latest pop nights im Gastfeld:

Samstag, 15.10., 20.30 Uhr

Man Behind Tree

 

MAN BEHIND TREE ist eine Jangle-/Power-Pop-Band aus Berlin, mit »Indie meets West Coast« könnte man ihre Musik kurz beschreiben. Die Band schichtet sorgfältig ausgearbeitete Vocalharmonien, jangly West-Coast-Gitarren und zuckerige Hooks, während sie klassische Boy-Girl-Motive mit David Lynch-ähnlichen Bildern ausbalanciert.

 

Alle vier Bandmitglieder singen, einen Frontman hat die Band nicht. Die Mitglieder sind bzw. waren auch in anderen Bands aktiv, zum Beispiel SEASIDE STARS, AEROCLUB, THE HAPPY END, HANEMOON und MINCER RAY.

 

Im November 2011 brachte die Band das selbstbetitelte Debütalbum heraus, das sie selbst produziert hatte, im Dezember 2015 erschien, angeregt von David Lynch, der ein Fan der Band ist, der zweite Longplayer namens »Snoqualmie«. Rolling Stone beschrieb die Veröffentlichung als »Sunny Westcoast melancholia«.

 

Am 29. April dieses Jahres kam auf dem südafrikanischen Label Subjangle das dritte Album, betitelt »3«, heraus. Produziert wurde es von Tad Klimp von THE NOTWIST. Auch dieses Album wird begeistert aufgenommen, Add To Want List schreibt: »›3‹ is full of well crafted songs that get better with each play«, I Don’t Hear A Single: »The German quartet are a splendid listen, Guitar Pop at its very best«, Daggerzine: »You’d think they’re from the West Coast, right? Nope, Berlin, Germany!«, oder Colours Through The Air: »A superb album, and perfect listening for hazy Summers Afternoons. Highly recommended.«

 

Das Gastfeld ist eine der ersten Venues, wo die Band es live vorstellen wird.

 

Besetzung: Hans Forster (voc, g), Tobias Suttner (voc, g), Graham McCarthy (b, voc), Gregor Hüttner (dr, voc)

 

Support:   Coco Aikura

 

 

Nach einer langjährigen künstlerischen Karriere mit der deutsch-französischen Indie-Pop-Gruppe YALTA CLUB hat COCO AIKURA in diesem Jahr ihre Solokarriere mit der Single »Not Like You« und dem nachfolgenden Longplayer »A Place Called Home« gestartet. Beide Veröffentlichungen wurde aufgenommen und produziert in Zusammenarbeit mit der italienischen Produzentin Caterina Barbieri alias MissinCat.

 

COCO AIKURA erzählt uns von der Gesellschaft, die wir haben und die wir haben könnten. Sie erzählt uns ihre Geschichten, die auch unsere sein könnten. Sie segelt auf musikalischen Wellen ebenso wie zwischen den Ländern: vom Französischen über das Deutsche ins Englische, und eröffnet eine Welt ohne Grenzen, leuchtend, in der alles möglich wird.

 

Musikalisch bewegen sich ihre Songs im weiten Feld des Indie-Pop, in der auch elektronische Elemente ihren Platz haben. Ihre runde und lächelnde Stimme umarmt einen lebendigen Rhythmus, der auf der Kante zwischen der gedämpften Atmosphäre eines Sonntagmorgens und der Begeisterung eines frühen Abends tanzt.

 

Die Tickets gibt es im VVK für 10 Euro im Gastfeld sowie – zzgl. geringer Gebühr – in unserem Ticketshop auf Eventim.

 

Man Behind Tree: Album »3«

Man Behind Tree: »It Might Get Better On Pills«

Coco Aikura: »Not Like You«

Coco Aikura live bei Radio Eins

Samstag, 21.01.2023, 20.30 Uhr

Sultans Court

 

Auf dem Weg zu einem Festival lernen sich die beiden Musiker Konstantin Hennecke und Julius Klaus kennen. Der eine hat einen klapprigen Renault Modus, der andere sucht dringend eine Mitfahrgelegenheit von Berlin nach Hamburg. Die Bandgründung war nach guten drei Stunden Autofahrt beschlossene Sache.

