latest pop nights im Gastfeld:

Sa, 10.03., 20:30 Uhr

Pale Seas

 

Dieses ist die derzeit tollste britische Band, die wir kennen. Aufgrund unserer Initiative kommt die Band jetzt erstmals für fünf Konzerte nach Deutschland, in Berlin, Hamburg, Frankfurt, München – und im Gastfeld.

 

Schon 2012 erregte die Gitarrenband aus Southampton, die sich anfangs für kurze Zeit »Netherlands« genannt hatte, Aufsehen mit zwei Singles, die innerhalb weniger Tage ausverkauft waren. Sie tourte mit Bands wie War On Drugs und Beach Fossils, eine vielversprechende Karriere zeichnete sich ab. Die Debüt-EP »Places To Haunt« setzte 2014 ein Ausrufezeichen, mit dem Pale Seas auch europaweit Lorbeeren ernten konnte und vom NME als »misery in its sweetest form« beschrieben wurde.

 

Von vielen als Kandidat gehandelt, eine der aufregendsten und einzigartigsten britischen Gitarrenbands des Jahrzehnts zu werden, verschwand Pale Seas am Vorabend der Veröffentlichung eines lang erwarteten Debütalbums. Keine Unterbrechungsanzeige, keine Pressemitteilung, nichts.

 

Die Band vergrub sich in einer mittelalterlichen Abtei im abgelegendsten Winkel der Isle of Wight. Dort definierte sie den dunklen, jenseitigen und expansiven Sound der Band. Um ihn zu erfassen und weiter zu verbessern, nahm sie die Hilfe der Produzenten Chris Potter sowie Paul Butler in Anspruch, mit dem sie ihre Reise fünf Jahre zuvor begonnen hatte.

 

Am 06. Oktober 2017 erschien das Debütalbum »Stargazing For Beginners«, in Deutschland kam es am 24. November heraus. Aufgenommen nachts in der Abtei, präsentiert der Longplayer eine vielschichtige Klanglandschaft mit Elementen von Rock und Progressive Rock, verschmolzen in einen einzigartigen, kreativen Stil.

 

Die Musikpresse ist von dem Album begeistert: »This is how legends begin . . .«, »A dark indie pop masterclass. A debut cannot get any better«, »Pale Seas have the potential to be the figurehead of their genre« oder das deutsche Handwritten Mag: »Pale Seas beweisen, wie großartig Pop sein kann.« Die US-amerikanische Onlinezeitung Huffington Post schreibt: »Stargazing for Beginners is excellent. And Pale Seas has it going on in an enormous way! Superb melodies, pulsating rhythms and Scott’s definitive voice make the entire album vital listening. I predict this album will make many, many Best Album lists this year. It will certainly be on mine. Don’t miss this one!«

 

Wegen hoher Kosten müssen wir für dieses Konzert Eintritt erheben. Die Tickets sind im Gastfeld erhältlich und kosten im VVK 12 Euro, an der AK 15 Euro.

 

https://open.spotify.com/album

http://paleseas.com

https://www.youtube.com  (»Someday«, lyric video)

https://www.youtube.com  (»Into The Night« & »Blood Return«)

 

Foto © Hollie Fernando

 

 

Support:  BR!X

 

Das Bremer Duo, das im August 2013 im Gastfeld mit großem Erfolg das erste Mal öffentlich auftrat, spielt Electronic Trip Pop. Jetzt kommt BR!X mit neuen Songs im Gepäck.

 

https://soundcloud.com/brix-7

Fr, 16., & Sa, 17.03., 20:30 Uhr

Arionce

 

Ein Blick auf den Ozean, stürmisch, grau und kalt. Eine Welt der Klänge und Gefühle, die Geschichten erzählt von Einsamkeit und Unerreichbarkeit; von Ängsten und dem Ausbrechen; von Zweifeln, Rückschlägen und von inneren Kämpfen.

 

Weite, atmosphärische Gitarren, fesselnde Riffs, träumerisch tanzbare Grooves und eine einzigartige Stimme – genau hiermit fangen Arionce den Blick auf den rauen Ozean musikalisch ein. Auf ihrer neuen, zweiten EP »Deep Ocean Grey«, die zusammen mit Produzent Tom Marsh (Those Goddamn Hippies) in Wien entstand, erinnern sie dabei mal an Foals und Editors, mal an Viola Beach und Palace und kreieren dabei dennoch ihren ganz eigenen Arionce-Sound. Ein Sound, der mal sanft dahinfließt, mal treibend zum brausenden Wasser wird, doch immer ein Gefühl der Geborgenheit vermittelt.

