latest pop nights im Gastfeld:

Fr, 26., & Sa, 27.10., 20.30 Uhr

Newmen

 

»Wahnsinnssound« schrieb Radio Bremen zum Auftritt dieser Band auf unserem Abend auf der letztjährigen Breminale, »derzeit heißeste Newcomer-Band« meint die Presse, und eine YouTube-Userin erklärte Marvin Marckwardt, der auf der Breminale einen Song aufgenommen hatte, zur »most lucky person in the world for see them«.

 

»From rediscovered treasures to recent wave adoptions, from psychedelic dreams to electronic rhythms, from drone walls to Italian holidays, from A NYC muscle to B Düsseldorf.« So beschreibt die Band Newmen aus Frankfurt am Main ihre Musik. Spätestens seit ihrem Debütalbum »Rush Hush« im Jahr 2014 begeistern die fünf Jungs mit ihrem sehr besonderen Sound. Der bedient sich aus vermeintlichen Gegensätzen wie Pop und Jungle, Garage und Wave und oszilliert so irgendwo zwischen Asphalt, Sonne und Disco. Immer unter ihrem Motto: »Take your pleasures seriously« – nehmt euer Vergnügen ernst.

 

»›Die Idee, Musik als Vehikel zu nutzen, um dem Mythos der Realität zu entfliehen, liegt Newmen schon seit Beginn zu Grunde‹, so die Band. Dabei geht es nicht um naiven Eskapismus, sondern um die Erschaffung einer künstlichen Parallelwelt. Dort, wo sich in der Kunst das ausleben lässt, was die Realität dem Einzelnen nicht möglich macht.« (Staatstheater Darmstadt)

 

Handwerkliches Können trifft bei Newmen auf musikalische Leichtigkeit. Nach dem Debütalbum erschien 2015 ihre EP »Quick Millions« und 2016 die EP »Fond On Pond«. Am 04. Mai dieses Jahres kam das langerwartete zweite Album »Soft Ware« heraus.

 

Aufgeräumte Eleganz und schillernde Seelenruhe: In diesem Ton beantworten Newmen die Frage nach der Originalität in der Postmoderne. »Soft Ware« serviert unaufgeregt komplexe Kompositionen zwischen Wave, Krautrock und Pop. In Zusammenarbeit mit dem Produzenten Elias Förster (Sea Moya, Still Parade) ist ein leichtgängiges Album entstanden, das beharrlich die Idee – oder die Illusion? – des Neuen umspielt. Retromanie und Neomanie, Analog und Digital, Rückwärts und Vorwärts – diese Platte lässt Gegensätze geradezu genüsslich verschwimmen und erschließt mit jedem ihrer 13 Tracks einen neuen Betrachtungswinkel.

 

Das wiederholende Moment von Neu!, die Unmittelbarkeit der frühen Kraftwerk, die Leichtigkeit von Air – all das und noch viel mehr lässt sich auf »Soft Ware« bestaunen, einem Album, das es schafft, Intuition und Reflexion, Zeitgeist und Zeitlosigkeit zu einem mutigen Statement zu vereinen.

 

Im Juli 2017 begeisterte Newmen auf unserem Abend auf der Breminale und freut sich nun sehr darauf, ihre Bremer Fans wiederzutreffen und neue hinzuzugewinnen. Der Eintritt kostet 10 Euro. Tickets gibt es ab sofort im VVK im Gastfeld, bei Hot Shot Records und bei eventim.de.

 

https://www.youtube.com  (Musikvideo »Debbie Harry«)

https://www.youtube.com  (Musikvideo »Trivial Pursuit«)

https://www.youtube.com  (Musikvideo »Camping Goods«)

https://www.youtube.com  (Musikvideo »Electric Eel / Humanin«)

https://www.youtube.com  (»Debbie Harry« in der Gastfeld latest pop night der Breminale 2017)

 

Foto © Samira Lamprecht

Fr, 23., & Sa, 24.11., 20.30 Uhr

Paper Thieves

 

Noch immer ein zauberhafter Geheimtipp ist diese fünfköpfige Dream-Pop-/Alternative-Band aus Berlin, die ihre Wurzeln in Neuseeland, Zypern und Deutschland hat. Ihre subtile, raffinierte Musik variiert zwischen Rock und Ambient Pop, sie ist eine vielschichtige Mischung aus souligem Gesang, neo-psychodelischen Gitarrenklängen und groovenden, erregenden Rhythmen.

