latest pop nights im Gastfeld:

Fr, 15., & Sa, 16.02., 20.30 Uhr

Soft Crystals

 

Brandneue Indierock-Band aus Schottland, die jetzt in Berlin lebt. Die Brüder Stephen und Matthew Morris haben sich mit Douglas Mackay und Katharina Niklas zu der Band zusammengetan. Zunächst nur ein Seitenprojekt, wurde daraus sehr schnell mehr, als die Band probte und sich ihr Sound entwickelte. Aus tollen Melodien und Matthew′s reflektierenden Texten entsteht ein süchtig machender Klangteppich.

 

https://softcrystals.bandcamp.com

https://www.youtube.com  (»The Missing Suburb«, official video)

https://www.youtube.com  (on tour)

https://www.youtube.com  (»Postal Girl«, live acoustic)

Support:

Ingo Stahl

 

Begegnet man Ingo Stahls Musik zum ersten Mal, ist es, als höre man eher einen seit Jahren international etablierten Act, als einen deutschen aufstrebenden Künstler. Das mag daran liegen, dass die einzigartige, warme Stimme um einiges reifer klingt, als das junge Erscheinungsbild des 32-jährigen Hamburger Songwriters vermuten lässt. Seit seiner Kindheit singt und schreibt er auf Gitarre und Klavier eigene Songs. Sie transportieren eine Stärke und Tiefe, die in der deutschen Pop-Landschaft selten zu finden ist. Seine englischsprachigen Texte gehen dabei direkt ins Herz und reflektieren intensivste Momente des Lebens.

 

http://ingostahl.com

https://www.youtube.com  (»Happy«, live)

 

Foto © Basti Hansen

 

Der Eintritt ist frei, um eine Hutspende für die Künstler wird gebeten.

Fr, 15., & Sa, 16.03., 20.30 Uhr

Reaven

 

2018 tourte die Indierockband aus Paris mit ihrem Debütalbum »Unbreakable« acht Monate lang quer durch Europa. Sie spielte auf Festivals und in Clubs in England, Italien, Bulgarien, Portugal, Luxemburg, Frankreich und Deutschland. Start der Tour war im Januar im Gastfeld, im Juli kam die Band nochmals nach Bremen, um auf unserem Abend auf der Breminale aufzutreten, wo sie unbestritten der Publikumsliebling war. Jetzt kommt die Band mit neuen Songs im Gepäck.

 

Tickets gibt es im VVK im Gastfeld, bei Hot Shot Records und bei eventim.de für 9 Euro (ggfs zzgl. Gebühren). Der Preis eventueller Restkarten an der Abendkasse beträgt 11 Euro.

 

Line-up: Roméo Bassi, lead singer, guitar; Avril Brendel, keyboard, backup vocals; Gabs Doren, bass guitar, backup vocals; Vince Fernandes, drums, backup vocals

 

https://www.youtube.com  (»Stand Up«, official video)

https://www.youtube.com  (»Unbreakable«, official video)

https://reavenmusic.bandcamp.com

http://reavenmusic.com

Sa, 06.04., 20.30 Uhr

Lion O. King & Band

 

Lion O. King ist eine selbsterklärte Ikone, sein Motiv die innere Rebellion gegen die Bedeutungslosigkeit. Wohin er kommt, verbreitet er Charme und Selbstbewusstsein – und das steckt an. Bereits bei Rock am Ring und am Brandenburger Tor hat man den seltenen Barden aufspielen sehen. Jetzt kommt er wieder nach Bremen.

 

Geboren in den Bergen Äthiopiens, aufgewachsen in Neapel und New York City, zuletzt gesichtet in Berlin – ist Lion O. King in der Welt zuhause. Er sagt über sich, dass er noch nie eine schlechte Show gespielt hat, er es Kritikern aber verzeihe, wenn sie es anders sähen.

 

Seine Musik nennt er »Pop with Character«, die Einflüsse reichen von alten Bluesmusikern wie J.J. Cale über Rock und den intellektuellen Elektro bis hin zu den Sünden der aktuellen Charts. Seine markant-rauchige Stimme bezeichnet man als »mal dunkel wie ein Grab, mal süß wie ein Frühlingsmorgen«. Man kann Lion O. King unmöglich finden, verleugnen kann man ihn nicht.

