latest pop nights im Gastfeld:

Mi, 06.11., 20.30 Uhr

Smokey Brights

 

Seattle’s SMOKEY BRIGHTS ist eine Geschichte von Liebe und Pizza. Ryan Devlin und Kim West trafen sich mit Anfang 20 zum ersten Mal beim Pizzabacken in einem Restaurant im Süden von Seattle. Da war Ryan schon eine Größe der lokalen  DIY-Rock-Szene im Nordwesten und Kim eine aufstrebende Jurastudentin.

 

Zusammen fingen sie bald an, Songs in Ryan’s Schlafzimmer aufzunehmen und kurz darauf blühte ihre Freundschaft in einer Liebesbeziehung auf. Ihre gemeinsame Affinität für Rock der 70er Jahre, Vintage-Synthesizer sowie das frühe MTV klingt noch heute im Pop der Band durch, die jetzt, ergänzt durch Drummer Nick Krivchenia und Bassist Luke Logan, ihren groovigen und mitreißenden Mix aus Northwest-Rock′n′Roll und Disco-Grooves zum ersten Mal nach Deutschland bringt.

 

Die Band kreiert etwas Dringendes, Spaßvolles und völlig Überraschendes – »something urgent, fun, and utterly surprising« –, besonders berühmt sind ihre spektakulären Live-Shows.

 

SMOKEY BRIGHTS brachte ihre erste LP, »Taste For Blood«, im Jahr 2014 heraus, die von dem legendären Radiosender KEXP mit häufigem Airplay unterstützt wurde. Die Band erregte die Aufmerksamkeit des aufstrebenden Labels Freakout Records, das 2016 ihre zweites Album »Hot Candy« veröffentlichte. In der Folge perfektionierte sie ihren Stil noch weiter und 2018 erschienen die beiden sensationell großartigen EPs »Come to Terms« und »Different Windows«, mit unterstützenden Auftritten in Clubs und auf Festivals quer durch die USA und UK.

 

Der Radiosender My Northwest konstatiert: »Smokey Brights’ music is off the charts something else. It’s jagged, upbeat rock and sexy, sad seventies that will turn, without warning, into a skittering, psychedelic, crushing crescendo climax. And that’s just scraping the surface.« Und das Music & Riots Magazine schreibt sehr treffend: »In the current rock world only a few number of bands have the unconventional art of doing something different and fresh, that pushes the listener to the limit and creates that strange and rare feeling of having something really genuine and raw. Smokey Brights are doing exactly that.«

 

Tickets gibt es im VVK im Gastfeld und bei eventim.de für 12 Euro (ggfs zzgl. Gebühren).

 

http://www.smokeybrights.com

https://smokeybrights.bandcamp.com

https://www.youtube.com  (Full Performance, Live on KEXP)

https://www.youtube.com  (»Different Windows«)

https://www.youtube.com  (»In Demand«)

https://www.youtube.com  (»Come to Terms«, acoustic)

Sa, 16.11., 20.30 Uhr

Somewhere Underwater

 

Ein Junge aus Frankreich mit seiner Liebe zum Ozean, schwebenden Klängen und flüsternden Stimmen: Somewhere Underwater ist das musikalische Projekt von Julien, Jan, Flo und Picco. Es begann im Jahr 2014, als Julien der Liebe wegen seine Heimatstadt Limoges mit einem One-Way-Ticket nach Deutschland verließ. In einem 18-Quadratmeter-Apartment über den Dächern von München und 2.000 Kilometer von seiner Heimat entfernt versuchte er, mit Synthies, Slowdive-ähnlichen Harmonien, Wave-Pop und Melodien aus den 80ern dem Staub und der Geschäftigkeit des Großstadtlebens zu entkommen. 2015 veröffentlicht er seine erste Single »Spring Kills My Energy« auf AdP Records.

 

Mit seinen Freunden wurde aus dem Soloprojekt eine Band, in der die Mitglieder ihre Liebe zu den frühen Factory-/Sarah-Records-Künstlern, den 90er Noise Pop und die 80er-Jahre-Herzensbrecher teilen: Somewhere Underwater ist voll von komplexen Kompositionen, die das Beste der letzten zwei Jahrzehnte mischen und sanft einen neuen Sound an die Oberfläche bringen.

 

Nach Auftritten auf Festivals wie c/o Pop und Sound of Munich begann die Band an ihrem Debütalbum zu arbeiten, welches am 18. Januar dieses Jahres unter dem Titel »Slowly & Safely« erschien – eine Introspektive des »Weitwegseins« von Kindheitserinnerungen und Teenage-Angst, Freunden und Familie. Neun Songs, die versuchen, die Erinnerungen und Sehnsüchte festzuhalten und in die Gegenwart zu transportieren.

