latest pop nights im Gastfeld:

Fr, 23., & Sa, 24.11., 20.30 Uhr

Paper Thieves

 

Noch immer ein zauberhafter Geheimtipp ist diese fünfköpfige Ambient-Pop-/Alternative-Band aus Berlin, die ihre Wurzeln in Neuseeland, Zypern und Deutschland hat. Ihre subtile, raffinierte Musik variiert zwischen Rock und Ambient Pop, sie ist eine vielschichtige Mischung aus souligem Gesang, neo-psychedelischen Gitarrenklängen und groovenden, erregenden Rhythmen.

 

Gegründet im Januar 2015, erschien im Sommer 2016 mit »headlights« die erste 5-Track-EP der Band. Nach einer Kurztournee in Neuseeland arbeitet sie derzeit an ihrem Debütalbum. Ob Fusion-Festival oder Mauerpark-Spontankonzert: Die Paper Thieves stibitzen Papier und Atem.

 

Line-up: Leah Christensen (Gesang, Piano), Eric Wermke (Gitarre), Candas Erdener (Bass), Marcus Wolf (Drums), Hotte Schulz (Synthesizer, Percussion)

 

Der Eintritt ist frei, um eine Hutspende für die Band wird gebeten.

 

https://paperthieves.bandcamp.com  (EP »headlights«)

https://www.youtube.com  (»Trouble«)

https://www.youtube.com  (»Both Hands«)

https://soundcloud.com/paperthieves

https://detektor.fm/musik/musikzimmer-band-des-monats-paper-thieves

Fr, 07., & Sa, 08.12., 20.30 Uhr

Berlin Syndrome

 

Als der Engländer Graeme Salt Ende 2013 für sein Studium nach Magdeburg kam, stieß er dort auf die anderen vier Jungs und im März 2014 gründeten sie die Band. Mit ihren ersten vier Songs gewannen sie zwei Newcomer-Contests und bekamen dadurch eine EP finanziert, die im September 2014 – nur ein halbes Jahr nach der Bandgründung – mit dem Titel »All For The Good« erschien. Verspielte, zarte Gitarren, profundes Schlagzeug und Bass kombiniert mit Graemes sonorer Stimme bringen eine eindrucksvolle Dynamik innerhalb der Songs hervor.

 

Nach vier Jahren mit zahlreichen Auftritten erschien am 22. Juni das langerwartete Debütalbum »Sweet Harm«. Es ist ein Querschnitt durch die Phasen, die man im Zusammenleben mit anderen Menschen durchläuft. Es versteht sich als Reflektion unserer Zeit in all ihrer Komplexität und spiegelt die Momente wider, in denen man sich mit dieser konfrontiert sieht. So sind elf Songs entstanden, die jeweils ein anderes Viertel einer Großstadt repräsentieren; mit verschiedenen Persönlichkeiten, verschiedenen Rhythmen, verschiedenen Einflüssen und Widersprüchen.

 

Als Resultat ist ein facettenreiches Werk entstanden, welches den Rahmen bildet für das, was das »Berlin Syndrome« sein könnte: Sich nicht entscheiden zu können, ob in den düsteren Straßen der Stadt eher Verstecken oder Tanzen angebracht ist.

 

Bereits im Mai 2016 hatte latest pop die Band mit großem Erfolg im Gastfeld vorgestellt, dann im darauffolgenden August auf dem SummerSounds-Festival und  im Dezember letzten Jahres im Gastfeld. Berlin Syndrome freut sich sehr darauf, ihre zahlreichen Bremer Fans wiederzusehen.

 

Die Tickets gibt es ab sofort im VVK für 9 Euro im Gastfeld, bei Hot Shot Records und bei eventim.de. Der Preis an der AK beträgt 11 Euro.

 

http://berlinsyndrome.com

https://www.youtube.com  (»Hips«)

https://www.youtube.com  (»Lords«)

https://www.youtube.com  (»Convoluted« @ Kaputtmacher Sessions)

 

Foto © Matthias Sasse

Fr, 11., & Sa, 12.01., 20.30 Uhr

Mojos

 

Unter den unzählig vielen jungen, aufstrebenden Indierock/Indiepop-Bands, die es in der Hauptstadt gibt, sticht eine besonders hervor: Mojos. Es sind Nik, Leo, Nils, Orkan und Olli, die seit 2017 gemeinsam unterwegs sind, und das mit sehr beachtlichem Erfolg. Sie haben nicht nur eine große Fangemeinde und ein bereits abendfüllendes Repertoire eigener Songs, sondern spielten schon auf einigen Festivals und in angesehenen Venues wie Musik & Frieden und dem Privatclub. Vor Kurzem hatte der Radiosender Flux FM sie in seinen FluxBau eingeladen.

 

Anfang dieses Jahres erschien die im Studio aufgenommene Debüt-EP »Doobie Tapes«. Die Band selbst beschreibt ihre Musik als »4/20 Coral-Pop«. Neben der klassischen Gitarre-Bass-Schlagzeug-Instrumentierung sind effekt-bewachsene Gitarren- und Keyboard-Riffs typisch für sie. Authentisch und tanzbar ist ihre Musik, mit viel Liebe zum Detail. Jetzt möchte die supersympatische Band sie gerne den Bremern vorstellen.

 

Der Eintritt ist frei, um eine Hutspende für die Band wird gebeten.

