latest pop nights im Gastfeld:

Fr, 27., & Sa, 28.09., 20.30 Uhr

The Dead Lovers

 

Retro, sexy und absolut provokativ, immer extrem frisch und bösartig unwiderstehlich. Schon 2015 präsentierten wir sie das erste Mal, später auch auf der Breminale und auf SummerSounds. Nun kommen sie wieder, natürlich mit neuen Songs im Gepäck.

 

The Dead Lovers sind Lula und Wayne Jackson. Wayne aus Manchester ist vielen bekannt durch seine erste Band The Dostoyevskys, zwei Soloalben und seine Zusammenarbeit mit Paul van Dyk und Bela B. Aus Bayern kam Lula ‒ Sängerin, Songwriterin, Fotografin und TV-Moderatorin – nach Berlin, sie war unter anderem die letzte Duettpartnerin von Lee Hazlewood. Im Kreativdschungel Berlins trafen beide aufeinander.

 

Aus Liebe zum Vintage Sound reisten sie im 2013 nach San Diego, um in dem außergewöhnlichen The Lost Ark Studio ihr Debütalbum »Supernormal Superstar« aufzunehmen. Für einige Wochen war es ein Verschmelzen mit dem dortigen kreativen Umfeld, aber vor allem mit dem Fundus außergewöhnlicher und seltener Amps, Gitarren und Effektgeräte der 1950er und 1960er Jahre. 2014 erschien das Album, drei Jahre später kam das Nachfolgealbum, »Slow Black«, heraus, das The Dead Lovers ebenfalls in San Diego aufgenommen haben.

 

 

»Mal angenommen,« schrieb ein Rezensent, »The Cramps, Lee Hazlewood, The B-52s und The Black Keys wären zu einem Songwriting-Urlaub in einem kleinen Zelt verdonnert worden: so könnte das Ergebnis klingen!« Und der Radiosender FluxFM meint: »Wenn zwei so umtriebige Gestalten aufeinandertreffen, dann kann man als Hörer nur Anschnallen und ab geht’s . . . auf einen Roadtrip zum Beispiel. Dafür wäre das Album nämlich ideal. Ein treibendes Schlagzeug, gefährliche Westerngitarren, lasziver Gesang: Zündschlüssel rein, Gang einlegen und ordentlich Spaß haben . . .«

 

Tickets gibt es im VVK im Gastfeld und bei eventim.de für 9 € (ggfs zzgl. Gebühren).

 

https://www.youtube.com  (»The Storm«, official video)

https://www.youtube.com  (»Four Letter Word«, official video)

https://www.youtube.com  (»Rain«, official video

https://www.youtube.com  (»Big World«, official video)

https://www.youtube.com  [»Last Train To Memphis (I Want You)«]

https://www.youtube.com  (»Sand«, official lyric video)

http://thedeadlovers.tv

Fr, 25.10., 20.30 Uhr

Peluché

 

London’s hottest new band: Als genau das gelten Peluché in der englischen Indie-Szene. Die drei Süd-Londonerinnen haben mit ihrem Trip Jam ein neues Genre definiert. Ihre eigenwilligen Songs verbinden Elemente aus Funk, Psychedelia, Jazz, Latin, Soul und Dub auf einer starken Indie-Basis.

 

Im Herbst letzten Jahres erschien auf One Little Indian Records das Debütalbum »Unforgettable«: »This stunning album is a master class in rewriting music’s rulebooks«, schrieb Rolling Stone. Auch von anderen geschmackssicheren internationalen Medien wie Noiseyi-DQNME, The Line of Best Fit und The Guardian wird das Trio mit Lob überschüttet, letzterer beschreibt den Sound als »dub spaciousness and pop sensibility, one that John Peel might have played on his show circa 1981 . . . idiosyncratic but infectious . . . like Sade on 4AD«.

