latest pop nights im Gastfeld:

Sa, 29.02., 20.30 Uhr

She’s A Woman

 

Ein Abend – drei Sängerinnen: Astrid von SHE’S A WOMAN, Sofia Härdig und Annika von SUN SEEKERS.

 

She’s A Woman ist eine dreiköpfige Band um die junge, aufstrebende Musikerin und Songschreiberin Astrid aus Berlin, die mit diesem Namen den Beatles huldigt, die für sie den Blueprint der modernen Popmusik kreiert haben. Ihre eingängigen Kompositionen zeichnen sich durch authentischen Sound und ironisch angehauchte Texte aus.

 

Nach der Veröffentlichung von Singles 2017 und 2018 erschien am 14. November letzten Jahres ihre Debüt-EP »The Art Of Pleasing«, mit der sie auf der gleichnamigen Tour ist. »Eine Welt, die sich um die Kunst des Gefallens dreht«, so beschreibt She’s A Woman selbst das Konzept ihrer EP.

 

Und die gehört auf die Bühne: Im Fokus des Scheinwerferlichts, die Gitarre in den Händen, die Lippen nah am Mikro. Treibende Klänge und schwebende Sounds lassen das Publikum keine Minute still stehen. Ihre Performance trifft den Geist der Zeit, den Geist der Frauen, die die Bühne erobern.

 

https://www.youtube.com  (»I Can Dance Like Beyoncé«, official video)

https://www.youtube.com  (»The Heat Is On«, official video)

https://www.youtube.com  (»Mental Blackout«, official video)

https://www.youtube.com  (»The Art Of Pleasing«)

https://www.youtube.com  (»Trusting Fools«, official video)

https://www.youtube.com  (»Fancy Lookalike«, official video)

https://www.youtube.com  (»Town’s Silhouette«, official video)

 

Foto: Nick Androbik

Special guest:

Sofia Härdig

 

Die Schwedin Sofia Härdig, eine vom New Yorker Brooklyn-Sound inspirierte Indie-Rock-Künstlerin aus Malmö, besucht mit ihrem neuen Album »The Big Hush« das Gastfeld zum ersten Mal. Der »Rolling Stone« vergleicht ihren Gesang mit der Hingabe einer Patti Smith, ihren Sound mit Placebo, ihre eigene »Darkness« mit Nick Cave, erweitert um dichte elektronische Einflüsse.

 

https://www.youtube.com  (»Radiant Star«)

https://www.youtube.com  (»Closed Eyes«)

https://www.sofiahardig.net

Support:

Sun Seekers

 

Die Bremer Indiepop-Band, die im November 2017 ihren ersten öffentlichen Auftritt im Gastfeld hatte, hat zwei personelle Änderungen erfahren und kommt mit brandneuen Songs.

 

Tickets gibt es im VVK im Gastfeld und bei eventim.de für 8 Euro (ggfs zzgl. Gebühren).

 

Vor dem Konzert findet um 20.00 Uhr die Vernissage der neuen Fotoausstellung »Urban Nights. Fotografien von Jürgen Bürgin« statt.

Sa, 21.03., 20.30 Uhr

Lion O. King & Band

 

Kein anderer Musiker hat so häufig im Gastfeld gespielt wie er: Erstmalig im September 2012 mit seiner legendären Band THE FOLKS, später mit LEON & THE FOLKS, dann als LION O. KING.

 

Auf seinem Ende Dezember letzten Jahres veröffentlichten vierten Album »King Amongst Kings« mischt Lion O. King die maschinelle Kühle harter Beats mit der Wärme seiner Stimme und eines Akzents, der… vielleicht irgendwo aus den Südstaaten kommt und so markant ist, dass man ihn nicht aus dem Kopf kriegt. Der verwegene Popmix von »King Amongst Kings« hat es nicht nötig, zu gefallen, bedient sich, wo er will, und ist dabei verdammt sensibel.

 

Die Songs darauf kommen aus mehr als nur einer Wildnis: Lion O. King ist in Äthiopien geboren und, so erzählt er, in Addis Abeba, New York und Neapel aufgewachsen. Fest steht: Er hat auf den Bühnen der Festivals SXSW, Hurricane und Rock am Ring performt. Auf »King Amongst Kings« macht er seine Biografie hörbar, sie klingt nach Weltbürger und Weirdo, zugleich rau und kultiviert, wie sein Großstadtcowboy-Schnurrbart.

 

»I’m an insult to their eyes, I’m everything there is to despise«, behauptet er im Song »Lionman«, nur um im nächsten Atemzug zur Kühnheit aufzurufen: »Dream, Martha May, don’t care what they say. Dream of the day you’re gonna go all the way«. Genau das tut Lion O. King mit diesem Album: Er zeigt sich als Selfmademan mit Hunger nach Erfolg und Lust am Ausreizen von Grenzen.

 

»King Amongst Kings« ruft zur Risikofreude auf und hinterfragt ganz nebenbei die Pose des Performers. Denn radikale Verletzlichkeit ist Teil der Show und so fordert Lion O. King in der titelgebenden Hymne: »Time to do the right thing / become a king amongst kings«.

 

Tickets gibt es im VVK für 12 Euro im Gastfeld und bei eventim.de.

