latest pop nights im Gastfeld:

Fr, 25., & Sa, 26.01., 20.30 Uhr

Brokof

 

»Indie-Folk-Pop mit traumhaften Melodiebögen und immer wieder überraschenden Haken und Ösen – die niemals dahin führen, wohin das Klischee geböte . . .«, konstatierte der Westdeutsche Rundfunk über diese vierköpfige Berliner Band, die schon im November 2015 und im Januar 2017 mit großem Erfolg bei uns im Gastfeld spielte.

 

Nach den Alben »Softly, Softly, Catchee Monkey« (2010), »Side By Side« (2012) und »Cool Fame« (2016) erschien am 19. Oktober 2018 der vierte Longplayer »Fore!«, mit dem die Band neue Wege beschreitet. Die Anteile von Folk und Country sind weitgehend weggefallen, vieles ist experimenteller, psychedelischer geraten. »Brokof ist es gelungen, jegliche Kategorisierung hinter sich zu lassen, ohne die Dringlichkeit zu verlieren, die diese Band schon immer ausmacht. Man darf gespannt sein, wie die neue Vielfalt auf der im Herbst und Winter stattfindenden Deutschland- und Europatour präsentiert werden wird.« (Subway Magazin)

 

Die Band schreibt dazu:

 

Hey folks,

 

dieses Mal wenden wir uns direkt an Euch, die Leute sprechen ohnehin so wenig miteinander:)

 

Wir kommen zu Euch, mit unserem vierten Album, das am 19.10.2018  erschienen ist. Wir freuen uns, wieder unterwegs zu sein und viele tolle Konzerte zu spielen, freuen uns auf unvergessliche Abende in der Fremde, mit alten und neuen Freunden und natürlich, ganz besonders auch, zu Hause, bei Euch!

 

Wir sind sehr glücklich, ein wundervolles Album gemacht zu haben, glücklich, dass wir unbekanntes Terrain betreten dürfen, glücklich, dass wir als Band wachsen und zusammenhalten und uns neuen Herausforderungen stellen. Die Platte ist eckiger geraten, wilder und kantiger, mitunter auch experimenteller, aber wir wären nicht BROKOF, wenn es nicht auch das herzzerreißende »Don’t Give Up On Me Now« oder den Kracher »A Ride« gäbe. Bei »Calling« kommen einem auch schon mal die Tränen. Wir freuen uns, Euch Songs wie das sechsminütige »Camouflage« vorlegen zu können, freuen uns über eine ganze Perlenkette an gelungenen Songs.

Ja, wir freuen uns, als wäre es unser erstes Album!

 

Natürlich ist uns klar, dass Musik nicht mehr die gleiche gesellschaftliche Funktion hat wie in den Sechzigern und Neunzigern, und es den meisten heute reicht, wenn im Hintergrund ein bißchen bumm-bumm läuft, aber wir wissen auch, dass es da draußen eine Menge Leute gibt, Menschen, die wie wir einer Sehnsucht folgen, die immer weitersuchen, vielleicht zweifelnd in den Überlegungen, aber konsequent in den Handlungen, in Bewegung, leidenschaftlich, einander achtend und voller Hingabe für die Momente des Lebens. Lasst uns diesem müden Gegeneinander ein Gewicht entgegenstellen, ein knirschendes Sandkorn des Miteinanders im Getriebe dieser hektischen Zeit.

 

In freudiger Erwartung: Bis gleich!
Hugs,
BROKOF

 

Line-up: Fabian Brokof ‒ Gesang, Gitarre; Arne Bergner ‒ Gitarre, Keyboard; Rocco Weise ‒ Bass; Puya Shoary – Schlagzeug

 

Tickets gibt es ab sofort im VVK für 8 Euro im Gastfeld, bei Hot Shot Records und bei eventim.de. Der Preis an der AK beträgt 10 Euro.