 

Das Album wurde begeistert aufgenommen. Das Musikmagazin für Independent-Musik Pretty in Noise nennt es einen »fantastischen Mix aus Wave-Dream-Pop und 90s Noise Pop – oder so ähnlich. Wirklich in ein Genre zu packen, das verhindern Somewhere Underwater durch ihre kreative und clevere Art, Nuancen zu setzen und verschiedene Stile verschmelzen zu lassen.« Die Band antwortete darauf auf Facebook: »We actually also don’t really know, what kind of music we do :-)«

 

Die Süddeutsche Zeitung schreibt: »Die tief in die Produktion eingebettete Stimme, die verhallte melodische Süße, die Weite und die Wucht dieser Musik, all das fließt auf „Slowly & Safely“ in einen im besten Sinne pop-orientierten und oftmals verstärkt synthiebasierten Ansatz ein, der auch die wavigen Wurzeln des Shoegaze nicht ausspart.« Und kommt zu dem Fazit: »Ein in neun Songs gegossener Indie-Pop-Glücksfall also, der sich nun, sozusagen slowly und safely und mit erstaunlicher Griffigkeit in die Gehörgänge fräst.«

 

Tickets gibt es im VVK im Gastfeld und bei eventim.de für 10 Euro (ggfs zzgl. Gebühren).

 

https://www.facebook.com

https://www.youtube.com  (»Recovering«, Live Underwater/in Space Session)

https://www.youtube.com  (»Spring Kills My Energy«)

https://www.youtube.com  (»Silver Coast«)

Support:

BR!X

 

Das Bremer Duo, das im August 2013 im Gastfeld mit großem Erfolg das erste Mal öffentlich auftrat, spielt Electronic Trip Pop. Zuletzt 2018 von uns auch auf der Breminale präsentiert, kommt BR!X jetzt mit neuen Songs im Gepäck.

 

https://soundcloud.com/brix-7

Fr, 29.11., 20.30 Uhr

The Blank Tapes

 

THE BLANK TAPES ist der Spitzname des in Los Angeles lebenden Multiinstrumentalisten Matt Adams, der mit seiner Band auf Volcom, Burger Records, Antenna Farm, White Noise und anderen Labels über ein Dutzend Alben mit 1960er Jahre inspiriertem Indie-Gitarrenpop produziert hat.

 

Die weiteren Bandmitglieder sind Shaughnessy Starr an den Drums, der auch bei Frankie & The Witch Fingers und Hoover III spielt, der Bassist Jason Cirimele von Guantanamo Baywatch und The Donkeys sowie die Backgroundsängerin Veronica Bianqui.

 

Die kalifornische Band tourte schon häufig durch die USA, Kanada, Brasilien, UK, Europa und Japan. Am 12. Oktober erscheint auf Nomad Eel Records ein weiteres Album, »Look Into The Light«. Die Band wird zum bereits siebten Mal in Europa auf Tour gehen und erstmals auch nach Bremen kommen. Es ist eines von nur zwei Konzerten in Deutschland.

 

Hier drei von zahllosen begeisterten Pressestimmen:

 

»We discovered this lo-fi unsigned band – which somehow evokes Belle and Sebastian, Pavement, and The Black Keys – in a San Fran coffeehouse (just like the old days.) Quick, somebody sign them!« –ROLLING STONE MAGAZINE

 

»Matt Adams and his band premiere perfect summer pop. The Blank Tapes are turning their sun folk sound into some of this summer’s best indie guitar pop, capturing the sound of golden West Coast pop like fire and lightening trapped in a jar.« –IMPOSE MAGAZINE

 

»The sunny sounds of L.A.’s Blank Tapes, who yoke a garage-pop sensibility to ferocious rock riffs.« –THE NEW YORKER

 

Tickets gibt es im VVK im Gastfeld und bei eventim.de für 12 Euro (ggfs zzgl. Gebühren).

 

https://www.youtube.com  (»Look Into The Light«, live in Echo Park)

https://theblanktapes.bandcamp.com

http://www.theblanktapes.com

https://vimeo.com  (»We Can Do What We Want To«, live on Tape Sessions)

 

Foto: Sheva Kafai

Fr, 06.12., 20.30 Uhr

Sultans Court

 

Eine Mitfahrgelegenheit im Sommer 2014, Opas alter Renault und zwei Musiknerds: Auf dem Weg zum Dockville Festival lernen sich Julius Klaus und Konstantin Hennecke kennen. Nach endlosem Fachgesimpel über Musik wird deutlich: Sie müssen eine Band gründen. Gesagt, getan. Und das mit Erfolg: Sultans Court heißt das Projekt und wird mittlerweile in einem Atemzug mit Bands wie Glass Animals oder alt-J genannt!