 

https://www.youtube.com  (»New York«, official video)

https://www.youtube.com  (»Mr. Gold«, official video)

https://www.youtube.com  (live in Berlin)

https://www.youtube.com  (live at Breminale 2019)

https://www.youtube.com  (»Burn«, official video)

https://www.youtube.com  (»Diamond Island«, official video)

https://lionoking.bandcamp.com

Di, 07.04., 20.30 Uhr

Lewsberg

 

Das junge, eigenwillige Quartett Lewsberg aus Rotterdam spielt äußerst reizvollen, aufregenden Gitarrenpop (»Twang-Pop«). Es findet Inspiration in der Gegenkultur und dem »Großstadtzynismus« der 1960er und 1970er Jahre, die der Rotterdamer Schriftsteller Robert Loesberg (1944–1990) in seinem Roman »Enige Defecten« von 1974 glänzend eingefangen hat. Loesberg hatte gehofft, dass seine Werke übersetzt werden, und wollte dort Lewsberg heißen.

 

Die Band macht reißende, sich wiederholende Rocksongs im Geiste von The Velvet Underground, die sich durch unbekümmerte Eindringlichkeit und Absurdität auszeichnen. Das selbstbetitelte Debütalbum, erschienen im April 2018, wurde von der Musikpresse hoch gelobt: »poetic interventions« und »ferocious guitar explosions«, »The Velvet style on its modern Rotterdam« und „top notch songs« with »something threatening«. Derek Robertson vom britischen Musik-Webzine Drowned in Sound schrieb: »Fucking amazing. Genuinely brilliant. I don’t understand why they’re not bigger than they are.«

 

Am 27. März wird Lewsbergs zweites Album »In This House« erscheinen, ebenso wie das erste von der Band selbst veröffentlicht und über Cargo Record Distribution vertrieben. Bandcamp zitiert Frontmann Arie van Vliet mit den Worten: »Maybe [musicians] don’t care about success or money or stuff like that. They care more about the music. They prefer to do it the DIY way and focus on the music and not have to make any concessions. I think that’s what we’re seeing here more and more. And that’s what works in the end.«

 

Die zehn Songs des neuen Albums schleichen sich ganz anders ins Bewusstsein als die des ersten – wobei die existenzialistischen Tendenzen und der schwarze Humor bleiben. »In This House« steckt voller Überraschungen und Wendungen und lässt den Hörern keinen ruhigen Moment: Der Sound ist schroffer als beim Vorgänger, aber es wird auch emotionaler, wilder, mutiger und abwechslungsreicher.

 

Die vier Bandmitglieder Arie van Vliet (voc, g), Michiel Klein (g), Shalita Dietrich (b) und Dico Kruijsse (dr) freuen sich sehr darauf, den Bremern erstmals ihre Musik vorzustellen.

 

Tickets gibt es im Gastfeld und bei eventim.de für 9 Euro (ggfs zzgl. Gebühren).

 

https://www.youtube.com  (»Terrible«)

https://www.youtube.com  (live at Metropolis Rotterdam 2018)

https://www.youtube.com  (»Non-fiction Writer«)

https://www.youtube.com  (»Carried Away«)

https://www.youtube.com  (»From Never To Once«)

https://lewsberg.bandcamp.com

https://www.lewsberg.net

 

Foto: Hasret Emine

Sa, 25.04., 20.00 und 22.30 Uhr
im Rahmen der jazzahead!-Clubnight

Still in the Woods

 

STILL IN THE WOODS ist ein Paradoxon. Eine Meditation mitten auf der Tanzfläche, und dennoch ist man ganz klar zur rechten Zeit am rechten Ort. Ehrliches, anspruchsvolles Songwriting mischt sich mit energetischen Hip-Hop Grooves, jazzy Harmonien und melancholischen Post-Rock Sounds. Getragen wird all das von der Stimme von Anna Hauss, die eine beeindruckende emotionale Vielschichtigkeit offenbart.

 

Mit ihrem Debütalbum »Rootless Tree« (2018) waren sie in ganz Deutschland ausgiebig auf Tour, ebenso in zahlreichen Ländern Europas und auf mehreren Festivals, was zur Entstehung einer internationalen Fangemeinde führte. Das Album wurde vom ZEITmagazin empfohlen, der WDR kürte es zum Album der Woche und der ORF sah in dem Album »eine der interessantesten Indie-Neuerscheinungen dieses Jahres«. Das zweite Album »Flying Waves«, welches im Herbst 2019 erschien, zeigt die musikalische und persönliche Weiterentwicklung der Band, inspiriert vom Puls der Zeit genauso wie von Wind und Wasser, die bei der Entstehung der Musik eine wichtige Rolle spielten.

 

jazzahead! CLUBNIGHT Tickets gibt es bei Nordwest Ticket in den Vorverkaufsstellen oder unter Telefon 0421 – 36 36 36 sowie über den Webshop ticketmasterpartners.com. Außerdem sind die Karten erhältlich beim Ticket-Service in der Glocke (0421 – 33 66 99), im Pressehaus des Weser-Kurier, in allen regionalen Zeitungshäusern oder online unter jazzahead.de.

Das jazzahead! CLUBNIGHT-Ticket kann auch vor Ort in allen teilnehmenden Spielstätten erworben werden.

Im Ticket ist nicht nur der Eintritt in alle Clubs, sondern auch die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs im gesamten Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen (VBN) inkludiert. Gültig vom 25. April ab 15.00 Uhr bis zum 26. April 2019 10.00 Uhr in den Verkehrsmitteln des VBN. In den Zügen nur gültig in der 2. Klasse.

 

https://www.youtube.com  (»Rootless Tree«, official video)

https://www.youtube.com  (»Fountain«, official video)

https://www.youtube.com  (»Bubbles«, live)

 

Foto: Alexander Ullmann