 

http://www.brokof.net  (mit Streaming aller Veröffentlichungen)

https://www.youtube.com  (»Part Of The New Age«; Musikvideo)

https://www.youtube.com  (»A Ride«; Musikvideo)

https://www.youtube.com  (»Eviction Notice«; Musikvideo)

https://www.youtube.com  (»Lost In The City«; Musikvideo)

Fr, 15., & Sa, 16.02., 20.30 Uhr

Soft Crystals

 

Brandneue Indierock-Band aus Schottland, die jetzt in Berlin lebt. Die Brüder Stephen und Matthew Morris haben sich mit Douglas Mackay und Katharina Niklas zu der Band zusammengetan. Zunächst nur ein Seitenprojekt, wurde daraus sehr schnell mehr, als die Band probte und sich ihr Sound entwickelte. Aus tollen Melodien und Matthew′s reflektierenden Texten entsteht ein süchtig machender Klangteppich.

 

https://softcrystals.bandcamp.com

https://www.youtube.com  (»The Missing Suburb«, official video)

Support:

Ingo Stahl

 

Begegnet man Ingo Stahls Musik zum ersten Mal, ist es, als höre man eher einen seit Jahren international etablierten Act, als einen deutschen aufstrebenden Künstler. Das mag daran liegen, dass die einzigartige, warme Stimme um einiges reifer klingt, als das junge Erscheinungsbild des 32-jährigen Hamburger Songwriters vermuten lässt. Seit seiner Kindheit singt und schreibt er auf Gitarre und Klavier eigene Songs. Sie transportieren eine Stärke und Tiefe, die in der deutschen Pop-Landschaft selten zu finden ist. Seine englischsprachigen Texte gehen dabei direkt ins Herz und reflektieren intensivste Momente des Lebens.

 

http://ingostahl.com

https://www.youtube.com  (»Happy«, live)

 

Foto © Basti Hansen

 

Der Eintritt ist frei, um eine Hutspende für die Künstler wird gebeten.

 

Das bis vor kurzem angekündigte Konzert von ROTATE RUN fällt leider aus, da die Band sich entschlossen hat, zukünftig eine reine Studioband ohne Live-Auftritte zu sein.

Fr, 15., & Sa, 16.03., 20.30 Uhr

Reaven

 

2018 tourte die Indierockband aus Paris mit ihrem Debütalbum »Unbreakable« acht Monate lang quer durch Europa. Sie spielte auf Festivals und in Clubs in England, Italien, Bulgarien, Portugal, Luxemburg, Frankreich und Deutschland. Start der Tour war im Januar im Gastfeld, im Juli kam die Band nochmals nach Bremen, um auf unserem Abend auf der Breminale aufzutreten, wo sie unbestritten der Publikumsliebling war. Jetzt kommt die Band mit neuen Songs im Gepäck.

 

Line-up: Roméo Bassi, lead singer, guitar; Avril Brendel, keyboard, backup vocals; Gabs Doren, bass guitar, backup vocals; Vince Fernandes, drums, backup vocals

 

https://www.youtube.com  (»Stand Up«, official video)

https://www.youtube.com  (»Unbreakable«, official video)

http://reavenmusic.com

Sa, 06.04., 20.30 Uhr

Lion O. King & Band

 

Lion O. King ist eine selbsterklärte Ikone, sein Motiv die innere Rebellion gegen die Bedeutungslosigkeit. Wohin er kommt, verbreitet er Charme und Selbstbewusstsein – und das steckt an. Bereits bei Rock am Ring und am Brandenburger Tor hat man den seltenen Barden aufspielen sehen. Jetzt kommt er wieder nach Bremen.

 

Geboren in den Bergen Äthiopiens, aufgewachsen in Neapel und New York City, zuletzt gesichtet in Berlin – ist Lion O. King in der Welt zuhause. Er sagt über sich, dass er noch nie eine schlechte Show gespielt hat, er es Kritikern aber verzeihe, wenn sie es anders sähen.

 

Seine Musik nennt er »Pop with Character«, die Einflüsse reichen von alten Bluesmusikern wie J.J. Cale über Rock und den intellektuellen Elektro bis hin zu den Sünden der aktuellen Charts. Seine markant-rauchige Stimme bezeichnet man als »mal dunkel wie ein Grab, mal süß wie ein Frühlingsmorgen«. Man kann Lion O. King unmöglich finden, verleugnen kann man ihn nicht.

 

Der Eintritt kostet 10 Euro an der Abendkasse (kein VVK).

