latest pop nights im Gastfeld:

Fr, 26.04., 20.30 Uhr

The Proper Ornaments

 

Eine der großartigsten englischen Gitarrenpop-Bands kommt mit ihrem Ende März erscheinenden vierten Album für einige wenige Konzerte nach Deutschland, am 26. April wird sie im Gastfeld auftreten.

 

The Proper Ornaments ist ein Projekt von James Hoare (Ultimate Painting, Veronica Falls), der mit Ultimate Painting im November 2015 ein wahnsinnig tolles Konzert im Gastfeld gab, und Max Oscarnold von den Bands Toy und Pink Flames. Die Beiden lernten sich vor vielen Jahren kennen, als Max James vom Laden ablenkte, während seine damalige Freundin versuchte, Schuhe zu stehlen.

 

Schon 2013 brachten sie das erste Album »Waiting For The Summer« heraus, dann kamen ein Bassist und ein Drummer hinzu und im Juli 2014 erschien das Album »Wooden Head« und im Januar 2017 ein weiteres mit dem Titel »Foxhole«.

 

Alle drei Longplayer sind ganz außergewöhnliche Meisterwerke. Etwas anders als die beiden ersten Alben weist das mit einer 8-Spur-Maschine aufgenommene »Foxhole« einen besonders entspannten Sound auf. »We wanted to move in a slightly different direction from ›Wooden Head‹«, sagt James, »away from the distorted guitars and into a more peaceful area.«

 

 

»Lässig kommen die leichten Drumparts, die soften Gitarren und Gesangsharmonien daher, so lässig, dass man meinen könnte, dass dahinter überhaupt nichts Konstruiertes steckt. ›Foxhole‹ lädt ein zum Träumen, Vergessen und Wiedererinnern. Ein rauschhafter, verzückter Hörgenuss ist somit garantiert.« (jpc)

 

Auch die Presse ist begeistert: »Das Retro-Pop-Quartett perfektioniert den melancholischen Wohlklang« (Musikexpress), »a warm blanket of analog guitar and woolly harmony«, schrieb die Musik-Website Pitchfork, und das deutsche Musik-Magazin Visions befand sehr treffend: »verträumt, beruhigend und süß wie Zuckerwatte, aber ohne klebrige Finger«.

 

Nun erschien am 05. April – erstmalig auf dem Hamburger Label tapeterecords – das vierte Album »Six Lenins« der Londoner Jangle-Pop-Band, mit dem es ihr gelingt, ihren fein gewobenen, scheinbar mühelosen Sound zu voller Perfektion zu entwickeln. Und außerdem demonstrieren sie, dass ihre Songschreiber-Qualitäten ganz offensichtlich keine Grenzen kennen.

 

 

Was auch auf diesem Album auffällt, ist das herausragende Gespür der Band für schöne Melodien. Wer allein daraus aber auf Oberflächlichkeit oder gar Naivität schließt, der irrt sich gewaltig. Die Musik spiegelt vielmehr bittere Lebenserfahrung, teuer erkauft durch existenzielle Krisen und Zeiten der absoluten Hoffnungslosigkeit. The Proper Ornaments haben sich in der hart umkämpften, oftmals vergifteten Musikindustrie als anspruchsloser und widerstandsfähiger Organismus erwiesen. Sie haben in einer von ungezügeltem Darwinismus regierten Branche Stehvermögen gezeigt, haben sich behauptet und es geschafft, dem Schicksal vieler anderer Gitarrenbands zu entkommen.

 

»We started writing new songs in the summer. I was in bed recovering from hepatitis and very broken and tired so couldn’t do anything else apart from playing guitar«, berichtet Max, »and the songs slowly started to appear. In August we realised we had five new songs each and free time, so we decided to record them. The actual recording only took two weeks and it was considerably easier than our previous recordings.«

 

https://theproperornaments.bandcamp.com

https://www.youtube.com  (»Crepuscular Child«, official)

https://www.youtube.com  (»Magazine«)

https://www.youtube.com  (»Now I Understand«)

https://www.youtube.com  (»Memories«; official video)

https://www.youtube.com  (»Recalling«)

https://www.youtube.com  (»Song For John Lennon«)

https://www.youtube.com  (»Please Release Me«)

Support:

Muriel Colleen

 

Muriel Colleen ist eine hochbegabte Musikerin und Songwriterin aus dem Bremer Umland. Die 16-Jährige ist im Bereich des Indie-Pop unterwegs mit Einflüssen aus dem Soul und dem Rock. Mit viel Leidenschaft und kraftvoller Stimme bringt sie ihre eigenen Programme auf die Bühne.

