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latest pop nights im Gastfeld:

Aufgrund der Covid-19-Pandemie mussten seit März 2020 sämtliche Konzerte abgesagt werden. Auch das bereits zwei Mal verschobene, zuletzt für den 12.02.2022 angekündigte Konzert von TIFLIS TRANSIT ist jetzt – wie auch die gesamte Tour – erneut verschoben worden, und zwar auf den 15. April 2023.

 

Bitte gebt auf euch acht und lasst euch impfen!

upcoming (once the pandemic allows)

Verandan

 

Manche von euch werden diese fünfköpfige Jangle-Pop-Band aus Helsinki schon aus unserer Radiosendung latest pop kennen. Der Bandname ist schwedisch und heißt ›Die Veranda‹, er entsprang der schönen Idee, auf einer Veranda zu sitzen und die Welt zu beobachten.

 

Sehr treffend charakterisiert das Nordic Music Review die Musik der Band: »Musikalisch scheinen Verandan in einem Paralleluniversum zu existieren, mit Songs, die dich aus dem Stress des Alltags entführen und für ein paar Minuten wohliger Ignoranz glücklich auf eine sonnendurchflutete einsame Insel versetzen.« Das ist sicherlich etwas, das wir alle besonders in diesen Zeiten dringend nötig haben.

 

Gegründet wurde die Band Ende 2015 um die Songs von Ville Hopponen, der schon von den Bands Cats On Fire und The New Tigers bekannt war. Seine Bandkollegen sind großartige finnische Musiker, Kaarlo Stauffer, Gitarre, Aki Pohjankyrö, Bass, Sampo Seppänen, Keyboards, und Aleksi Peltonen, Drums, die auch in vielen anderen Bands aktiv waren bzw. noch sind. Ville ist der Sänger und spielt Gitarre, Percussion und ebenfalls Keyboards.

 

Seit 2017 veröffentlichte die Band sechs Singles und eine selbstbetitelte 6-Track-EP. Die aktuelle Single heißt »Night« und erschien im Dezember 2021 auf dem finnischen Indie-Label Soliti. Die Website Austin Town Hall schreibt darüber: »Diese Melodie erzeugt jene natürliche Sanftheit, die jede Menge Platz für besinnliche Noten lässt; es fühlt sich an, als wäre es etwas, wo Phil Collins seine Hände beim Basteln dabeihatte. Villes Stimme ist hier einfach magisch, und ich kann nicht genug von jeder kleinen Note bekommen, wie sie sich um den dichten musikalischen Unterbauch kräuselt.« Der Inhalt des Songs ist tiefgründig, Ville sagt, »It’s a simple song about false hopes.«

 

Während der Pandemie hat Ville viele neue Songs geschrieben, weil dafür ausnahmsweise Zeit war. Die Band probt diese derzeit und beabsichtigt, dann mit der Aufnahme eines Albums zu beginnen.

 

»Night«

»Hideaway«

»Open Sea«

»Gold In The Hills«

upcoming

Modern Nature

 

Am 03. Dezember erschien von Jack Cooper’s Band MODERN NATURE das Album »Island Of Noise«, welches einen neuen Höhepunkt in dessen Discographie darstellt.

 

Der englische Songschreiber, Sänger und Gitarrist Jack Cooper wurde im Februar 1980 in Blackpool geboren, zog Anfang der 2000er Jahre nach Manchester und später nach London um. Eine ganze Reihe Bandnamen sind mit ihm verbunden, vor allem THE BEEP SEALS, MAZES, ULTIMATE PAINTING und MODERN NATURE.

 

Inspiriert von der Band THE STONE ROSES begann Jack Anfang der 90er Jahre Musik zu machen. 2003 veröffentlichte er zunächst unter seinem eigenen Namen eine Single und 2004 die EP »Turn The Light Off«. 2006 gründete er mit vier anderen Musikern in Manchester die Psychedelic Indie Rock Band THE BEEP SEALS, die bis 2009 existierte. 2008 erschien deren Album »Things That Roar« mit 12 Tracks und einer sehr sonnigen Grundstimmung, welches deren einziger Longplayer blieb.

 

Nach der Auflösung von THE BEEP SEALS formte er in Manchester 2009 die dreiköpfige Band MAZES, die insgesamt vier Alben veröffentlicht hat: »A Thousand Heys« 2011, »Ores & Minerals« und »Better Ghosts« 2013 sowie »Wooden Aquarium« 2014.

