Do, 26.07., 19:00 bis 24:00 Uhr

Gastfeld latest pop @ Breminale

19:00 Uhr

BR!X

 

BR!X sind Ivone und Dimi aus Bremen, die im August 2013 im Gastfeld das erste Mal öffentlich auftraten und seitdem noch viele Male dorthin wiedergekehrt sind. Mit ihrem sehr spannenden Sound, den das Duo und wir gerne vorläufig Electronic Trip Pop nennen, sowie den eingängigen tollen Songs hat es sich in Bremen und Umgebung eine breite Anhängerschaft erworben.

 

BR!X will sich nicht auf ein Genre festlegen, sie verweben verschiedenste Stile mit tragenden Hip-Hop-Beats zu einem atmosphärischen und dunklen Sound. Gitarren-Loops, gesampelte Beats und melancholischer Gesang bilden die Materie ihres Klangkosmos. Zu ihrem Auftritt auf der Breminale haben sie auch einige neue Songs im Gepäck.

 

https://soundcloud.com/brix-7

 

20:20 Uhr

Berlin Syndrome

 

Als der Engländer Graeme Salt Ende 2013 für sein Studium nach Magdeburg kam, stieß er dort auf die anderen vier Jungs und im März 2014 gründeten sie die Band, die nur halbes Jahr später die EP »All For The Good« herausbrachte. Verspielte, zarte Gitarren, profundes Schlagzeug und Bass kombiniert mit Graemes sonorer Stimme bringen eine eindrucksvolle Dynamik innerhalb der Songs hervor.

 

Nach vier Jahren mit zahlreichen Auftritten erscheint am 22. Juni das Debütalbum »Sweet Harm«, ein facettenreiches Werk, welches den Rahmen bildet für das, was das »Berlin Syndrome« sein könnte: Sich nicht entscheiden zu können, ob in den düsteren Straßen der Stadt eher Verstecken oder Tanzen angebracht ist.

 

https://www.youtube.com  (»Hips«)

 

Foto © Matthias Sasse

 

21:40 Uhr

Reaven

 

Reaven sind vier Jungs aus Paris, die sich zu einer Band zusammenfanden, um ohne Grenzen oder Einschränkungen verschiedene Musikstile zu mischen. Mit der Veröffentlichung ihrer ersten Single »Stand Up« und einer EP 2017 präsentierte die Band ihren eigenen Stil und wird seitdem gerne von französischen Radiosendern gespielt.

 

Anfang Januar dieses Jahres erschien das Debütalbum »Unbreakable«, viele der ebenso eingängigen wie tanzbaren Songs haben das Potenzial zum Hit. Bereits seit Januar ist die Band mit ihrem Album auf Tour quer durch Europa (Tourstart im Gastfeld), spielt auf Festivals und in Clubs und enterte unter anderem in UK die Top-10-Charts (Platz 2) von Radio Indie Alliance.

 

https://www.youtube.com  (»Unbreakable«)

 

23:00 Uhr

Polar Circles

 

Es war nicht am Polarkreis, aber am Nordufer des Genfer Sees tobten ähnlich bitterkalte Schneestürme, als sich die Indierock-Band 2012 in Lausanne gründete. Schon bald veröffentlichte die Band eine EP, Singles und das erste Album und wurde schnell in der Schweiz bekannt.

 

»England, with its long-standing rock history, is the dream of every band in the world«, schrieb die Band 2016 in ihrer Crowdfunding-Kampagne, mit der sie die Aufnahme und Fertigstellung ihres zweiten Albums in England finanzierte. Am 01. Dezember 2017 erschien das großartige Album mit dem Titel »All in the Golden Afternoon« – mit einer Vielzahl potenzieller Hits, jeder einzelne mit einer ganz eigenen Kraft und eigenem Sound.

 

https://www.youtube.com  (»Falling Tonight«)

 

Foto © Laura Gilli

latest pop nights im Gastfeld:

Fr, 24.08., 20:00 Uhr

Agnestic

 

Bandpremiere!

Im Rahmen der Midissage der Fotoausstellung »Rural areas« gibt die neue Bremer Indiepop-Band AGNESTIC ihr allererstes öffentliches Konzert. Die Mitglieder der Band, die sich vor etwa sieben Monaten gründete, haben viel Bühnenerfahrung aus anderen Bandkonstellationen. Es sind Agnes, die komponiert, textet, Gitarre spielt und singt, Ivano an der Gitarre, David am Bass und Kai an den Drums. Seid gespannt!

 

https://soundcloud.com

Fr, 21., & Sa, 22.09., 20:30 Uhr

Strand Child

 

Entspannte, sonnendurchflutete Songs bringt die Band Strand Child ins Gastfeld, die mit eingängigen Gitarrenriffs, hellen Melodien und nachdenklichen Lyrics jedem lauen Spätsommerabend die Krone aufsetzen. Die in Berlin ansässige Indie-Band ist international besetzt, Sänger und Gitarrist Mario stammt aus der Dominikanischen Republik, Lead-Gitarrist Hilding aus Schweden, Bassist Sam aus New York und Schlagzeuger Christoph aus Polen. Zusammen leben sie das Faible für 70er Jahre Power Pop und 80er Jahre Experimental Pop aus. Dieses, kombiniert mit der Leidenschaft und Kreativität jedes einzelnen Bandmitgliedes, führt zu einem Sound, der völlig einzigartig und für den Zustand des Genres heute relevant ist.