 

https://soundcloud.com

https://www.facebook.com

 

Die auf 80 limitierten Tickets gibt es im Gastfeld, auf eventim.de/tickets, bei Hot Shot Records und im Studio illegale und kosten 12 Euro (ggfs zzgl. Gebühren). Der Preis eventueller Restkarten beträgt an der AK 15 Euro.

Fr, 24., & Sa, 25.05., 20.30 Uhr

Ian Late & Band

 

Musikalisch gehören Ian Late′s Songs zu dem Fundus zeitloser Pop-Stücke, die immer und immer wieder passen. Gleichzeitig beschäftigt er sich in seinen Texten mit sehr aktuellen Themen, die dem Zuhörer einen direkten Bezug zum eigenen Alltag ermöglichen. Charmant reduziert, doch überaus kraftvoll, geben sie Einblick in das Leben dieses ausgesprochen talentierten Musikers. Am 04. Mai letzten Jahres erschien das Debütalbum »Choices« des Sängers und Gitarristen aus Berlin.

 

Kein Wunder, dass sich Ian Late den schönen Monat Mai für den Release seines Debüt-Albums ausgesucht hatte: Trotz aller Ernsthaftigkeit strotzen seine Songs nur so vor Energie – nach seiner EP »II« (2014) überzeugen die neun Lieder auf Choices durch stilistischen Facettenreichtum, gesellschaftskritische Texte und Ian Late′s markante Stimme auf ganzer Linie. Sein Songwriting hat sich mit dem neuen Material hin zu dunkleren, reiferen, zwingenderen Tönen entwickelt.

 

Auf »Choices« geht es um gesellschaftliche Entwicklungen und Phänomene ebenso wie um biographische Episoden, persönliche Beziehungen und ihre Schwierigkeiten, Verlust, Loslassen und Neuanfang. Vom kleinen persönlichen Rahmen spannt er das Panorama seiner Lyrics bis zu den großen Themen dieser Tage – mal nachdenklich, mal tanzbar musikalisch umgesetzt.

 

Musikalisch schlägt »Choices« einen stimmigen Bogen von treibendem Brit-Sound über melancholische Balladen bis hin zu flirrenden 80er Wave-Anklängen, immer gekleidet in starke, hoffnungsvolle Pop-Melodien. Sphärische und pointierte Gitarren, groovende Bassläufe und kraftvolle Drum Beats bestimmen den Sound des Albums. Ian Late′s differenziert eingesetzte Stimme tut ihren Teil, um dem Zuhörer seine Texte sowohl gefühlvoll als auch eingängig nahe zu bringen.

 

 

Mit immer wieder neuem Material im Gepäck tourte Ian Late in den letzten Jahren u.a. in Deutschland, Österreich und der Schweiz, spielte auf Festivals wie Artlake, Breminale, Feel Festival und Wilde Möhre. Doch auch außerhalb von Europa konnte er sein Talent unter Beweis stellen: Highlights waren u.a. seine Konzerte in Nashville und New York City sowie in Shanghai und Taipei. Die Bandbreite Ian Late′s bildet sich auch darin ab, dass er außerdem immer wieder in Europa und Australien als Straßenmusiker unterwegs war – und gleichzeitig mit der Single »Hey Girl« (2014), einer Kollaboration mit DJ Pretty Pink, eine Top 10 Dance-Charts-Platzierung und über eine Million YouTube-Aufrufe erreichte.

 

Ian Late und seine Band, die wir seit 2012 schon viele Male im Gastfeld, auf der Breminale 2013 und auf SummerSounds 2015 präsentiert haben, freuen sich sehr darauf, ihre zahlreichen Bremer Fans wiederzusehen.

 

Tickets gibt es im VVK im Gastfeld, bei Hot Shot Records und bei eventim.de/tickets für 9 Euro (ggfs zzgl. Gebühren). Der Preis eventueller Restkarten an der Abendkasse beträgt 11 Euro.

 

http://ianlate.com

https://www.youtube.com  (»Magic«, official music video)

https://www.youtube.com  (»One By One«, official music video)

https://www.youtube.com  (»All That I Am«, official music video)

https://www.youtube.com  (»All Things Must End«, live session)

 

Fotos:  Patricia Haas

Do, 04.07., ab 18.30 Uhr

Gastfeld latest pop @ Breminale

 

mit fünf supertollen Acts im Bremen-Eins-Zelt

Fr, 12.07., 20.30 Uhr

The Essex Green

 

Zwölf Jahre hat man von der erfolgreichen US-amerikanischen neo-psychedelischen Indierock-Band nichts gehört, jetzt meldet sie sich wieder zurück, mit ihrem tollen vierten Album »Hardly Electronic«, das sie den Bremern gerne vorstellen möchte.