 

Nach stiller Auflösung von MAZES 2014 begann Jack mit dem früheren VERONICA FALLS Mitglied James Hoare zusammenzuarbeiten. Sie gründeten die Band ULTIMATE PAINTING, die in schneller Folge drei Longplayer veröffentlichte: Ein selbstbetiteltes Album 2014, »Green Lanes« 2015 und »Dusk« 2016. Im November 2015 spielte ULTIMATE PAINTING ein großartiges Konzert im Gastfeld als eines von nur vier Konzerten in Deutschland.

 

Im Frühjahr 2018 sollte ein viertes Album mit dem Titel »Up!« erscheinen, das bereits fertig produziert war, als Jack bekanntgab, dass er wegen unüberbrückbarer Zerrüttung nicht mehr mit James Hoare zusammenarbeiten werde und auch die Herausgabe des neuen Albums gestoppt habe.

 

Ende August 2017 gab Jack als Soloprojekt das sehr tolle Album »Sandgrown« heraus. Es zeigt den Sänger in einem intimen Rahmen, nachdenkend über seine Kindheit und das Erwachsenwerden in der Küstenstadt Blackpool.

 

Im Februar 2019 stellte Jack seine neue Band MODERN NATURE vor und kündigte die im folgenden Monat erschienene EP »Nature« an. Im August des gleichen Jahres erschien von MODERN NATURE der Longplayer »How To Live« und im Juni 2020 das Mini-Album »Annual«.

 

Nach einem melancholisch-minimalistischen Jazz-Album namens »Tributaries« von Juli 2021, welches Jack gemeinsam mit dem Altsaxophonisten Jeff Tobias eingespielt hatte, erschien im Dezember der neue Longplayer »Island Of Noise« seiner Band MODERN NATURE. »Island Of Noise« stellt ein absolutes Karriere-Highlight dar, das Jacks gefeiertes Songwriting und kompositorisches Können mit einer frei fließenden Weite verbindet.

 

»Footsteps« (official video)

»Island of Noise« (Trailer)

Website der Band

upcoming

Modern Studies

 

Eine supersympathische Band mit ganz wundervoller Musik ist MODERN STUDIES aus Schottland. Am 08. Mai 2020 war ihr drittes Album »The Weight of the Sun« erschienen. Es ist eines der seltenen Alben, auf dem alle Songs gleichermaßen toll und betörend sind.

 

Auch die Musikpresse ist total begeistert von dem neuen Album von MODERN STUDIES. So schrieb das renommierte Magazin »Louder Than War« überaus treffend: »Nach zwei Alben haben Modern Studies ihr bisher stärkstes Album produziert und ihren Sound weiter ausgebaut und zementiert, um eine Platte zu produzieren, die nicht nur Stile, sondern auch Epochen überbrückt. Dies ist ein Album, das in den letzten fünfzig Jahren jederzeit hätte veröffentlicht werden können.«

 

Das schottische Quartett vereint üppige Vokalharmonien, kosmisch-gefärbte Rhythmen und komplizierte Arrangements und hat bislang drei von der Kritik gefeierte LPs veröffentlicht. 2015 wurde MODERN STUDIES rund um das Songwriting der in Glasgow lebenden Musikerin Emily Scott gegründet, 2017 erschien das Debütalbum »Swell to Great« und 2018 der Nachfolger »Welcome Strangers«. Die Band tourte ausgiebig quer durch Großbritannien und spielte unter anderem auf dem Glastonbury– und dem Celtic Connections-Festival.

 

Nach dem Erscheinen des dritten Albums »The Weight of the Sun« wollte die Band auf dem Kontinent auf Tour gehen. Aufgrund der Pandemie musste jedoch diese und damit auch das Konzert im Gastfeld bereits zweimal verschoben werden. Jetzt soll am 18. Februar 2022 das vierte Album der Band erscheinen, »We Are There«.

 

»Run For Cover«, official video

»Heavy Water«, official lyric video

»Light A Fire«, official video

Website der Band

 

Foto:  Paul Marr

upcoming

Berlin Syndrome

 

Als der Engländer Graeme Salt Ende 2013 für sein Studium nach Magdeburg kam, traf er dort auf die anderen vier Jungs und im März 2014 gründeten sie die Band. Mit ihren ersten vier Songs gewannen sie zwei Newcomer-Contests und bekamen dadurch eine EP finanziert, die im September 2014 – nur ein halbes Jahr nach der Bandgründung – mit dem Titel »All For The Good« erschien. Verspielte, zarte Gitarren, profundes Schlagzeug und Bass kombiniert mit Graemes markanter tiefer Stimme bringen eine eindrucksvolle Dynamik innerhalb der Songs hervor.

 

Nach vier Jahren mit zahlreichen Auftritten im In- und Ausland erschien Mitte 2018 das langerwartete Debütalbum »Sweet Harm«, ein facettenreiches Werk, dessen elf Songs den Rahmen bilden für das, was das »Berlin Syndrome« sein könnte: Sich nicht entscheiden zu können, ob in den düsteren Straßen der Stadt eher Verstecken oder Tanzen angebracht ist.