 

Im Januar 2016, im Februar 2017 sowie auf der Breminale 2016 hatten wir Arionce und ihren Alternative Indie Rock mit riesigem Erfolg präsentiert. Die Band, die ihren Namen am liebsten französisch ausspricht, freut sich sehr auf das Wiedersehen mit ihren zahlreichen Bremer Fans.

 

Der Eintritt ist frei, um eine Hutspende für die Band wird gebeten.

 

http://www.arionce.com

https://www.youtube.com  (»Dreams«, live)

https://www.youtube.com  (»Mirror Of Truth«, live)

Fr, 06., & Sa, 07.04., 20:30 Uhr

Polar Circles

 

Es war nicht am Polarkreis, aber am Nordufer des Genfer Sees tobten ähnlich bitterkalte Schneestürme, als sich die Indierock-Band 2012 in Lausanne gründete. Nur wenige Monate später veröffentlichte die Band ihre erste EP sowie eine Single und wurde schnell in der Schweiz bekannt. Während der Promotion ihres ersten Albums, das selbstbetitelt im Oktober 2014 erschien, spielte die Band auf großen Schweizer Festivals, tourte in Deutschland, Italien und Österreich und war Opening Act für internationale Bands wie Stereophonics, Pixies oder Warpaint.

 

»England, with its long-standing rock history, is the dream of every band in the world«, schrieb die Band 2016 in ihrer Crowdfunding-Kampagne, mit der sie die Aufnahme ihres zweiten Albums in England mit dem britischen Multi-Platinum-Produzenten Sam Williams (Supergrass, The Noisettes) finanzierte. Die Band nahm sich die Zeit, die Songs während eines einmonatigen Exils in Oxfordshire fertigzustellen und zu verfeinern. Ein wenig weiter entfernt von ihren energievollen Rock-Wurzeln, ist der neue Sound tiefer, prägnanter und atmosphärisch.

 

Am 24. November 2017 erschien das Album mit dem Titel »All In The Golden Afternoon«, ebenso wie schon der Vorgänger mit einer Vielzahl potenzieller Hits, jeder einzelne mit einer ganz eigenen Kraft und eigenem Sound. Sie öffnen das Fenster in ein verträumtes musikalisches Universum: Eine Einladung, der man nur schwer widerstehen kann.

 

Line-up: Yannick Berthoud (vocals and guitar), Stefan Gramunt (guitar), Jules Martinet (bass), Keryan Wurlod (drums)

 

Der Eintritt ist frei, um eine Hutspende für die Band wird gebeten.

 

https://www.polarcircles.ch

https://polarcircles.bandcamp.com

https://www.youtube.com  (»Falling Tonight«)

https://www.youtube.com  (»Landmarks«)

 

Foto © Laura Gilli

Fr, 04., & Sa, 05.05., 20:30 Uhr

Raindance Kid

 

Sommer 2014. Die heiße Sonne Kentuckys brennt auf den staubigen Highway und ein paar Hinterwäldler trinken schwarzgebrannten Schnaps im Schatten einer alten Scheune. Gleichzeitig gründen in Hamburg vier Filmstudenten eine Rockband namens Raindance Kid.

 

»Schon irgendwie Country, aber für mich ist das Heavy Metal.« So eine Stimme aus dem Publikum bei einem der frühen Konzerte von Raindance Kid, die ihre Musik selbst »Post-Country« nennen. Die Verschmelzung von Americana und Post-Rock changiert zwischen ekstatischer Inbrunst und filigranen Sphären, in einer ungebrochenen Intensität, der man sich nicht entziehen kann.

 

Doch obwohl die Songs immer wieder Ursprünge im Sound amerikanischer Folk-Musik anklingen lassen, versteckt sich Raindance Kid hinter keinem Klischee und verzichtet auf ironische Überhöhung. So verbinden sich die eher dem Folk entspringenden Instrumente Banjo und Violine mit der Standard-Rock-Besetzung auf faszinierende Weise und lassen den Sound entstehen, der Raindance Kid so einzigartig macht.

 

Sänger und Songwriter Nikolas Kuhl singt von Spiritualität, Abgründen und zwischenmenschlichen Beziehungen und benennt die Dinge dabei in seiner ganz eigenen, von Metaphern und Allegorien schillernden Sprache.

 

Der Pathos der amerikanischen Weite findet sich in der kalten Romantik der nordischen Landschaft. Die morbide Tristesse der Prärie wird zum urbanen Moloch und der Outlaw zum Stadtneurotiker. Zugegeben, manchmal geht es auch um Cowboys, Knarren und Whisky.