 

Kaum wieder Berliner Boden unter den Füßen, schließen sich die beiden Produzenten ins heimische Studio ein. Herausgekommen ist ein Sound, der kaum greifbar ist. Analoge und elektronische Klänge kreieren düstere Motive, während der energetische Groove treibender Percussions eine tanzbare Leichtigkeit impliziert.

 

Kurz darauf vervollständigen Drummer Leander Kohn und Synthievirtuose Markus Hartung die Band. Es folgt der Release der ersten EP »From Afar« mit ausverkauften Shows in der Kantine am Berghain, Sessions (Fritz Unsigned, Berlin Sessions und FluxFM Bergfest), deutschlandweiten Konzerten – darunter bei uns im Gastfeld im Dezember 2019 – und viele kleine und große Festivals. Im September 2020 folgt die zweite EP »Up Close«, in die die Band insbesondere ihre Live-Energie mit einfließen lässt.

 

Die erste Auskopplung »Good Enough« wurde von Radio Eins schon als Sommerhit gefeiert und die Band freut sich sehr darauf, die neuen Songs endlich wieder vor Publikum zu spielen. Im Laufe von 2022 soll das Debütalbum erscheinen.

 

Sehr treffend schrieb ein Festival: »Aus dem klassischen Indie herausgewachsen, bilden SULTANS COURT mit ihren Hip-Hop-Einflüssen, Bluesgitarren und elektronischen Synthie-Basslines einen absolut einzigartigen und wunderschönen frischen Sound. Melancholy Disco betiteln sie diesen selbst und besser könnte man es wohl nicht auf den Punkt bringen. Musik, die Trübsinn weckt und einen zeitgleich dazu drängt, auf den Dancefloor zu rennen. Das geht? Aber sowas von – das Berliner Quartett meistert diesen Spagat perfekt.«

 

»Running«

»Good Enough«, official video

»Disembodied«, official music video

»Shutdown«, official music video

 

Foto:  Kelvin Buegler

Samstag, 11.03.2023, 20.30 Uhr

Verandan

 

Manche von euch werden diese fünfköpfige Jangle-Pop-Band aus Helsinki schon aus unserer Radiosendung latest pop kennen. Der Bandname ist schwedisch und heißt ›Die Veranda‹, er entsprang der schönen Idee, auf einer Veranda zu sitzen und die Welt zu beobachten.

 

Sehr treffend charakterisiert das Nordic Music Review die Musik der Band: »Musikalisch scheinen Verandan in einem Paralleluniversum zu existieren, mit Songs, die dich aus dem Stress des Alltags entführen und für ein paar Minuten wohliger Ignoranz glücklich auf eine sonnendurchflutete einsame Insel versetzen.« Das ist sicherlich etwas, das wir alle besonders in diesen Zeiten dringend nötig haben.

 

Gegründet wurde die Band Ende 2015 um die Songs von Ville Hopponen, der schon von den Bands Cats On Fire und The New Tigers bekannt war. Seine Bandkollegen sind großartige finnische Musiker, Kaarlo Stauffer, Gitarre, Aki Pohjankyrö, Bass, Sampo Seppänen, Keyboards, und Aleksi Peltonen, Drums, die auch in vielen anderen Bands aktiv waren bzw. noch sind. Ville ist der Sänger und spielt Gitarre, Percussion und ebenfalls Keyboards.