 

Im Mai 2016 erschien ihre EP »Souljelly«, bei deren Produktion die Band alles selbst gemacht hat, einschließlich des Mixes. Der frische, verspielte Sound kommt gut an. Nachdem das erste Konzert Ende 2014 noch in einer Wohnung stattfand, spielte die Band 2016 bereits auf dem Festival Jenseits von Millionen. Die zweite EP kam im Oktober 2016 heraus, ein Split-Tape mit der Band Celsius Panda auf dem Berliner Label Späti Palace, und im September 2017 die Single »Misterio«. Derzeit arbeitet Strand Child an ihrem Debütalbum, das Ende dieses Jahres erscheinen soll. Die Band freut sich sehr auf ihr erstes Konzert in Bremen.

 

Line-up: Mario Quezada, vocals and guitar, Hilding Karlsson, lead guitar, Sam Caravaglia, bass, Christoph Thun, drums

 

https://strandchild.bandcamp.com

https://www.youtube.com  (»Machines«, live session)

https://www.youtube.com  (»Misterio«)

 

Foto © Pawel Kocan

Fr, 26., & Sa, 27.10., 20:30 Uhr

Newmen

 

»Wahnsinnssound« schrieb Radio Bremen zum Auftritt dieser Band auf unserem Abend auf der letztjährigen Breminale, »derzeit heißeste Newcomer-Band« meint die Presse, und eine YouTube-Userin erklärte Marvin Marckwardt, der auf der Breminale einen Song aufgenommen hatte, zur »most lucky person in the world for see them«.

 

Die Band Newmen aus Frankfurt am Main steht für kompakten, warmen Elektropop. Spätestens seit ihrem Debütalbum »Rush Hush« im Jahr 2014 begeistern die fünf Jungs mit ihrem sehr besonderen Sound. Der bedient sich aus vermeintlichen Gegensätzen wie Pop und Jungle, Garage und Wave und oszilliert so irgendwo zwischen Asphalt, Sonne und Disco. Immer unter ihrem Motto: »Take your pleasures seriously« – nehmt euer Vergnügen ernst.

 

»›Die Idee, Musik als Vehikel zu nutzen, um dem Mythos der Realität zu entfliehen, liegt Newmen schon seit Beginn zu Grunde‹, so die Band. Dabei geht es nicht um naiven Eskapismus, sondern um die Erschaffung einer künstlichen Parallelwelt. Dort, wo sich in der Kunst das ausleben lässt, was die Realität dem Einzelnen nicht möglich macht.« (Staatstheater Darmstadt)

 

Handwerkliches Können trifft bei Newmen auf musikalische Leichtigkeit. Nach dem Debütalbum erschien 2015 ihre EP »Quick Millions« und 2016 die EP »Fond On Pond«. Am 04. Mai dieses Jahres kam das langerwartete zweite Album »Soft Ware« heraus.

 

Aufgeräumte Eleganz und schillernde Seelenruhe: In diesem Ton beantworten Newmen die Frage nach der Originalität in der Postmoderne. »Soft Ware« serviert unaufgeregt komplexe Kompositionen zwischen Wave, Krautrock und Pop. In Zusammenarbeit mit dem Produzenten Elias Förster (Sea Moya, Still Parade) ist ein leichtgängiges Album entstanden, das beharrlich die Idee – oder die Illusion? – des Neuen umspielt. Retromanie und Neomanie, Analog und Digital, Rückwärts und Vorwärts – diese Platte lässt Gegensätze geradezu genüsslich verschwimmen und erschließt mit jedem ihrer 13 Tracks einen neuen Betrachtungswinkel.

 

Das wiederholende Moment von Neu!, die Unmittelbarkeit der frühen Kraftwerk, die Leichtigkeit von Air – all das und noch viel mehr lässt sich auf »Soft Ware« bestaunen, einem Album, das es schafft, Intuition und Reflexion, Zeitgeist und Zeitlosigkeit zu einem mutigen Statement zu vereinen.

 

Im Juli 2017 begeisterte Newmen auf unserem Abend auf der Breminale und freut sich nun sehr darauf, ihre Bremer Fans wiederzutreffen und neue hinzuzugewinnen.

 

https://www.youtube.com  (Musikvideo »Debbie Harry«)

https://www.youtube.com  (Musikvideo »Trivial Pursuit«)

https://www.youtube.com  (Musikvideo »Camping Goods«)

https://www.youtube.com  (Musikvideo »Electric Eel / Humanin«)

https://www.youtube.com  (»Debbie Harry« in der Gastfeld latest pop night der Breminale 2017)

 

Foto © Samira Lamprecht