 

Das Publikum tanzt und taumelt, von treibenden Beats befeuert. Es schwebt und träumt, von psychedelischen Klangteppichen entrückt. Die geballte Kraft von sechs Musikern auf der Bühne bricht dem Publikum entgegen und zieht es gleichsam in ihren Bann.

 

Ganz frühzeitig hatte latest pop Ende 2014 diese Band entdeckt und im September 2015 im Gastfeld und dann auf der Breminale 2016 präsentiert. Die beiden jetzigen Konzerte sind der Auftakt der Releasetour zum Debütalbum »Swayer« der Band.

 

https://raindancekid.bandcamp.com

https://www.youtube.com  (»My Dark Thoughts«, Hebebühne Session)

Fr, 25., & Sa, 26.05., 20:30 Uhr

Parcours

 

Es gibt Gedanken, denen man eine Weile nachhängt und die man nicht so einfach wegschieben will. Parcours verpacken solche Gedanken in Songs. Und vielleicht geht es dabei gar nicht darum, zu einer eindeutigen Lösung zu kommen. Solange Fragen offen bleiben, ist da auch diese Spannung zwischen Sicherheit und Zweifel, Nähe und Distanz, Gehen und Bleiben, die sich in der Musik und den Texten von Parcours wiederfindet: Schimmernde, offene Gitarrensounds, weite Akkordflächen, zweistimmiger Gesang, mal satte, mal sanfte Beats – zusammengeschnürt zu Popsongs. Wenn die Band ihren Stil mit zwei Worten beschreiben müsste, wäre es vermutlich »Sphärischer Indiepop«.

 

Sänger und Gitarrist Sebastian Jacobs und Bassist Philipp Heinicke gründeten Parcours Anfang 2015 in Köln, wo sie seitdem gemeinsam komponieren und schreiben. Im Herbst 2016 erschien ihre Debüt-EP »Asteroids«, die die Band zusammen mit dem Kölner Produzenten Fabian Langer (u.a. Astairre, Neufundland) und Drummer Lukas Schäfer aufgenommen hat. Gemastert wurden die Songs von Alex Kloss (u.a. Jupiter Jones) in den Kölner Maarwegstudios, Anschub gab es vom Kulturamt der Stadt Köln. Im Frühjahr 2017 schließlich komplettierte Drummer Bodo das Trio und die Band tourte mit ihrer Platte im Gepäck durch Deutschland und die Niederlande.

 

http://www.parcoursmusic.com

https://parcours.bandcamp.com

 

Foto © Tanja Stojanovic

Fr, 08.06., 20:30 Uhr

You Silence I Bird

 

Setzt euch, entspannt euch, Füße vom Gaspedal. Lauscht einem bunten Eis, der Echtheit des Pop, sanfter Independent-Filter. Der Romantik des Am-Fluß-Sitzens, den Fragen zwischen uns und der Welt. Dem Kitzel der großen Reise, der kleinen Freuden, des dir und mir.

 

Das Quartett aus Braunschweig und Hannover vereint all das, erinnert an (gar nicht) Erlebtes und lässt in die immer junge Welt ihrer Musik eintauchen.

 

Nach der EP »Teaside« von 2014 erschien im März 2017 das Debütalbum »Tilia«. Tilia – botanisch für Linden – handelt vom Baum des Lebens, von frischen Blüten, sattgrünen Blättern. Von luftigen Höhen und schattigen Tiefen. Von inneren Stimmen, vom stillen Genießen.

 

Im Mai 2015 hatten wir die Band erstmalig im Gastfeld präsentiert und dann 2016 auf dem SummerSounds-Festival. Die Musik ist seitdem vielfältiger geworden, die Instrumentierung breiter, und doch ist You Silence I Bird sich selbst treu geblieben. Unverkennbar. Mehrstimmiger Gesang, getragen von der Wärme des Basses, lebendigen Drums, flirrendem E-Piano und sphärischer Gitarre.

 

Die Band freut sich sehr darauf, ihre zahlreichen Bremer Fans wiederzusehen und neue Leute zu begeistern.

 

Line-up: Paul Baumann (vocals, guitar), Jonas Budde (vocals, keys), Hendrik Garbade (bass, vocals), Moses Köhler (drums, vocals)

 

https://yousilenceibird.com

https://www.youtube.com  (»Sunrise«, official video)

https://www.youtube.com  (»I Cannot Escape«, official video)

https://www.youtube.com  (»This Is Not Truth«, official video)

 

Foto © Sebastian Weiß

 2018 sind FÙGÙ MANGO wieder bei uns!

 

Den Termin erfährst Du frühestmöglich auf dieser Website.

Foto © Nanna Dís

 

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Informationen über die Fotoausstellungen im Gastfeld findest Du ab jetzt auf GastfeldGallery.de.