band ist international besetzt, Sänger und Gitarrist Mario stammt aus der Dominikanischen Republik, Lead-Gitarrist Hilding aus Schweden, Bassist Sam aus New York und Schlagzeuger Christoph aus Polen. Zusammen leben sie das Faible für 70er Jahre Power Pop und 80er Jahre Experimental Pop aus. Dieses, kombiniert mit der Leidenschaft und Kreativität jedes einzelnen Bandmitgliedes, führt zu einem Sound, der völlig einzigartig und für den Zustand des Genres heute relevant ist.

 

Im Mai 2016 erschien ihre EP »Souljelly«, bei deren Produktion die Band alles selbst gemacht hat, einschließlich des Mixes. Der frische, verspielte Sound kommt gut an. Nachdem das erste Konzert Ende 2014 noch in einer Wohnung stattfand, spielte die Band 2016 bereits auf dem Festival Jenseits von Millionen. Die zweite EP kam im Oktober 2016 heraus, ein Split-Tape mit der Band Celsius Panda auf dem Berliner Label Späti Palace, und im September 2017 die Single »Misterio«. Derzeit arbeitet Strand Child an ihrem Debütalbum, das Ende dieses Jahres erscheinen soll. Die Band freut sich sehr auf ihr erstes Konzert in Bremen.

 

Line-up: Mario Quezada, vocals and guitar, Hilding Karlsson, lead guitar, Sam Caravaglia, bass, Christoph Thun, drums

 

Der Eintritt ist frei, um eine Hutspende für die Band wird gebeten.

 

https://strandchild.bandcamp.com

https://www.youtube.com  (»Machines«, live session)

https://www.youtube.com  (»Misterio«)

 

Foto © Pawel Kocan

Fr, 26., & Sa, 27.10., 20.30 Uhr

Newmen

 

»Wahnsinnssound« schrieb Radio Bremen zum Auftritt dieser Band auf unserem Abend auf der letztjährigen Breminale, »derzeit heißeste Newcomer-Band« meint die Presse, und eine YouTube-Userin erklärte Marvin Marckwardt, der auf der Breminale einen Song aufgenommen hatte, zur »most lucky person in the world for see them«.

 

Die Band Newmen aus Frankfurt am Main steht für kompakten, warmen Elektropop. Spätestens seit ihrem Debütalbum »Rush Hush« im Jahr 2014 begeistern die fünf Jungs mit ihrem sehr besonderen Sound. Der bedient sich aus vermeintlichen Gegensätzen wie Pop und Jungle, Garage und Wave und oszilliert so irgendwo zwischen Asphalt, Sonne und Disco. Immer unter ihrem Motto: »Take your pleasures seriously« – nehmt euer Vergnügen ernst.

 

»›Die Idee, Musik als Vehikel zu nutzen, um dem Mythos der Realität zu entfliehen, liegt Newmen schon seit Beginn zu Grunde‹, so die Band. Dabei geht es nicht um naiven Eskapismus, sondern um die Erschaffung einer künstlichen Parallelwelt. Dort, wo sich in der Kunst das ausleben lässt, was die Realität dem Einzelnen nicht möglich macht.« (Staatstheater Darmstadt)

 

Handwerkliches Können trifft bei Newmen auf musikalische Leichtigkeit. Nach dem Debütalbum erschien 2015 ihre EP »Quick Millions« und 2016 die EP »Fond On Pond«. Am 04. Mai dieses Jahres kam das langerwartete zweite Album »Soft Ware« heraus.

 

Aufgeräumte Eleganz und schillernde Seelenruhe: In diesem Ton beantworten Newmen die Frage nach der Originalität in der Postmoderne. »Soft Ware« serviert unaufgeregt komplexe Kompositionen zwischen Wave, Krautrock und Pop. In Zusammenarbeit mit dem Produzenten Elias Förster (Sea Moya, Still Parade) ist ein leichtgängiges Album entstanden, das beharrlich die Idee – oder die Illusion? – des Neuen umspielt. Retromanie und Neomanie, Analog und Digital, Rückwärts und Vorwärts – diese Platte lässt Gegensätze geradezu genüsslich verschwimmen und erschließt mit jedem ihrer 13 Tracks einen neuen Betrachtungswinkel.

 

Das wiederholende Moment von Neu!, die Unmittelbarkeit der frühen Kraftwerk, die Leichtigkeit von Air – all das und noch viel mehr lässt sich auf »Soft Ware« bestaunen, einem Album, das es schafft, Intuition und Reflexion, Zeitgeist und Zeitlosigkeit zu einem mutigen Statement zu vereinen.

 

Im Juli 2017 begeisterte Newmen auf unserem Abend auf der Breminale und freut sich nun sehr darauf, ihre Bremer Fans wiederzutreffen und neue hinzuzugewinnen. Der Eintritt kostet 10 Euro. Tickets gibt es ab sofort im VVK im Gastfeld, bei Hot Shot Records und bei eventim.de.