 

Kaum vom Dockville zurück in Berlin, schließen sich die beiden Produzenten ins heimische Studio ein, lassen sich von allem inspirieren und definieren schließlich ihren eigenen, einzigartigen Sound. Sultans Court betreten eine Spielwiese der Vielfalt und bewegen sich nonchalant zwischen vermeintlichen Gegensätzen. Analoge und elektronische Klänge kreieren düstere Motive, während der energetische Groove treibender Percussions das Publikum zum Tanzen einlädt. Leitet der Gesang einerseits die Musik und verliert sich andermal spielerisch in ihr, so überraschen die Songs regelmäßig mit unerwarteten Wendungen.

 

Um live aufzutreten, wird aus dem Produzentenduo (Julius, Gesang, und Konstantin, Gitarre) mit Markus Hartung an den Keys und Leander Kohn an den Drums ein ernstzunehmendes Projekt. Die neue Indie-Electro-Band bricht alle Regeln des modernen Musikgeschäfts und ist lebender Beweis dafür, dass Radio nicht tot ist. Mit nur einer Veröffentlichung erreichte Sultans Court innerhalb der ersten drei Wochen Deutschlands führende Radiosender, die die erste Single »Haunted« in Rotation spielen. Der Sender radioeins stellte die Band als »mit großer Wahrscheinlichkeit das nächste große Ding aus Berlin« vor.

 

Für andere Stimmen aus dem Musikbusiness treffen Sultans Court mit »extravaganter Klangcollage und einer beeindruckenden nonchalanten Ausstrahlung den Musiknerv der Zeit«, »sind dem Zeitgeist voraus und werden die deutsche Indieszene entscheidend mitgestalten.«

 

Am 30. August erschien die erste EP der Band, »From Afar«, mit fünf Songs, die die Leichtigkeit der künstlerischen Freiheit vertonen. Verspielte Klangebenen leben im Einklang mit mantraartigen Loops und prägnanten Melodien. Wir freuen uns sehr, als eine der ersten Venues diese spannende Band zu präsentieren.

 

Tickets gibt es im VVK im Gastfeld und bei eventim.de für 9 Euro (ggfs zzgl. Gebühren).

 

https://www.youtube.com  (»Haunted«, official music video)

https://www.youtube.com  (»Shutdown«, official music video)

https://www.youtube.com  (»Disembodied«, official music video)

https://www.facebook.com/sultanscourt

 

Foto: Kelvin Bügler

 

Support:

Hannah Paularsen

 

Hannah Paularsens Stimme vergisst man nicht, wenn man sie einmal gehört hat. Sie nimmt einen mit in sanft entrückte Welten. Ihre Lieder erzählen von einsamen Teppichen, Goldfischgläsern und Sonntagen am Meer. Ihren Gesang begleitet sie mal auf der Gitarre, mal auf dem Klavier. Ursprünglich kommt Hannah aus Frankfurt, seit einem Jahr wohnt sie im Bremer Umland.

 

https://hannahpaularsen.bandcamp.com

Fr, 17.01., 20.30 Uhr

The Day

 

The Day sind Laura Loeters aus Utrecht/Niederlande und der in Hamburg lebende Gregor Sonnenberg. Beide lernen sich auf dem Konservatorium in Arnheim kennen, tauschen musikalische Ansätze und Ansichten aus und bringen Entfernungen, Unterschiede und immer neue Blickwinkel in ihrer Band unter einen gemeinsamen Nenner.

 

Träumerisch anmutender Dream-Pop trifft auf einen von Hardcore gelernten und gelebten DIY-Ethos. Karge, federnde und entrückende Dynamik wechselt sich mit einer wild träumenden Harmonik ab, Rock und Synthies schaffen ebenso anregende Kontraste wie abendkühle, reduzierte Postpunk-Referenzen. Daran schließen sich Thematiken an, die Privates und Politisches genauso oft verbinden wie gegenüberstellen. The Day spielen eine Musik, die sich in ihrem Eskapismus der Utopie genauso zuneigt wie einer gepflegten Schwermütigkeit und sich so gegen allzu festgelegte Deutungszusammenhänge verwehrt.

 

The Day haben bisher zwei sehr schöne EPs in Eigenregie aufgenommen, waren unentwegt unterwegs, haben für Acts wie Kate Tempest oder Oh Wonder eröffnet und waren mit Turnover auf Tour. Und ganz nebenbei arbeiten die beiden weiter an der Formulierung ihrer eigenen Version zurückgenommener, melancholischer Popmusik. Die Stücke von The Day sind intim ohne sich aufzudrängen und erzählen mit von innen kommender Ruhe. Das Debütalbum »Midnight Parade« erschien am 18. Januar 2019.

 

Tickets gibt es im VVK im Gastfeld und bei eventim.de für 12 Euro (ggfs zzgl. Gebühren).

 

https://www.youtube.com  (»Where The Wild Things Are«, official video)

https://www.youtube.com  (»Yet To Come«)

https://www.youtube.com  (»Leave The Dark«)

https://www.thedayisaband.com

 

Foto: Lumi Lausas