 

Gegründet 1998 in Brooklyn, New York, besteht die Band aus Jeff Baron, Sasha Bell und Chris Ziter, die auch die Songs schreiben, und ist spezialisiert auf eine einzigartige Mischung harmonischer Popmusik, inspiriert vom Pop und Folk der 1960er/1970er Jahre in der Tradition von The Left Banke und Fairport Convention.

 

1999 veröffentlichte die Band ihr Debütalbum »Everything Is Green«. Nach einer Anzahl Tourneen und dem Release einiger EPs und Singles wechselte die Band das Label und 2003 erschien bei Merge Records das zweite Album »The Long Goodbye«. Die Band absolvierte eine ausgiebige Welttournee, dann nahm sie die Arbeit an ihrem dritten Album »Cannibal Sea« auf, das im März 2006 herauskam und den einstweiligen Höhepunkt ihrer Karriere darstellte.

 

 

Jeff zog nach Pittsburgh, Chris nach Vermont und Sasha nach Montana, was wegen der großen Entfernung eine Zusammenarbeit fast unmöglich machte. Dennoch gelang es ihnen schließlich, diese Herausfordeung zu meistern, und nahmen gemeinsam ein neues Album auf: »Hardly Electronic« – ein Werk von jener außerordentlich großen Klangvielfalt, für die The Essex Green schon immer bekannt war.

 

Fans werden den unverwechselbaren, charakteristischen Sound sofort erkennen: »stacks of harmonies, upbeat melodies telling melancholy tales, layers of keys and sparkling Telecasters. Their time-honored custom of fusing obsession with spontaneity has been refined through experience and wisdom.«

 

Sasha Bell sagt: »Ich liebe es zu singen, und tatsächlich glaube ich, dass meine Stimme jetzt stärker ist als je zuvor, und ich bin glücklich damit. Ich denke, wir sind bessere Musiker und ich denke, das wird sich zeigen. Das ist eines der wichtigsten Dinge, die ich mit diesem neuen Album realisieren kann: Wir sind älter, klüger und stärker.«

 

Tickets gibt es im VVK im Gastfeld und bei eventim.de/tickets  für 10 € (ggfs zzgl. Gebühren).

 

https://essexgreen.com

https://www.youtube.com  (»Don’t Leave It In Our Hands«)

https://www.youtube.com  (»Sloane Ranger«)

https://www.youtube.com  (»The 710«)

Fr, 27., & Sa, 28.09., 20.30 Uhr

The Dead Lovers

 

Retro, sexy und absolut provokativ, immer extrem frisch und bösartig unwiderstehlich. Schon 2015 präsentierten wir sie das erste Mal, später auch auf der Breminale und auf SummerSounds. Nun kommen sie wieder, natürlich mit neuen Songs im Gepäck.

 

The Dead Lovers sind Lula und Wayne Jackson. Wayne aus Manchester ist vielen bekannt durch seine erste Band The Dostoyevskys, zwei Soloalben und seine Zusammenarbeit mit Paul van Dyk und Bela B. Aus Bayern kam Lula ‒ Sängerin, Songwriterin, Fotografin und TV-Moderatorin – nach Berlin, sie war unter anderem die letzte Duettpartnerin von Lee Hazlewood. Im Kreativdschungel Berlins trafen beide aufeinander.

 

Aus Liebe zum Vintage Sound reisten sie im 2013 nach San Diego, um in dem außergewöhnlichen The Lost Ark Studio ihr Debütalbum »Supernormal Superstar« aufzunehmen. Für einige Wochen war es ein Verschmelzen mit dem dortigen kreativen Umfeld, aber vor allem mit dem Fundus außergewöhnlicher und seltener Amps, Gitarren und Effektgeräte der 1950er und 1960er Jahre. 2014 erschien das Album, drei Jahre später kam das Nachfolgealbum, »Slow Black«, heraus, das The Dead Lovers ebenfalls in San Diego aufgenommen haben.