 

https://www.youtube.com  (live in Berlin)

https://www.youtube.com  (»Mr. Gold«, official video)

https://www.youtube.com  (»New York«, official video)

https://lionoking.bandcamp.com

Fr, 26.04., 20.30 Uhr

The Proper Ornaments

 

Eine der großartigsten englischen Gitarrenpop-Bands kommt mit ihrem Ende März erscheinenden vierten Album für einige wenige Konzerte nach Deutschland, am 26. April wird sie im Gastfeld auftreten.

 

The Proper Ornaments ist ein Projekt von James Hoare (Ultimate Painting, Veronica Falls), der mit Ultimate Painting im November 2015 ein wahnsinnig tolles Konzert im Gastfeld gab, und Max Oscarnold von den Bands Toy und Pink Flames. Die Beiden lernten sich vor vielen Jahren kennen, als Max James vom Laden ablenkte, während seine damalige Freundin versuchte, Schuhe zu stehlen.

 

Schon 2013 brachten sie das erste Album »Waiting For The Summer« heraus, dann kamen ein Bassist und ein Drummer hinzu und im Juli 2014 erschien das Album »Wooden Head« und im Januar 2017 ein weiteres mit dem Titel »Foxhole«.

 

Alle drei Longplayer sind ganz außergewöhnliche Meisterwerke. Etwas anders als die beiden ersten Alben weist das mit einer 8-Spur-Maschine aufgenommene »Foxhole« einen besonders entspannten Sound auf. »We wanted to move in a slightly different direction from ›Wooden Head‹«, sagt James, »away from the distorted guitars and into a more peaceful area.«

 

 

»Lässig kommen die leichten Drumparts, die soften Gitarren und Gesangsharmonien daher, so lässig, dass man meinen könnte, dass dahinter überhaupt nichts Konstruiertes steckt. ›Foxhole‹ lädt ein zum Träumen, Vergessen und Wiedererinnern. Ein rauschhafter, verzückter Hörgenuss ist somit garantiert.« (jpc)

 

Auch die Presse ist begeistert: »Das Retro-Pop-Quartett perfektioniert den melancholischen Wohlklang« (Musikexpress), »a warm blanket of analog guitar and woollny harmony«, schrieb die Musik-Website Pitchfork, und das deutsche Musik-Magazin Visions befand sehr treffend: »verträumt, beruhigend und süß wie Zuckerwatte, aber ohne klebrige Finger«.

 

Nun erscheint am 05. April – erstmalig auf dem Hamburger Label tapeterecords – das vierte Album »Six Lenins« der Londoner Jangle-Pop-Band, mit dem es ihr gelingt, ihren fein gewobenen, scheinbar mühelosen Sound zu voller Perfektion zu entwickeln. Und außerdem demonstrieren sie, dass ihre Songschreiber-Qualitäten ganz offensichtlich keine Grenzen kennen.

 

 

Was auch auf diesem Album auffällt, ist das herausragende Gespür der Band für schöne Melodien. Wer allein daraus aber auf Oberflächlichkeit oder gar Naivität schließt, der irrt sich gewaltig. Die Musik spiegelt vielmehr bittere Lebenserfahrung, teuer erkauft durch existenzielle Krisen und Zeiten der absoluten Hoffnungslosigkeit. The Proper Ornaments haben sich in der hart umkämpften, oftmals vergifteten Musikindustrie als anspruchsloser und widerstandsfähiger Organismus erwiesen. Sie haben in einer von ungezügeltem Darwinismus regierten Branche Stehvermögen gezeigt, haben sich behauptet und es geschafft, dem Schicksal vieler anderer Gitarrenbands zu entkommen.

 

»We started writing new songs in the summer. I was in bed recovering from hepatitis and very broken and tired so couldn’t do anything else apart from playing guitar«, berichtet Max, »and the songs slowly started to appear. In August we realised we had five new songs each and free time, so we decided to record them. The actual recording only took two weeks and it was considerably easier than our previous recordings.«

 

Die auf 80 limitierten Tickets gibt es im Gastfeld, bei Hot Shot Records und auf eventim.de und kosten 12 Euro (ggfs zzgl. Gebühren). Der Preis eventueller Restkarten beträgt an der AK 15 Euro.

 

https://theproperornaments.bandcamp.com

https://www.youtube.com  (»Magazine«)

https://www.youtube.com  (»Now I Understand«)

https://www.youtube.com  (»Memories«; official video)

https://www.youtube.com  (»Recalling«)