latest pop nights im Gastfeld:

Aufgrund der Covid-19-Pandemie mussten seit dem 01. März sämtliche Konzerte abgesagt werden. Wir hoffen von ganzem Herzen, dass die Konzertreihe im nächsten Jahr fortgesetzt werden kann.

Bitte gebt auf euch acht!

Sa, 20.03.2021, 20.30 Uhr

Modern Studies

 

Eine supersympathische Band mit ganz wundervoller Musik ist MODERN STUDIES aus Schottland. Am 08. Mai ist ihr drittes Album »The Weight of the Sun« erschienen. Es ist eines der seltenen Alben, auf dem alle Songs gleichermaßen toll und betörend sind.

 

Auch die Musikpresse ist total begeistert von dem neuen Album von MODERN STUDIES. So schrieb das renommierte Magazin »Louder Than War« überaus treffend: »Nach zwei Alben haben Modern Studies ihr bisher stärkstes Album produziert und ihren Sound weiter ausgebaut und zementiert, um eine Platte zu produzieren, die nicht nur Stile, sondern auch Epochen überbrückt. Dies ist ein Album, das in den letzten fünfzig Jahren jederzeit hätte veröffentlicht werden können.«

 

Das schottische Quartett vereint üppige Vokalharmonien, kosmisch-gefärbte Rhythmen und komplizierte Arrangements und hat seit 2016 drei von der Kritik gefeierte LPs veröffentlicht. 2015 wurde MODERN STUDIES rund um das Songwriting der in Glasgow lebenden Musikerin Emily Scott gegründet. Nachdem sie kurz zuvor eine Reihe von Songs auf einem antiken Pedalharmonium geschrieben hatte, die sie dem Studio ihres Freundes Pete Harvey spenden wollte, wurde Scotts Material bald zum Zentrum einer neuen Zusammenarbeit mit Harvey, Joe Smillie und Rob St. John. Die Gruppe von Multiinstrumentalisten versammelte sich in Harveys Studio Pumpkinfield im ländlichen Perthshire und schmückte Scotts nachdenkliche Melodien mit Cello, analogen Synthesizern, Gitarren, Kontrabass, Tape-Loops, Schlagzeug und einer Vielzahl anderer Töne, die auf ihrem Debütalbum »Swell to Great« in voller Länge auftauchten.

 

Das Album wurde im September 2016 vom schottischen Mikro-Indie-Label Song By Toad veröffentlicht und wurde ein Erfolg bei der Kritik. Ein Jahr später wurde »Swell to Great« weltweit von dem in London ansässigen unabhängigen Label Fire Records neu aufgelegt.

 

2017 begann die Band mit der Aufnahme ihres zweiten Albums. Als sie nach Pumpkinfield zurückkehrten, erhielten sie eine Creative Scotland-Förderung, mit der sie ein Kammerorchester und einen Chor sowie ein abgelegenes Dorfgemeinschaftshaus für die Aufnahme des Albums bezahlen konnten. »Welcome Strangers« wurde 2018 von Fire veröffentlicht und erhielt weitverbreitet Kritikerlob. Die Band tourte ausgiebig quer durch Großbritannien und spielte unter anderem auf dem Glastonbury– und dem Celtic Connections-Festival.

 

Im Jahr 2019 nahm MODERN STUDIES in Pumpkinfield die Arbeit an ihrem dritten Longplayer auf. Inspiriert von dem Prozess der Übersetzung der aufwändigen Arrangements von »Welcome Strangers« auf Live-Shows nur der vier Bandmitglieder, kehrte die Band mit einer Fülle von Vintage-Ausrüstung und neuen Ideen zum selbstgenügsamen Ansatz von »Swell to Great« zurück.

 

Das Ergebnis »The Weight of the Sun« wurde im Mai 2020 von Fire veröffentlicht und von der Kritik hoch gelobt. Record Collector beschrieb es als »their best album yet«, Rough Trade machte es zum Album des Monats und Norman Records zum Album der Woche. Glühende Rezensionen und Features aus aller Welt folgten, in Deutschland unter anderem vom Stern und von Deutschlandfunk Kultur.

 

https://www.youtube.com  (»Run For Cover«, official video)

https://www.youtube.com  (»Heavy Water«, official lyric video)

https://modernstudiestheband.com

 

Foto:  Paul Marr

verschoben auf Sa, 08.05.2021, 20.30 Uhr

Tiflis Transit

 

Als Tiflis Transit im November 2018 mit ihrer EP »Mondaene Dysfunction« (ListenRecords) einen ersten Schritt aus der digitalen Anonymität machten, war das gleich ein ziemlich großer: Denn das Quartett aus Wuppertal, Hannover und Berlin wusste mit seinem Blue Soul, der sich mit großer Spielfreude zwischen Traurigkeit und Groovyness schlängelt, den Zeitgeist ins Mark zu treffen.

 

Es sind Songs, die fast alles können; die es schaffen, jedem und jeder in Strophe 1 das Herz zu brechen, nur damit es im Refrain wieder heilen kann. Songs, an deren Ende man an nichts mehr glaubt, aber irgendwie doch an mehr als zuvor. So als würde man sich dunkel an einen Alptraum erinnern, den man vor zwei Wochen hatte. Definitiv mit Kloß im Hals, aber ohne Angst, sogar mit sehr viel Wohlgefühl.