 

Bereits 2016, 2017 und 2018 hatte latest pop die Band mit großem Erfolg im Gastfeld vorgestellt sowie 2016 auch auf dem SummerSounds-Festival und 2019 auf der Breminale. Nach der von der Pandemie erzwungenen langen Auftrittspause spielt die Band nun eines ihrer ersten Konzerte mit dem neuen Drummer Felix Noster im Gastfeld. Im Reisekoffer befinden sich neben dunkler Eleganz und atmosphärischer Stimmung auch ein paar neue Songs, die sich irgendwo zwischen Indie und Shoegaze zu Hause fühlen und neben älteren Hits und Fanfavoriten ihren Platz im Liveset finden. Berlin Syndrome freut sich sehr darauf, ihre zahlreichen Bremer Fans wiederzusehen.

 

Line-up: Graeme Salt (Gesang), Robert Meinel (Gitarre), Marcel Behrens (Gitarre), Mathias Wagner (Bass, Klavier), Felix Noster (Schlagzeug)

 

»Hips«

»Uruguay«, live im Gastfeld am 09.12.2917

»Lords«

Website der Band

Sa, 15.04.2023, 20.30 Uhr

Tiflis Transit

 

Als Tiflis Transit im November 2018 mit ihrer EP »Mondaene Dysfunction« (ListenRecords) einen ersten Schritt aus der digitalen Anonymität machten, war das gleich ein ziemlich großer: Denn das Quartett aus Wuppertal, Hannover und Berlin wusste mit seinem Blue Soul, der sich mit großer Spielfreude zwischen Traurigkeit und Groovyness schlängelt, den Zeitgeist ins Mark zu treffen.

 

Es sind Songs, die fast alles können; die es schaffen, jedem und jeder in Strophe 1 das Herz zu brechen, nur damit es im Refrain wieder heilen kann. Songs, an deren Ende man an nichts mehr glaubt, aber irgendwie doch an mehr als zuvor. So als würde man sich dunkel an einen Alptraum erinnern, den man vor zwei Wochen hatte. Definitiv mit Kloß im Hals, aber ohne Angst, sogar mit sehr viel Wohlgefühl.

 

Dafür sorgt die Tanzbarkeit, ebenso die zur Vereinfachung vertrackter Gedankengänge – und eine Rhythmussektion, die weiß, was sie will. Das geht so was von ins Ohr und bleibt noch viel länger nicht nur im Kopf, sondern auch im Herzen.

 

Auf Airplay bei Radiosendern wie Radio Eins, FluxFM und EgoFM folgten Einladungen zu Festivals wie Alinae Lumr, Snntg und Watt en Schlick, wo ein Tiflis-Transit-Song aufs Schönste den Festival-Trailer untermalte.

 

Aktuell arbeitet das Band-Kollektiv um den Sänger und Pianisten Fabian Till, Niklas (bass), Jenny (drums, backing vocals) und Birk (guitar, backing vocals) an neuen Songs, die schon bald ihren Weg an die Öffentlichkeit finden sollen …

 

»Vom Gehörgang ins Herz und dann zurück zum Verstand – so bewegend kann Musik aus Deutschland klingen.« (E1nen hab ich noch)

 

»The perfect soundtrack to go for a walk in the deserted streets of midtown Berlin while the cold December winds are tugging on your scarf […] Tiflis Transit fuse different genres to a track, which balances in between indie melancholia and uplifting soul grooves, and prove their elaborate skill for song writing.« (Nothing but Hope and Passion)

 

»Nostalgisch gehaltener, herrlich melodischer Pop mit Soul-Funk-Charme zuhauf, das hat die kleine und unglaublich feine EP »Mondaene Dysfunction« zu bieten. Vier Tracks genügen, um die Band Tiflis Transit als eine der Entdeckungen dieses Musikjahres auszurufen.« (Lie in the Sound)

 

»Tiflis Transit create melodies, harmonies and words, reducing tricky trains of thought and still find them deeply soaked with connections to the things which move many. The debut EP »Mondaene Dysfunction« (ListenRecords) harbours their own kind of Blue Soul, massive topics clothed in grooving, cheerful sounds. Compellingly rushing to the listeners head, heart, feet and memory.« (Listeners)

 

Das Konzert wird präsentiert von der taz. Die Tageszeitung und dem ListenCollective. Tickets gibt es im VVK für 12 Euro (ggfs zzgl. Gebühren) bei eventim.de und bei tickettoaster.de.

 

»May«

»White Wall«

»Mosaic«

Facebook-Seite der Band