 

https://www.youtube.com  (Musikvideo »Debbie Harry«)

https://www.youtube.com  (Musikvideo »Trivial Pursuit«)

https://www.youtube.com  (Musikvideo »Camping Goods«)

https://www.youtube.com  (Musikvideo »Electric Eel / Humanin«)

https://www.youtube.com  (»Debbie Harry« in der Gastfeld latest pop night der Breminale 2017)

 

Foto © Samira Lamprecht

Fr, 23., & Sa, 24.11., 20.30 Uhr

Paper Thieves

 

Noch immer ein zauberhafter Geheimtipp ist diese fünfköpfige Dream-Pop-/Alternative-Band aus Berlin, die ihre Wurzeln in Neuseeland, Zypern und Deutschland hat. Ihre subtile, raffinierte Musik variiert zwischen Rock und Ambient Pop, sie ist eine vielschichtige Mischung aus souligem Gesang, neo-psychodelischen Gitarrenklängen und groovenden, erregenden Rhythmen.

 

Gegründet im Januar 2015, erschien im Sommer 2016 mit »headlights« die erste 5-Track-EP der Band. Nach einer Kurztournee in Neuseeland arbeitet sie derzeit an ihrem Debütalbum. Ob Fusion-Festival oder Mauerpark-Spontankonzert: Die Paper Thieves stibitzen Papier und Atem.

 

Im November 2016 hatten wir Paper Thieves mit großem Erfolg im Gastfeld präsentiert und dann auf der Breminale 2017, wo der Auftritt leider unter miserabler Tontechnik litt. Umso mehr freut sich die Band, jetzt im Gastfeld ihre Musik wieder klangvoll darbieten zu können.

 

Line-up: Leah Christensen (Gesang, Piano), Eric Wermke (Gitarre), Candas Erdener (Bass), Marcus Wolf (Drums), Hotte Schulz (Synthesizer, Percussion)

 

Der Eintritt ist frei, um eine Hutspende für die Band wird gebeten.

 

https://paperthieves.bandcamp.com  (EP »headlights«)

https://www.youtube.com  (»Trouble«)

https://www.youtube.com  (»Both Hands«)

https://soundcloud.com/paperthieves

Fr, 07., & Sa, 08.12., 20.30 Uhr

Berlin Syndrome

 

Als der Engländer Graeme Salt Ende 2013 für sein Studium nach Magdeburg kam, stieß er dort auf die anderen vier Jungs und im März 2014 gründeten sie die Band, die nur halbes Jahr später die EP »All For The Good« herausbrachte. Verspielte, zarte Gitarren, profundes Schlagzeug und Bass kombiniert mit Graemes sonorer Stimme bringen eine eindrucksvolle Dynamik innerhalb der Songs hervor.

 

Nach vier Jahren mit zahlreichen Auftritten erschien am 22. Juni das langerwartete Debütalbum »Sweet Harm«. Es ist ein Querschnitt der Phasen, die man im Zusammenleben mit anderen Menschen durchläuft. Es versteht sich als Reflektion unserer Zeit in all ihrer Komplexität und spiegelt die Momente wider, in denen man sich mit dieser konfrontiert sieht. So sind elf Songs entstanden, die jeweils ein anderes Viertel einer Großstadt repräsentieren; mit verschiedenen Persönlichkeiten, verschiedenen Rhythmen, verschiedenen Einflüssen und Widersprüchen.

 

Als Resultat ist ein facettenreiches Werk entstanden, welches den Rahmen bildet für das, was das »Berlin Syndrome« sein könnte: Sich nicht entscheiden zu können, ob in den düsteren Straßen der Stadt eher Verstecken oder Tanzen angebracht ist.

 

http://berlinsyndrome.com

https://www.youtube.com  (»Hips«)

https://www.youtube.com  (»Lords«)

Fr, 11., & Sa, 12.01., 20.30 Uhr

Nik & The Mojos

 

Unter den unzählig vielen jungen, aufstrebenden Indierock/Indiepop-Bands, die es in der Hauptstadt gibt, sticht eine besonders hervor: Nik & The Mojos. Es sind Nik, Leo, Nils, Orkan und Olli, die seit 2017 gemeinsam unterwegs sind, und das mit sehr beachtlichem Erfolg. Sie haben nicht nur eine große Fangemeinde und ein bereits abendfüllendes Repertoire eigener Songs, sondern spielten schon auf einigen Festivals und in angesehenen Venues wie Musik & Frieden und dem Privatclub. Vor Kurzem hatte der Radiosender Flux FM sie in seinen FluxBau eingeladen.

 

Anfang dieses Jahres erschien die im Studio aufgenommene Debüt-EP »Doobie Tapes«. Die Band selbst beschreibt ihre Musik als »4/20 Coral-Pop«. Neben der klassischen Gitarre-Bass-Schlagzeug-Instrumentierung sind effekt-bewachsene Gitarren- und Keyboard-Riffs typisch für sie. Authentisch und tanzbar ist ihre Musik, mit viel Liebe zum Detail. Jetzt möchte die supersympatische Band sie gerne den Bremern vorstellen.

 

Line-up: Nik (rhythm guitar, vocals), Leo (drums, vocals), Nils (bass, vocals), Orkan (keyboard), Olli (lead guitar)

 

https://nikandthemojos.bandcamp.com

https://www.youtube.com  (»My Baby«, unplugged version, live)

https://www.youtube.com  (»Hey You«, live)