 

Seit 2017 veröffentlichte die Band sieben Singles und eine selbstbetitelte 6-Track-EP. Die aktuelle Single heißt »Night« und erschien im Dezember 2021 auf dem finnischen Indie-Label Soliti. Die Website Austin Town Hall schreibt darüber: »Diese Melodie erzeugt jene natürliche Sanftheit, die jede Menge Platz für besinnliche Noten lässt; es fühlt sich an, als wäre es etwas, wo Phil Collins seine Hände beim Basteln dabeihatte. Villes Stimme ist hier einfach magisch, und ich kann nicht genug von jeder kleinen Note bekommen, wie sie sich um den dichten musikalischen Unterbauch kräuselt.« Der Inhalt des Songs ist tiefgründig, Ville sagt, »It’s a simple song about false hopes.«

 

Im kommenden Herbst wird die Band ihr Debütalbum aufnehmen.

 

»Night«

»Hideaway«

»Open Sea«

»Gold In The Hills«

Samstag, 15.04.2023, 20.30 Uhr

Tiflis Transit

 

Als Tiflis Transit im November 2018 mit ihrer EP »Mondaene Dysfunction« (ListenRecords) einen ersten Schritt aus der digitalen Anonymität machten, war das gleich ein ziemlich großer: Denn das Quartett aus Wuppertal, Hannover und Berlin wusste mit seinem Blue Soul, der sich mit großer Spielfreude zwischen Traurigkeit und Groovyness schlängelt, den Zeitgeist ins Mark zu treffen.

 

Es sind Songs, die fast alles können; die es schaffen, jedem und jeder in Strophe 1 das Herz zu brechen, nur damit es im Refrain wieder heilen kann. Songs, an deren Ende man an nichts mehr glaubt, aber irgendwie doch an mehr als zuvor. So als würde man sich dunkel an einen Alptraum erinnern, den man vor zwei Wochen hatte. Definitiv mit Kloß im Hals, aber ohne Angst, sogar mit sehr viel Wohlgefühl.

 

Dafür sorgt die Tanzbarkeit, ebenso die zur Vereinfachung vertrackter Gedankengänge – und eine Rhythmussektion, die weiß, was sie will. Das geht so was von ins Ohr und bleibt noch viel länger nicht nur im Kopf, sondern auch im Herzen.

 

Auf Airplay bei Radiosendern wie Radio Eins, FluxFM und EgoFM folgten Einladungen zu Festivals wie Alinae Lumr, Snntg und Watt en Schlick, wo ein Tiflis-Transit-Song aufs Schönste den Festival-Trailer untermalte.

 

Aktuell arbeitet das Band-Kollektiv um den Sänger und Pianisten Fabian Till, Niklas (bass), Jenny (drums, backing vocals) und Birk (guitar, backing vocals) an neuen Songs, die schon bald ihren Weg an die Öffentlichkeit finden sollen …

 

»Vom Gehörgang ins Herz und dann zurück zum Verstand – so bewegend kann Musik aus Deutschland klingen.« (E1nen hab ich noch)

 

»The perfect soundtrack to go for a walk in the deserted streets of midtown Berlin while the cold December winds are tugging on your scarf […] Tiflis Transit fuse different genres to a track, which balances in between indie melancholia and uplifting soul grooves, and prove their elaborate skill for song writing.« (Nothing but Hope and Passion)

 

»Nostalgisch gehaltener, herrlich melodischer Pop mit Soul-Funk-Charme zuhauf, das hat die kleine und unglaublich feine EP »Mondaene Dysfunction« zu bieten. Vier Tracks genügen, um die Band Tiflis Transit als eine der Entdeckungen dieses Musikjahres auszurufen.« (Lie in the Sound)

 

»Tiflis Transit create melodies, harmonies and words, reducing tricky trains of thought and still find them deeply soaked with connections to the things which move many. The debut EP »Mondaene Dysfunction« (ListenRecords) harbours their own kind of Blue Soul, massive topics clothed in grooving, cheerful sounds. Compellingly rushing to the listeners head, heart, feet and memory.« (Listeners)

 

Das Konzert wird präsentiert von der taz. Die Tageszeitung und dem ListenCollective. Tickets gibt es im VVK für 12 Euro (ggfs zzgl. Gebühren) bei Eventim und bei Tickettoaster.

 

»May«

»White Wall«

»Mosaic«

Facebook-Seite der Band