 

Gegründet im Januar 2015, erschien im Sommer 2016 mit »headlights« die erste 5-Track-EP der Band. Nach einer Kurztournee in Neuseeland arbeitet sie derzeit an ihrem Debütalbum. Ob Fusion-Festival oder Mauerpark-Spontankonzert: Die Paper Thieves stibitzen Papier und Atem.

 

Line-up: Leah Christensen (Gesang, Piano), Eric Wermke (Gitarre), Candas Erdener (Bass), Marcus Wolf (Drums), Hotte Schulz (Synthesizer, Percussion)

 

Der Eintritt ist frei, um eine Hutspende für die Band wird gebeten.

 

https://paperthieves.bandcamp.com  (EP »headlights«)

https://www.youtube.com  (»Trouble«)

https://www.youtube.com  (»Both Hands«)

https://soundcloud.com/paperthieves

Fr, 07., & Sa, 08.12., 20.30 Uhr

Berlin Syndrome

 

Als der Engländer Graeme Salt Ende 2013 für sein Studium nach Magdeburg kam, stieß er dort auf die anderen vier Jungs und im März 2014 gründeten sie die Band, die nur halbes Jahr später die EP »All For The Good« herausbrachte. Verspielte, zarte Gitarren, profundes Schlagzeug und Bass kombiniert mit Graemes sonorer Stimme bringen eine eindrucksvolle Dynamik innerhalb der Songs hervor.

 

Nach vier Jahren mit zahlreichen Auftritten erschien am 22. Juni das langerwartete Debütalbum »Sweet Harm«. Es ist ein Querschnitt der Phasen, die man im Zusammenleben mit anderen Menschen durchläuft. Es versteht sich als Reflektion unserer Zeit in all ihrer Komplexität und spiegelt die Momente wider, in denen man sich mit dieser konfrontiert sieht. So sind elf Songs entstanden, die jeweils ein anderes Viertel einer Großstadt repräsentieren; mit verschiedenen Persönlichkeiten, verschiedenen Rhythmen, verschiedenen Einflüssen und Widersprüchen.

 

Als Resultat ist ein facettenreiches Werk entstanden, welches den Rahmen bildet für das, was das »Berlin Syndrome« sein könnte: Sich nicht entscheiden zu können, ob in den düsteren Straßen der Stadt eher Verstecken oder Tanzen angebracht ist.

 

http://berlinsyndrome.com

https://www.youtube.com  (»Hips«)

https://www.youtube.com  (»Lords«)

 

Foto © Matthias Sasse

Fr, 11., & Sa, 12.01., 20.30 Uhr

Mojos

 

Unter den unzählig vielen jungen, aufstrebenden Indierock/Indiepop-Bands, die es in der Hauptstadt gibt, sticht eine besonders hervor: Mojos. Es sind Nik, Leo, Nils, Orkan und Olli, die seit 2017 gemeinsam unterwegs sind, und das mit sehr beachtlichem Erfolg. Sie haben nicht nur eine große Fangemeinde und ein bereits abendfüllendes Repertoire eigener Songs, sondern spielten schon auf einigen Festivals und in angesehenen Venues wie Musik & Frieden und dem Privatclub. Vor Kurzem hatte der Radiosender Flux FM sie in seinen FluxBau eingeladen.

 

Anfang dieses Jahres erschien die im Studio aufgenommene Debüt-EP »Doobie Tapes«. Die Band selbst beschreibt ihre Musik als »4/20 Coral-Pop«. Neben der klassischen Gitarre-Bass-Schlagzeug-Instrumentierung sind effekt-bewachsene Gitarren- und Keyboard-Riffs typisch für sie. Authentisch und tanzbar ist ihre Musik, mit viel Liebe zum Detail. Jetzt möchte die supersympatische Band sie gerne den Bremern vorstellen.