 

Line-up: Nik (rhythm guitar, vocals), Leo (drums, vocals), Nils (bass, vocals), Orkan (keyboard), Olli (lead guitar)

 

https://mojosband.bandcamp.com

https://www.youtube.com  (»My Baby«, unplugged version, live)

https://www.youtube.com  (»Hey You«, live)

https://www.youtube.com  (Live Session)

Fr, 25., & Sa, 26.01., 20.30 Uhr

Brokof

 

»Indie-Folk-Pop mit traumhaften Melodiebögen und immer wieder überraschenden Haken und Ösen – die niemals dahin führen, wohin das Klischee geböte . . .«, konstatierte der Westdeutsche Rundfunk über diese vierköpfige Berliner Band, die schon im November 2015 und im Januar 2017 mit großem Erfolg bei uns im Gastfeld spielte.

 

Nach den Alben »Softly, Softly, Catchee Monkey« (2010), »Side By Side« (2012) und »Cool Fame« (2016) erschien am 19. Oktober 2018 der vierte Longplayer »Fore!«, mit dem die Band neue Wege beschreitet. Die Anteile von Folk und Country sind weitgehend weggefallen, vieles ist experimenteller, psychedelischer geraten. »Brokof ist es gelungen, jegliche Kategorisierung hinter sich zu lassen, ohne die Dringlichkeit zu verlieren, die diese Band schon immer ausmacht.«

 

Die Band schreibt dazu:

 

Hey folks,

 

dieses Mal wenden wir uns direkt an Euch, die Leute sprechen ohnehin so wenig miteinander:)

 

Wir kommen zu Euch, mit unserem vierten Album, das am 19.10.2018  erschienen ist. Wir freuen uns, wieder unterwegs zu sein und viele tolle Konzerte zu spielen, freuen uns auf unvergessliche Abende in der Fremde, mit alten und neuen Freunden und natürlich, ganz besonders auch, zu Hause, bei Euch!

 

Wir sind sehr glücklich, ein wundervolles Album gemacht zu haben, glücklich, dass wir unbekanntes Terrain betreten dürfen, glücklich, dass wir als Band wachsen und zusammenhalten und uns neuen Herausforderungen stellen. Die Platte ist eckiger geraten, wilder und kantiger, mitunter auch experimenteller, aber wir wären nicht BROKOF, wenn es nicht auch das herzzerreißende »Don’t Give Up On Me Now« oder den Kracher »A Ride« gäbe. Bei »Calling« kommen einem auch schon mal die Tränen. Wir freuen uns, Euch Songs wie das sechsminütige »Camouflage« vorlegen zu können, freuen uns über eine ganze Perlenkette an gelungenen Songs.

Ja, wir freuen uns, als wäre es unser erstes Album!

 

Natürlich ist uns klar, dass Musik nicht mehr die gleiche gesellschaftliche Funktion hat wie in den Sechzigern und Neunzigern, und es den meisten heute reicht, wenn im Hintergrund ein bißchen bumm-bumm läuft, aber wir wissen auch, dass es da draußen eine Menge Leute gibt, Menschen, die wie wir einer Sehnsucht folgen, die immer weitersuchen, vielleicht zweifelnd in den Überlegungen, aber konsequent in den Handlungen, in Bewegung, leidenschaftlich, einander achtend und voller Hingabe für die Momente des Lebens. Lasst uns diesem müden Gegeneinander ein Gewicht entgegenstellen, ein knirschendes Sandkorn des Miteinanders im Getriebe dieser hektischen Zeit.

 

In freudiger Erwartung: Bis gleich!
Hugs,
BROKOF

 

Line-up: Fabian Brokof ‒ Gesang, Gitarre; Arne Bergner ‒ Gitarre, Keyboard; Rocco Weise ‒ Bass; Puya Shoary – Schlagzeug

 

http://www.brokof.net  (mit Streaming aller Veröffentlichungen)

https://www.youtube.com  (»Part Of The New Age«; Musikvideo)

https://www.youtube.com  (»A Ride«; Musikvideo)

https://www.youtube.com  (»Eviction Notice«; Musikvideo)

https://www.youtube.com  (»Lost In The City«; Musikvideo)

Fr, 15., & Sa, 16.02., 20.30 Uhr

Rotate Run

 

Rotate Run ist keine gewöhnliche Band. Ihre Mischung aus Indie, Pop und Rock lebt von den beiden englischsprachigen Sängern, in deren markanten Stimmen sich die konventionelle Rolle des Frontmanns auflöst. Die selbstproduzierte EP »Rotate Run« (2018) zeigt, wie viel Liebe zum Detail die fünf Musiker aus Hamburg für ihre Musik aufbringen.

 

Losgelöst von etablierten Strukturen wachsen ihre Songs durch abwechslungsreiche Arrangements und kreative Soundwelten zu einer unverwechselbaren Einheit zusammen.

 

Ingo Stahl war früher Frontman der Band Last Bird, die im März 2015 mit großem Erfolg im Gastfeld gastierte. Seine neue Band freut sich sehr auf ihren ersten Auftritt in Bremen.

 

Ingo Stahl (voc, g), Ben Galliers (voc, keys), Felix Hoffmann (b, keys), Christian Hartung (g), Jonas Böker (dr)

 

https://www.youtube.com  (EP Teaser)

http://www.rotaterun.com