 

Der Eintritt kostet 10 Euro an der Abendkasse (kein VVK).

 

https://www.youtube.com  (live in Berlin)

https://www.youtube.com  (»Mr. Gold«, official video)

https://www.youtube.com  (»New York«, official video)

https://lionoking.bandcamp.com

Fr, 26.04., 20.30 Uhr

The Proper Ornaments

 

Eine der großartigsten englischen Gitarrenpop-Bands kommt mit ihrem Ende März erscheinenden vierten Album für einige wenige Konzerte nach Deutschland, am 26. April wird sie im Gastfeld auftreten.

 

The Proper Ornaments ist ein Projekt von James Hoare (Ultimate Painting, Veronica Falls), der mit Ultimate Painting im November 2015 ein wahnsinnig tolles Konzert im Gastfeld gab, und Max Oscarnold von den Bands Toy und Pink Flames. Die Beiden lernten sich vor vielen Jahren kennen, als Max James vom Laden ablenkte, während seine damalige Freundin versuchte, Schuhe zu stehlen.

 

Schon 2013 brachten sie das erste Album »Waiting For The Summer« heraus, dann kamen ein Bassist und ein Drummer hinzu und im Juli 2014 erschien das Album »Wooden Head« und im Januar 2017 ein weiteres mit dem Titel »Foxhole«.

 

Alle drei Longplayer sind ganz außergewöhnliche Meisterwerke. Etwas anders als die beiden ersten Alben weist das mit einer 8-Spur-Maschine aufgenommene »Foxhole« einen besonders entspannten Sound auf. »We wanted to move in a slightly different direction from ›Wooden Head‹«, sagt James, »away from the distorted guitars and into a more peaceful area.«

 

 

»Lässig kommen die leichten Drumparts, die soften Gitarren und Gesangsharmonien daher, so lässig, dass man meinen könnte, dass dahinter überhaupt nichts Konstruiertes steckt. ›Foxhole‹ lädt ein zum Träumen, Vergessen und Wiedererinnern. Ein rauschhafter, verzückter Hörgenuss ist somit garantiert.« (jpc)

 

Auch die Presse ist begeistert: »Das Retro-Pop-Quartett perfektioniert den melancholischen Wohlklang« (Musikexpress), »a warm blanket of analog guitar and woollny harmony«, schrieb die Musik-Website Pitchfork, und das deutsche Musik-Magazin Visions befand sehr treffend: »verträumt, beruhigend und süß wie Zuckerwatte, aber ohne klebrige Finger«.

 

Nun erscheint am 05. April – erstmalig auf dem Hamburger Label tapeterecords – das vierte Album »Six Lenins« der Londoner Jangle-Pop-Band, mit dem es ihr gelingt, ihren fein gewobenen, scheinbar mühelosen Sound zu voller Perfektion zu entwickeln. Und außerdem demonstrieren sie, dass ihre Songschreiber-Qualitäten ganz offensichtlich keine Grenzen kennen.

 

 

Was auch auf diesem Album auffällt, ist das herausragende Gespür der Band für schöne Melodien. Wer allein daraus aber auf Oberflächlichkeit oder gar Naivität schließt, der irrt sich gewaltig. Die Musik spiegelt vielmehr bittere Lebenserfahrung, teuer erkauft durch existenzielle Krisen und Zeiten der absoluten Hoffnungslosigkeit. The Proper Ornaments haben sich in der hart umkämpften, oftmals vergifteten Musikindustrie als anspruchsloser und widerstandsfähiger Organismus erwiesen. Sie haben in einer von ungezügeltem Darwinismus regierten Branche Stehvermögen gezeigt, haben sich behauptet und es geschafft, dem Schicksal vieler anderer Gitarrenbands zu entkommen.

 

»We started writing new songs in the summer. I was in bed recovering from hepatitis and very broken and tired so couldn’t do anything else apart from playing guitar«, berichtet Max, »and the songs slowly started to appear. In August we realised we had five new songs each and free time, so we decided to record them. The actual recording only took two weeks and it was considerably easier than our previous recordings.«

 

Die auf 80 limitierten Tickets gibt es im Gastfeld, bei Hot Shot Records und auf eventim.de und kosten 12 Euro (ggfs zzgl. Gebühren). Der Preis eventueller Restkarten beträgt an der AK 15 Euro.