 

Schillernde Latin-Bass-Grooves, subtile Instrumental-Schnörkel, Funk-Breakdowns und ein Hauch magischer Lyrik à la Kate Bush oder Cocteau Twins sorgen für eine unvergessliche Klangreise in die Tinderbox-Chemie einer Band mit einer kollektiven und zutiefst persönlichen musikalischen Vision. Ihr obsessiver und grenzenloser Konsum von völlig unterschiedlichen Stilen hat ihnen geholfen, genau dort anzukommen, wo sie sein müssen. Peluché hat eine Nachfrage nach Musik geschaffen, die nur sie erschaffen kann, und das ist ein sichereres Zeichen für Langlebigkeit als die meisten Bands mit dreifacher Erfahrung beanspruchen können.

 

 

Peluché besteht aus den drei Musikerinnen Amy Maskell (Gesang, Gitarre, Synthies), Rhapsody Gonzalez (Gesang, Bass) und Sophie Lowe (Gesang, Drums, Synthies). Alle drei Frauen brachten sich das Spielen ihrer Instrumente selbst bei. 2014 lernten sie sich kennen und formierten sich als Band. Nicht zuletzt durch die Liebe zum Jammen – das gewöhnlich im selbstgebauten Studio in einem Gartenhaus stattfand – entstand sehr schnell eine starke musikalische Verbindung zwischen den Dreien. Insofern überrascht es nicht weiter, dass Peluché die Grundlagen ihrer Songs live aufnehmen und auch ihre Konzerte immer ein Stück weit improvisiert sind.

 

https://peluchebanduk.bandcamp.com

https://www.youtube.com  (»Keep Making Me Happy«, official video)

https://www.youtube.com  (»Figure Me Out«, official video)

https://www.youtube.com  (»To Be A Bird«, official video)

https://pelucheband.com

Mi, 06.11., 20.30 Uhr

Smokey Brights

 

Seattle’s SMOKEY BRIGHTS ist eine Geschichte von Liebe und Pizza. Ryan Devlin und Kim West trafen sich mit Anfang 20 zum ersten Mal beim Pizzabacken in einem Restaurant im Süden von Seattle. Da war Ryan schon eine Größe der lokalen  DIY-Rock-Szene im Nordwesten und Kim eine aufstrebende Jurastudentin.

 

Zusammen fingen sie bald an, Songs in Ryan’s Schlafzimmer aufzunehmen und kurz darauf blühte ihre Freundschaft in einer Liebesbeziehung auf. Ihre gemeinsame Affinität für Rock der 70er Jahre, Vintage-Synthesizer sowie das frühe MTV klingt noch heute im Pop der Band durch, die jetzt, ergänzt durch Drummer Nick Krivchenia und Bassist Luke Logan, ihren groovigen und mitreißenden Mix aus Northwest-Rock′n′Roll und Disco-Grooves zum ersten Mal nach Deutschland bringt.

 

Die Band kreiert etwas Dringendes, Spaßvolles und völlig Überraschendes – »something urgent, fun, and utterly surprising« –, besonders berühmt sind ihre spektakulären Live-Shows.

 

SMOKEY BRIGHTS brachte ihre erste LP, »Taste For Blood«, im Jahr 2014 heraus, die von dem legendären Radiosender KEXP mit häufigem Airplay unterstützt wurde. Die Band erregte die Aufmerksamkeit des aufstrebenden Labels Freakout Records, das 2016 ihre zweites Album »Hot Candy« veröffentlichte. In der Folge perfektionierte sie ihren Stil noch weiter und 2018 erschienen die beiden sensationell großartigen EPs »Come to Terms« und »Different Windows«, mit unterstützenden Auftritten in Clubs und auf Festivals quer durch die USA und UK.

 

 

Der Radiosender My Northwest konstatiert: »Smokey Brights’ music is off the charts something else. It’s jagged, upbeat rock and sexy, sad seventies that will turn, without warning, into a skittering, psychedelic, crushing crescendo climax. And that’s just scraping the surface.« Und das Music & Riots Magazine schreibt sehr treffend: »In the current rock world only a few number of bands have the unconventional art of doing something different and fresh, that pushes the listener to the limit and creates that strange and rare feeling of having something really genuine and raw. Smokey Brights are doing exactly that.«

 

Tickets gibt es im VVK im Gastfeld und bei eventim.de für 12 Euro (ggfs zzgl. Gebühren).