 

 

»Mal angenommen,« schrieb ein Rezensent, »The Cramps, Lee Hazlewood, The B-52s und The Black Keys wären zu einem Songwriting-Urlaub in einem kleinen Zelt verdonnert worden: so könnte das Ergebnis klingen!« Und der Radiosender FluxFM meint: »Wenn zwei so umtriebige Gestalten aufeinandertreffen, dann kann man als Hörer nur Anschnallen und ab geht’s . . . auf einen Roadtrip zum Beispiel. Dafür wäre das Album nämlich ideal. Ein treibendes Schlagzeug, gefährliche Westerngitarren, lasziver Gesang: Zündschlüssel rein, Gang einlegen und ordentlich Spaß haben . . .«

 

https://www.youtube.com  (»The Storm«, official video)

https://www.youtube.com  (»Four Letter Word«, official video)

https://www.youtube.com  (»Rain«, official video

https://www.youtube.com  (»Big World«, official video)

https://www.youtube.com  [»Last Train To Memphis (I Want You)«]

https://www.youtube.com  (»Sand«, official lyric video)

http://thedeadlovers.tv

Fr, 25.10., 20.30 Uhr

Peluché

 

London’s hottest new band: Als genau das gelten Peluché in der englischen Indie-Szene. Die drei Süd-Londonerinnen haben mit ihrem Trip Jam ein neues Genre definiert. Ihre eigenwilligen Songs verbinden Elemente aus Funk, Psychedelia, Jazz, Latin, Soul und Dub auf einer starken Indie-Basis.

 

Im Herbst letzten Jahres erschien auf One Little Indian Records das Debütalbum »Unforgettable«: »This stunning album is a master class in rewriting music’s rulebooks«, schrieb Rolling Stone. Auch von anderen geschmackssicheren internationalen Medien wie Noiseyi-DQNME, The Line of Best Fit und The Guardian wird das Trio mit Lob überschüttet, letzterer beschreibt den Sound als »dub spaciousness and pop sensibility, one that John Peel might have played on his show circa 1981 . . . idiosyncratic but infectious . . . like Sade on 4AD«.

 

 Schillernde Latin-Bass-Grooves, subtile Instrumental-Schnörkel, Funk-Breakdowns und ein Hauch magischer Lyrik à la Kate Bush oder Cocteau Twins sorgen für eine unvergessliche Klangreise in die Tinderbox-Chemie einer Band mit einer kollektiven und zutiefst persönlichen musikalischen Vision. Ihr obsessiver und grenzenloser Konsum von völlig unterschiedlichen Stilen hat ihnen geholfen, genau dort anzukommen, wo sie sein müssen. Peluché hat eine Nachfrage nach Musik geschaffen, die nur sie erschaffen kann, und das ist ein sichereres Zeichen für Langlebigkeit als die meisten Bands mit dreifacher Erfahrung beanspruchen können.

 

 

Peluché besteht aus den drei Musikerinnen Amy Maskell (Gesang, Gitarre, Synthies), Rhapsody Gonzalez (Gesang, Bass) und Sophie Lowe (Gesang, Drums, Synthies). Alle drei Frauen brachten sich das Spielen ihrer Instrumente selbst bei. 2014 lernten sie sich kennen und formierten sich als Band. Nicht zuletzt durch die Liebe zum Jammen – das gewöhnlich im selbstgebauten Studio in einem Gartenhaus stattfand – entstand sehr schnell eine starke musikalische Verbindung zwischen den Dreien. Insofern überrascht es nicht weiter, dass Peluché die Grundlagen ihrer Songs live aufnehmen und auch ihre Konzerte immer ein Stück weit improvisiert sind.

 

Alles ist bei Peluché im Fluss, entsteht aus dem Moment, aus der Jam, in der Genregrenzen keine Rolle spielen. So zum Beispiel die Single »To Be A Bird«, die aus der fast hüpfenden Basslinie entstanden ist: »Rhapsody hatte diese Bassline, die klang, als würde ein Vogel abheben. Sophie griff zur Klarinette und im Laufe der Jam hat der Song an Struktur gewonnen.« Durch diese Herangehensweise ist das Album »Unforgettable« eine Spielwiese für Entdecker – voller Spielfreude und Hingabe. Entstanden aus dem Moment und doch gekennzeichnet von einer besonderen Dauerhaftigkeit.

 

Die Band hat bereits ein weiteres Album aufgenommen.

 

Die Tickets sind ab sofort im Gastfeld und bei eventim.de/tickets erhältlich.

 

https://peluchebanduk.bandcamp.com

https://www.youtube.com  (»Keep Making Me Happy«, official video)

https://www.youtube.com  (»Figure Me Out«, official video)

https://www.youtube.com  (»To Be A Bird«, official video)

https://pelucheband.com