 

https://theproperornaments.bandcamp.com

https://www.youtube.com  (»Magazine«)

https://www.youtube.com  (»Now I Understand«)

https://www.youtube.com  (»Memories«; official video)

https://www.youtube.com  (»Recalling«)

Support:

Muriel Colleen

 

Muriel Colleen ist eine Musikerin aus der Nähe von Bremen. Sie ist als Singer/Songwriter unterwegs und schreibt ihre Songs im Stil des Indie-Pop mit Einflüssen aus dem Soul- bis Rockbereich. Ihre eigenen Programme, mit denen sie unter anderem auch schon auf dem Gut Sandbeck Open Air Festival in Osterholz-Scharmbeck auftrat, bringt sie seit 2015 mit viel Leidenschaft und kraftvoller Stimme auf die Bühne.

 

https://soundcloud.com

https://www.facebook.com

Fr, 24., & Sa, 25.05., 20.30 Uhr

Ian Late & Band

 

Musikalisch gehören Ian Late′s Songs zu dem Fundus zeitloser Pop-Stücke, die immer und immer wieder passen. Gleichzeitig beschäftigt er sich in seinen Texten mit sehr aktuellen Themen, die dem Zuhörer einen direkten Bezug zum eigenen Alltag ermöglichen. Charmant reduziert, doch überaus kraftvoll, geben sie Einblick in das Leben dieses ausgesprochen talentierten Musikers. Am 04. Mai letzten Jahres erschien das Debütalbum »Choices« des Sängers und Gitarristen aus Berlin.

 

Kein Wunder, dass sich Ian Late den schönen Monat Mai für den Release seines Debüt-Albums ausgesucht hatte: Trotz aller Ernsthaftigkeit strotzen seine Songs nur so vor Energie – nach seiner EP »II« (2014) überzeugen die neun Lieder auf Choices durch stilistischen Facettenreichtum, gesellschaftskritische Texte und Ian Late′s markante Stimme auf ganzer Linie. Sein Songwriting hat sich mit dem neuen Material hin zu dunkleren, reiferen, zwingenderen Tönen entwickelt.

 

Auf »Choices« geht es um gesellschaftliche Entwicklungen und Phänomene ebenso wie um biographische Episoden, persönliche Beziehungen und ihre Schwierigkeiten, Verlust, Loslassen und Neuanfang. Vom kleinen persönlichen Rahmen spannt er das Panorama seiner Lyrics bis zu den großen Themen dieser Tage – mal nachdenklich, mal tanzbar musikalisch umgesetzt.

 

Musikalisch schlägt »Choices« einen stimmigen Bogen von treibendem Brit-Sound über melancholische Balladen bis hin zu flirrenden 80er Wave-Anklängen, immer gekleidet in starke, hoffnungsvolle Pop-Melodien. Sphärische und pointierte Gitarren, groovende Bassläufe und kraftvolle Drum Beats bestimmen den Sound des Albums. Ian Late′s differenziert eingesetzte Stimme tut ihren Teil, um dem Zuhörer seine Texte sowohl gefühlvoll als auch eingängig nahe zu bringen.

 

Mit immer wieder neuem Material im Gepäck tourte Ian Late in den letzten Jahren u.a. in Deutschland, Österreich und der Schweiz, spielte auf Festivals wie Artlake, Breminale, Feel Festival und Wilde Möhre. Doch auch außerhalb von Europa konnte er sein Talent unter Beweis stellen: Highlights waren u.a. seine Konzerte in Nashville und New York City sowie in Shanghai und Taipei. Die Bandbreite Ian Late′s bildet sich auch darin ab, dass er außerdem immer wieder in Europa und Australien als Straßenmusiker unterwegs war – und gleichzeitig mit der Single »Hey Girl« (2014), einer Kollaboration mit DJ Pretty Pink, eine Top 10 Dance-Charts-Platzierung und über eine Million YouTube-Aufrufe erreichte.

 

Ian Late und seine Band, die wir seit 2012 schon viele Male im Gastfeld, auf der Breminale 2013 und auf SummerSounds 2015 präsentiert haben, freuen sich sehr darauf, ihre zahlreichen Bremer Fans wiederzusehen.

 

http://ianlate.com

https://www.youtube.com  (»Magic«, official music video)

 

Foto © Patricia Haas