 

http://www.smokeybrights.com

https://smokeybrights.bandcamp.com

https://www.youtube.com  (Full Performance, Live on KEXP)

https://www.youtube.com  (»Different Windows«)

https://www.youtube.com  (»In Demand«)

https://www.youtube.com  (»Come to Terms«, acoustic)

Sa, 16.11., 20.30 Uhr

Somewhere Underwater

 

Ein Junge aus Frankreich mit seiner Liebe zum Ozean, schwebenden Klängen und flüsternden Stimmen: Somewhere Underwater ist das musikalische Projekt von Julien, Jan, Flo und Picco. Es begann im Jahr 2014, als Julien der Liebe wegen seine Heimatstadt Limoges mit einem One-Way-Ticket nach Deutschland verließ. In einem 18-Quadratmeter-Apartment über den Dächern von München und 2.000 Kilometer von seiner Heimat entfernt versuchte er, mit Synthies, Slowdive-ähnlichen Harmonien, Wave-Pop und Melodien aus den 80ern dem Staub und der Geschäftigkeit des Großstadtlebens zu entkommen. 2015 veröffentlicht er seine erste Single »Spring Kills My Energy« auf AdP Records.

 

Mit seinen Freunden wurde aus dem Soloprojekt eine Band, in der die Mitglieder ihre Liebe zu den frühen Factory-/Sarah-Records-Künstlern, den 90er Noise Pop und die 80er-Jahre-Herzensbrecher teilen: Somewhere Underwater ist voll von komplexen Kompositionen, die das Beste der letzten zwei Jahrzehnte mischen und sanft einen neuen Sound an die Oberfläche bringen.

 

Nach Auftritten auf Festivals wie c/o Pop und Sound of Munich begann die Band an ihrem Debütalbum zu arbeiten, welches am 18. Januar dieses Jahres unter dem Titel »Slowly & Safely« erschien – eine Introspektive des »Weitwegseins« von Kindheitserinnerungen und Teenage-Angst, Freunden und Familie. Neun Songs, die versuchen, die Erinnerungen und Sehnsüchte festzuhalten und in die Gegenwart zu transportieren.

 

Das Album wurde begeistert aufgenommen. Das Musikmagazin für Independent-Musik Pretty in Noise nennt es einen »fantastischen Mix aus Wave-Dream-Pop und 90s Noise Pop – oder so ähnlich. Wirklich in ein Genre zu packen, das verhindern Somewhere Underwater durch ihre kreative und clevere Art, Nuancen zu setzen und verschiedene Stile verschmelzen zu lassen.« Die Band antwortete darauf auf Facebook: »We actually also don’t really know, what kind of music we do :-)«

 

Die Süddeutsche Zeitung schreibt: »Die tief in die Produktion eingebettete Stimme, die verhallte melodische Süße, die Weite und die Wucht dieser Musik, all das fließt auf „Slowly & Safely“ in einen im besten Sinne pop-orientierten und oftmals verstärkt synthiebasierten Ansatz ein, der auch die wavigen Wurzeln des Shoegaze nicht ausspart.« Und kommt zu dem Fazit: »Ein in neun Songs gegossener Indie-Pop-Glücksfall also, der sich nun, sozusagen slowly und safely und mit erstaunlicher Griffigkeit in die Gehörgänge fräst.«

 

Tickets gibt es im VVK im Gastfeld und bei eventim.de für 10 Euro (ggfs zzgl. Gebühren).

 

https://www.facebook.com

https://www.youtube.com  (»Recovering«, Live Underwater/in Space Session)

https://www.youtube.com  (»Spring Kills My Energy«)

https://www.youtube.com  (»Silver Coast«)

Support:

BR!X

 

Das Bremer Duo, das im August 2013 im Gastfeld mit großem Erfolg das erste Mal öffentlich auftrat, spielt Electronic Trip Pop. Zuletzt 2018 von uns auch auf der Breminale präsentiert, kommt BR!X jetzt mit neuen Songs im Gepäck.

 

https://soundcloud.com/brix-7