 

Dafür sorgt die Tanzbarkeit, ebenso die zur Vereinfachung vertrackter Gedankengänge – und eine Rhythmussektion, die weiß, was sie will. Das geht so was von ins Ohr und bleibt noch viel länger nicht nur im Kopf, sondern auch im Herzen.

 

Auf Airplay bei Radiosendern wie Radio Eins, FluxFM und EgoFM folgten Einladungen zu Festivals wie Alinae Lumr, Snntg und Watt en Schlick, wo ein Tiflis-Transit-Song aufs Schönste den Festival-Trailer untermalte.

 

Aktuell arbeitet das Band-Kollektiv um den Sänger und Pianisten Fabian Till, Niklas (bass), Jenny (drums, backing vocals) und Birk (guitar, backing vocals) an neuen Songs, die schon bald ihren Weg an die Öffentlichkeit finden sollen …

 

»Vom Gehörgang ins Herz und dann zurück zum Verstand – so bewegend kann Musik aus Deutschland klingen.« (E1nen hab ich noch)

 

»The perfect soundtrack to go for a walk in the deserted streets of midtown Berlin while the cold December winds are tugging on your scarf […] Tiflis Transit fuse different genres to a track, which balances in between indie melancholia and uplifting soul grooves, and prove their elaborate skill for song writing.« (Nothing but Hope and Passion)

 

»Nostalgisch gehaltener, herrlich melodischer Pop mit Soul-Funk-Charme zuhauf, das hat die kleine und unglaublich feine EP »Mondaene Dysfunction« zu bieten. Vier Tracks genügen, um die Band Tiflis Transit als eine der Entdeckungen dieses Musikjahres auszurufen.« (Lie in the Sound)

 

»Tiflis Transit create melodies, harmonies and words, reducing tricky trains of thought and still find them deeply soaked with connections to the things which move many. The debut EP »Mondaene Dysfunction« (ListenRecords) harbours their own kind of Blue Soul, massive topics clothed in grooving, cheerful sounds. Compellingly rushing to the listeners head, heart, feet and memory.« (Listeners)

 

Das Konzert wird präsentiert von der taz. Die Tageszeitung und dem ListenCollective. Tickets gibt es im VVK für 12 Euro (ggfs zzgl. Gebühren) ab sofort bei eventim.de, bei tickettoaster.de und direkt im Gastfeld zu kaufen.

 

https://www.youtube.com  (»May«)

https://www.youtube.com  (»White Wall«)

https://www.youtube.com  (»Mosaic«)

https://www.facebook.com/tiflistransit

verschoben auf 2021

Berlin Syndrome

 

Als der Engländer Graeme Salt Ende 2013 für sein Studium nach Magdeburg kam, traf er dort auf die anderen vier Jungs und im März 2014 gründeten sie die Band. Mit ihren ersten vier Songs gewannen sie zwei Newcomer-Contests und bekamen dadurch eine EP finanziert, die im September 2014 – nur ein halbes Jahr nach der Bandgründung – mit dem Titel »All For The Good« erschien. Verspielte, zarte Gitarren, profundes Schlagzeug und Bass kombiniert mit Graemes markanter tiefer Stimme bringen eine eindrucksvolle Dynamik innerhalb der Songs hervor.

 

Nach vier Jahren mit zahlreichen Auftritten im In- und Ausland erschien Mitte 2018 das langerwartete Debütalbum »Sweet Harm«, ein facettenreiches Werk, dessen elf Songs den Rahmen bilden für das, was das »Berlin Syndrome« sein könnte: Sich nicht entscheiden zu können, ob in den düsteren Straßen der Stadt eher Verstecken oder Tanzen angebracht ist.

 

Bereits 2016, 2017 und 2018 hatte latest pop die Band mit großem Erfolg im Gastfeld vorgestellt sowie 2016 auch auf dem SummerSounds-Festival und 2019 auf der Breminale. Nach der von der Pandemie erzwungenen langen Auftrittspause spielt die Band nun eines ihrer ersten Konzerte mit dem neuen Drummer Felix Noster im Gastfeld. Im Reisekoffer befinden sich neben dunkler Eleganz und atmosphärischer Stimmung auch ein paar neue Songs, die sich irgendwo zwischen Indie und Shoegaze zu Hause fühlen und neben älteren Hits und Fanfavoriten ihren Platz im Liveset finden. Berlin Syndrome freut sich sehr darauf, ihre zahlreichen Bremer Fans wiederzusehen.

 

Line-up: Graeme Salt (Gesang), Robert Meinel (Gitarre), Marcel Behrens (Gitarre), Mathias Wagner (Bass, Klavier), Felix Noster (Schlagzeug)

 

https://www.youtube.com  (»Hips«)

https://www.youtube.com  (»Uruguay«, live im Gastfeld am 09.12.2917)

https://www.youtube.com  (»Lords«)

http://berlinsyndrome.com