 

Line-up: Nik (rhythm guitar, vocals), Leo (drums, vocals), Nils (bass, vocals), Orkan (keyboard), Olli (lead guitar)

 

https://mojosband.bandcamp.com

https://www.youtube.com  (»My Baby«, unplugged version, live)

https://www.youtube.com  (»Hey You«, live)

Fr, 25., & Sa, 26.01., 20.30 Uhr

Brokof

 

Hey folks,

 

dieses Mal wenden wir uns direkt an Euch, die Leute sprechen ohnehin so wenig miteinander:)
Und ja klar, es gibt bestimmt die ein oder andere zielorientiertere Variante der Eventpromotion (Biermischgetränk, Slipeinlage etc.), aber wer uns kennt, hat sicher schon bemerkt, dass wir so ziemlich alles besser können, als uns selbst gescheit zu vermarkten.

 

Ok, es gibt Top-News:

Wir kommen zu Euch, mit unserem vierten Album, das am 19.10. erscheint. Wir freuen uns, wieder unterwegs zu sein und viele tolle Konzerte zu spielen, freuen uns auf unvergessliche Abende in der Fremde, mit alten und neuen Freunden und natürlich, ganz besonders auch, zu Hause, bei Euch!

 

Wir sind sehr glücklich, ein wundervolles Album gemacht zu haben, glücklich, dass wir unbekanntes Terrain betreten dürfen, glücklich, dass wir als Band wachsen und zusammenhalten und uns neuen Herausforderungen stellen. Die Platte ist eckiger geraten, wilder und kantiger, mitunter auch experimenteller, aber wir wären nicht BROKOF, wenn es nicht auch das herzzerreißende »Don’t Give Up On Me Now« oder den Kracher »A Ride« gäbe. Bei »Calling« kommen einem auch schon mal die Tränen. Wir freuen uns, Euch Songs wie das sechsminütige »Camouflage« vorlegen zu können, freuen uns über eine ganze Perlenkette an gelungenen Songs.

Ja, wir freuen uns, als wäre es unser erstes Album!

 

Natürlich ist uns klar, dass Musik nicht mehr die gleiche gesellschaftliche Funktion hat wie in den Sechzigern und Neunzigern, und es den meisten heute reicht, wenn im Hintergrund ein bißchen bumm-bumm läuft, aber wir wissen auch, dass es da draußen eine Menge Leute gibt, Menschen, die wie wir einer Sehnsucht folgen, die immer weitersuchen, vielleicht zweifelnd in den Überlegungen, aber konsequent in den Handlungen, in Bewegung, leidenschaftlich, einander achtend und voller Hingabe für die Momente des Lebens. Lasst uns diesem müden Gegeneinander ein Gewicht entgegenstellen, ein knirschendes Sandkorn des Miteinanders im Getriebe dieser hektischen Zeit.

 

In freudiger Erwartung: Bis gleich!
Hugs,
BROKOF

Fr, 15., & Sa, 16.02., 20.30 Uhr

Rotate Run

 

Rotate Run ist keine gewöhnliche Band. Ihre Mischung aus Indie, Pop und Rock lebt von den beiden englischsprachigen Sängern, in deren markanten Stimmen sich die konventionelle Rolle des Frontmanns auflöst. Die selbstproduzierte EP »Rotate Run« (2018) zeigt, wie viel Liebe zum Detail die fünf Musiker aus Hamburg für ihre Musik aufbringen.

 

Losgelöst von etablierten Strukturen wachsen ihre Songs durch abwechslungsreiche Arrangements und kreative Soundwelten zu einer unverwechselbaren Einheit zusammen.

 

Ingo Stahl war früher Frontman der Band Last Bird, die im März 2015 mit großem Erfolg im Gastfeld gastierte. Seine neue Band freut sich sehr auf ihren ersten Auftritt in Bremen.

 

Ingo Stahl (voc, g), Ben Galliers (voc, keys), Felix Hoffmann (b, keys), Christian Hartung (g), Jonas Böker (dr)

 

https://www.youtube.com  (EP Teaser)

http://www.rotaterun.com